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Verfasst: Fr 4. Jul 2014, 15:40 
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Söldnerin
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Registriert: Di 4. Okt 2005, 07:53
Beiträge: 292
Jaja, Sie kämen auch ihren Kameraden entgegen, natürlich. Aber sie kämen auch dieser verfluchten Stadt wieder entgegen und die Chance auf Auseinandersetzungen wäre damit erheblich höher. Jocelyn überlegt angestrengt und ist gerade weit davon entfernt, mit Raven und dem Baby wieder in Richtung Stadt zu fahren. Allerdings hat North auch recht, denn am Stadtrand gäbe es mehr Möglichkeiten sich zu verstecken. Aber eines muss sie dann doch noch.
„Wissen Sie, Captain North? Es ist genau DIESE Einstellung, welche der Sternenflotte ständig diesen Ärger einbringt. Behalten Sie ihre streng geheimen Infos für sich. Es wird eh nicht lange dauern und wir werden das erfahren.“
Jocelyn steigt aus und auf der Fahrerseite wieder ein und startet den Wagen. Wie gut, dass sie in der Lage ist, so etwas von der Stelle zu bewegen. Mit einem düsteren Blick zu Raven, beginnt sie, den Wagen zu wenden.
„Parrish wird dafür sorgen. Ach und Captain North, vielleicht sollten Sie es sich noch einmal überlegen und einfach in unserer Nähe bleiben. Ich garantiere gerne für Ihre Sicherheit, vor allen Dingen aber haben wir hier ein Schiff.“
Ja, wenn das noch fliegt und nicht Schaden genommen hat und wenn Marc und Korben dorthin gelangen und wenn …. Das sind eindeutig zu viele „Wenns“ für ihren Geschmack. Aber im Augenblick hat sie keine andere Wahl. Das was hier passiert ist, wird nicht unbemerkt bleiben, aber sie wird sich etwas schönes überlegen, was sie mit den nächsten Detonatoren anstellen wird, denn die Subraumspalten bieten vielleicht auch eine andere Möglichkeit, diese Suliban aufzuhalten. Zumindest, was die direkte Konfrontation anbelangt.
„Korben und Marc werden uns aber hier suchen“ hört sie Raven leise sagen.
„Ja, vielleicht werden sie das, aber wenn sie die Firestorm starten, können sie uns anhand der Biosignaturen direkt an Bord beamen, dann brauchen sie uns nicht zu suchen.“
Denk an die Wenns, Joce
Nein, wird sie jetzt nicht. Das wird sie tun, wenn es soweit ist und die Sache mit der Firestorm ein Griff in das berühmte Klo war. Und schon fährt sie, der Beschaffenheit der Straße geschuldet, mit mäßiger Geschwindigkeit dem Rand der Stadt entgegen.
„Showtime!“

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Verfasst: So 6. Jul 2014, 17:46 
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Söldner u. Waffenspezialist
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Registriert: Di 4. Okt 2005, 07:51
Beiträge: 19
Ja, die Independence existiert noch. Dank der ständigen Überwachung durch Langstreckensensoren und der Reaktion der Brückencrew ist es ihnen gelungen, diesem Angriff zu entgehen. Allerdings scheint es der Sternenflotte nicht so gut zu gehen.
Zumindest vermutet John das, denn es gibt keinerlei Kommunikation mit der Flotte. Weder das Hauptquartier noch irgendein Schiff ist zu erreichen. Allerdings hat sich die Independence auch ein gutes Stück weit von der Erde entfernt, als klar gewesen ist, dass dieser Sturm ein künstliche generierter Ionensturm gewesen ist, von bislang unbekannten Ausmaßes. Dazu sind nach diesem Sturm eine Menge fremder Schlachtschiffe plötzlich wie aus dem Nichts erschienen und haben Sternenflottenschiffe und auch die Erde in Kämpfe verwickelt. Entgegen der Schiffe der Flotte ist die Independence noch in der Lage gewesen zu kämpfen. Die Schilde konnten rechtzeitig konfiguriert werden und Burrows ist in der Lage gewesen in blitzartiger Geschwindigkeit den Hauptcomputer vor eventuellem Schaden zu bewahren. Deshalb haben sie sich eine erfolgreiche Schlacht mit zweien dieser Schiffe liefern können und sind entkommen. John hat angewiesen die Tarnung permanent aufrecht zu erhalten und sich nur ein paar Lichtjahre von der Erde zu entfernen, bis sie alle Daten ausgewertet haben, die sie haben sammeln können. Das plötzliche Auftauchen der Schiffe und dieser Sturm haben eine außergewöhnliche Signatur hinterlassen und noch keiner hat es geschafft dahinter zu kommen, wie diese Angreifer es geschafft haben, die Erde so zu überfallen. Dazu hat die Datenbank etwas ungewöhnliches ausgespruckt. Diese Schiffe, welche die Erde angegriffen haben gehören zu den Tarnkappenkreuzern der Suliban. Eigentlich eine recht friedliche Spezies, wenn man dies Splittergruppe außer acht lässt, die Cabal. Von daher ist John sich sicher, dass er es hier genau mit dieser Gruppe zu tun hat. Was jedoch ungewöhnlich ist, ist die hoch entwickelte Technik. Da steckt also wesentlich mehr dahinter, als man zuerst vermutet hat. Jedenfalls verfügt diese Gruppe jetzt über eine bislang unbekannte Waffe mit der sie die Föderation herausgefordert haben.
„Status?“
John braucht nicht mehr zu sagen, denn Anderson weiß, was John wissen will.
„Kein Kontakt, weder zur Starfighter noch zur Firestorm.“
Anderson steht an der Waffenkonsole und als er sich zu ihm herum dreht wird Chris’ Blick entschlossen.
„Gib mir den neuen Fighter und ich werde sie finden, John.“
John sieht Anderson mit durchdringendem Blick an und schüttelt seinen Kopf.
„Wir wissen nicht, wie es auf der Erde aussieht und ich bin mir nicht sicher, dass du es schaffen wirst, dort überhaupt zu landen, geschweige denn überhaupt die Erde zu erreichen. Der neue Fighter mag ja effizient sein und gut ausgestattet und auch wenn er getarnt ist, aber du hast selbst gesehen, dass wir es mit einer völlig neuen Technologie zu tun haben und wer weiß, was die noch aufzuwarten haben.“
„Was wir nicht herausfinden werden, wenn wir hier Däumchen drehen und es wird Collins und Sanders nicht zurück bringen, geschweige denn Raven und ihre Familie.“
Johns Blick wird finster. Anderson weiß, was gerade diese Personen ihm bedeuten. Es sind auch seine Freunde, zumindest Collins und Raven, denn Dallas und Sanders kennt Anderson nicht, aber gerade weil es seine Freunde sind will er hier nicht herum sitzen und nichts tun. John sieht ihn weiterhin mit undefinierbarem Blick an, dann rührt er sich.
„Warte noch, bis wir die letzten Daten ausgewertet haben, dann werde ich es in Erwägung ziehen.“

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Verfasst: So 6. Jul 2014, 18:11 
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Irrlicht
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Registriert: Di 15. Jan 2013, 18:28
Beiträge: 11
John sammelt diese ganzen Informationen mit höchstem Interesse und speichert sie in seinem Gehirn ab.
Keine Sternenflottenzugehörigkeit, also eine unabhängig agierende Gruppe. Mit einem eigenen Raumschiff. Wie war der Namen? Firestorm? John kramt in seinem Gedächtnis, aber es klingelt nichts.
Bei dem Namen Parrish sieht das allerdings anders aus.
Parrish. John Parrish und seine Crew der Independence. Er erinnert sich daran, gelesen zu haben, dass dieser Söldner die Geschichte der Erde bereits ein paarmal gravierend beeinflusst hat. Wird er das auch jetzt tun, wo die Zeitlinie so aus dem Ruder gelaufen ist? Jocelyns Worte legen die Vermutung nahe.
Während der Wagen über die mehr vereiste als verschneite Straße in Richtung Stadt schlittert, versucht John, mehr Informationen über Parrish aus seinem Gedächtnis abzurufen. Hätte er geahnt, dass der Söldner in die neue Zeitlinie verwickelt sein würde, hätte John sich besser vorbereitet. So gut er sich hätte vorbereiten können in der Kürze der Zeit, die ihnen allen für eine Reaktion auf die Veränderung in der Zeit geblieben war. So paradox das auch klingen mag, aber gerade die Temporale Ermittlung hat von allen stets die wenigste Zeit - auch wenn man meinen könnte, das Gegenteil wäre der Fall.
"Korben und Marc werden uns aber hier suchen."
Ravens leise geraunte Worte dringen kaum vernehmlich an sein Ohr und zupfen erneut an seinem Gedächtnis.
Korben und Marc, Korben und Marc ... im Zusammenhang mit John Parrish kommen ihm diese Namen plötzlich vertraut vor. Marc vor allen Dingen. Marc ... Marc ... Collins! Genau! DER muss es sein, Parrishs Stellvertreter. Es stimmt also! Er hat es hier mit Mitgliedern aus Parrishs Söldnertruppe zu tun! Die Erkenntnis bewirkt ein plötzliches Gefühl der Erleichterung in John. Parrish war berühmt für seine Umsicht ... ist berühmt für seine Umsicht und Effektivität, wie John sich korrigiert, denn der Söldner ist nicht länger eine Figur aus den Geschichtsdateien, sondern in dieser Zeit eine real existierende Person. Ebenso Marc Collins und Korben ... Korben ... Willis? John kann sich an den Nachnamen des anderen nicht mehr genau erinnern, ist sich aber sicher, dass es sich bei diesem auch um einen von Parrishs Männern handelt. Und diese Raven ist seine Frau, das Baby sein Kind. Da ist John sich ziemlich sicher. Lediglich der Name Jocelyn ist ihm nicht vertraut. Was natürlich nichts heißen will, denn Parrishs Crew war verhältnismäßig groß, und schließlich ist John nicht darauf vorbereitet gewesen, ihr bei seinem Auftrag zu begegnen.
Seine Gedanken schweifen zu Siliks Schiff zurück, das noch immer wie eine große, fette Spinne über der Stadt hängt und Unheil verbreitet. Wenn er wenigstens sein Kommunikationsgerät hätte! Dann könnte er in einem unbeobachteten Moment darüber Informationen abrufen und wäre jetzt nicht auf die lückenhafte Erinnerung aus seinem lange vergangenen Geschichtsunterricht angewiesen. Einem vergangenen Unterricht, der erst in fünfhundert Jahren stattfinden würde.

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Verfasst: So 6. Jul 2014, 19:08 
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Ravens Wolf
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Registriert: Di 4. Okt 2005, 13:26
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Auch Korbens Blick ist in diesem Moment auf das riesige fremde Raumschiff gerichtet. Allerdings ohne dass er ahnt, was da draußen vor der Stadt in seinem Auto vor sich geht.
"Verdammte Drecksäcke! Sieh dir an, was die mit unserer Lady gemacht haben!"
Er und Collins haben den Raumhafen inzwischen erreicht. Ist nicht leicht gewesen. Überall Chaos und Zerstörung. Jetzt auch Leichen, denen sie bei ihrem ersten Ausflug zum Raumhafen nicht begegnet sind. Und diese seltsamen Schattenwesen, denen sie beide so gut wie möglich aus dem Weg gegangen sind, obwohl es in Korbens Zeigefinger mehr als einmal heftig gejuckt hat und er furchtbar gerne Zielschießen auf die Mistkerle gemacht hätte. Collins bestimmt auch, da ist Korben sich sehr sicher.
Aber unauffällig bleiben heißt heute die Devise. Und das hat bis jetzt auch ganz gut hingehauen.
Nun wird's allerdings schwierig.
Gute hundert Meter vor ihnen steht die Firestorm. Noch in einem Stück, zum Glück, aber trotzdem getroffen, denn sie qualmt an mehreren Stellen. Kann man ziemlich gut sehen, auch wenn kein einziges Flutlicht auf dem Areal mehr funktionert. Dafür stehen genug brennende Schiffe herum, und die spenden Licht im Überfluss.
Das Licht ist jetzt das Problem. Sie müssen zum Schiff, aber ungesehen werden sie dort nicht ankommen. Immer wieder huschen Gestalten zwischen den Wracks hin und her. Die Schattentypen, die im Feuerschein gar nicht mehr so schattig aussehen, sondern irgendwie ... reptilig. Und dann ist da ja schließlich auch noch die Glucke über ihnen, von der die Echsen wohl stammen. Zwar feuert das Teil nicht mehr, aber die Sensoren werden sie deshalb ganz sicher nicht ausgestellt haben. Wenn er wenigstens sein Comlink hätte, um damit den Computer der Firestorm zu kontaktieren. Dann hätten sie sich ungesehen an Bord beamen lassen können. Aber das Teil liegt unter den Trümmern der Hütte begraben. Und die verdammte Frequenz des Schiffs hat er nicht im Kopf.
"Irgendne geniale Idee?", raunt er Collins zu, der sich neben ihn in den Schatten des zerstorten Flughafengebäudes gedrückt hat und das Schiff der Echsen finster anfunkelt.
Collins lässt sich Zeit mit der Antwort. Korben ist sich sicher, dass ihm die gleichen Gedanken durch den Kopf gehen wie ihm selbst.
"Wir könnten ...", beginnt er schließlich, aber was genau sie könnten, erfährt Korben nicht mehr. Denn genau in diesem Augenblick lösen sich mehrere Gestalten von der Wand neben ihnen - und über ihnen - und stürzen sich auf sie!
"SHIT, VERDAMMTER!", entfährt es Korben überlaut, als er unter dem Gewicht der Angreifer zu Boden geht. Der Phaser, den er vorsorglich gezogen hatte, wird ihm aus der Hand geschlagen. Er versucht, danach zu greifen, drischt zwischendurch einigen dieser Echsen seine Faust in die Visage, aber es nützt nichts. Die Typen sind zu stark, zu zahlreich und zu entschlossen. Kurz darauf flimmert es, und Collins und er entmaterialisieren sich zusammen mit ihren Angreifern in einem grünlichen Wirbel.

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Verfasst: So 6. Jul 2014, 19:11 
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Söldnerin
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Die Straße wird nicht besser, aber auch nicht schlechter, was Jocelyn jetzt mal als Pluspunkt verzeichnet. Es ist aber immer noch schwierig genug, den Wagen über den verschneiten und teilweise aus purem Eis bestehenden Untergrund zu lenken. Sie braucht viel Konzentration dafür und dennoch schweifen ihre Gedanken zu dem zuletzt Erlebten zurück. Die Sache mit den Subraumspalten lässt sie einfach nicht los. Der Detonator scheint diese allesamt gleichzeitig zerstört zu haben, was den Schluss zulässt, dass sie alle aus derselben Quelle gespeist werden. Bleibt die Frage, wo sich diese Quelle befindet und wie es diese Suliban geschafft haben, den Subraum auf diese Art und Weise zu benutzen. Jocelyn zermartert sich das Hirn, um alles Wissen, was sie über Subraumspalten in den ganzen Jahren gelernt hat, abzurufen. Aber das ist nicht gerade viel. Parrish wäre jetzt hilfreich, aber der surft gerade irgendwo mit seinem Schiff durch den Weltraum. Mit einem Blick aus dem Fenster sieht Jocelyn, dass das fremde Schiff immer noch wie eine geifernde Spinne über der Stadt hängt, jetzt aber nicht mehr feuert. Auf was auch immer das Schiff wie wild gefeuert. So vieles, was es wert wäre zu erledigen, gibt es hier in Calgary nun auch wieder nicht, zumindest nicht so viele Schiffe, welche ihnen gefährlich werden könnten. Aber wer weiß schon, was diese Freaks so alles vorhaben. Kurz schweift ihr Blick in den Rückspiegel und mustert North’ Gesicht. Der weiß was und will aber nichts sagen. Tja, früher, hätte sie auf wollen oder nicht keine Rücksicht genommen. Heute ist das etwas anders und fast bedauert sie es.
Sie erreichen die Stadtgrenze und sie steuert den Wagen zu einem großen, wie eine Halle aussehenden Gebäude. Ein großer Name prangt an der Seite des Hauses und sie meint sich erinnern zu können, dass es der Name eines Lebensmittelherstellers ist. Ob sie hier sicher sein werden? Hungrig sahen die Angreifer nicht aus. Höchstens hungrig danach, Menschen zu töten. Jocelyn stoppt den Wagen und stellt den Motor ab. Sie müssen mit dem Treibstoff haushalten, solange nicht sicher ist, dass die Firestorm noch intakt ist.
Sie öffnet die Fahrertür, zieht ihre Waffe und steigt aus. Mit zusammengekniffenen Augen sucht sie die Umgebung ab und kann im Augenblick nichts gefährliches erkennen. Noch nicht. Dann setzt sie sich wieder in den Wagen und dreht sich zu North um.
„Ich nehme an, dass Sie sich jetzt einen neuen Pin am Kragen verdienen wollen, oder? Auf die Dinger seid ihr bei der Flotte doch alle verdammt scharf.“
Ihre Worte klingen zynisch und irgendwie hofft sie sogar, dass der Kerl hier anders ist, denn ihr wäre eine zweite Waffe an ihrer Seite lieber, wenn es darum geht, hier zu warten, bis Colins und Dallas zurück kommen.
„Das gefällt mir nicht. Die Sache mit den Subraumspalten. Als der Detonator reingeflogen ist, sind sie alle zusammen gebrochen. Wenn man davon ausgehen könnte, dass dieses Schiff da oben die Quelle für diese Technik ist, dann sollten wir uns überlegen, es vom Himmel zu pusten. Wäre jetzt echt klasse, wenn die Firestorm noch intakt ist. Ich nehme mal an, dass die Waffen noch voll geladen sind?“
Diese Frage richtet sie an Raven und diese sieht sie mit einem grimmigen Blick an.
„Na, was denkst du wohl?!“

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Verfasst: So 6. Jul 2014, 19:37 
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Söldner u. Waffenspezialist
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Oh ja, er liebt es, wenn ein Plan so gar nicht funktioniert und er müsste das doch eigentlich gewohnt sein. Wenn man Söldner spielt, dann gibt es immer einen Plan der nie funktioniert, vor allem die verrückten Pläne. Aber er wäre ja nicht Söldner, wenn er nicht genau diese Herausforderung lieben würde. Mit diesem verrückten Gedanken landet Marc auf dem fremden Schiff. Wie auch immer diese Aliens es geschafft haben, sie so zu überraschen, normal ist das nicht gewesen, denn so blöd haben er und Dallas sich gar nicht angestellt. Sie materialisieren sich in einem von nackten Metallwänden umgebenen Raum. Lediglich vor ihnen existiert ein Durchgang, welcher keine Tür hat. Also eine Arrestzelle, oder ein Verhörraum. Marc wehrt sich noch einmal anstandshalber im Griff zweier dieser Freaks hängend. Die Griffe werden noch fester und er kassiert einen Schlag in seinen Nacken, welcher ihn zu Boden gehen lässt. Wohl dosiert, anscheinend ist man darauf aus, dass er genau miterlebt, was hier so passiert. Dallas ergeht es nicht anders, wie Marc mit einem Seitenblick auf seinen Kumpel feststellt. Scheiße verdammte. Und Joce und Raven sitzen da draußen im Wagen und warten darauf, dass sie beide irgendwann zurück kommen werden. Damit ist jetzt erst einmal Sense.
„Verdammter Dreck“ murmelt er leise vor sich her, als die Freaks beginnen, ihn zu durchsuchen und ihm alles abzunehmen, was sie finden können. Phaser, Energiezellen, Comlink, Messer. Sonst noch was? Dasselbe machen sie mit Dallas, der es ihnen nicht gerade leicht macht und dafür direkt noch einen Schlag kassiert. Dann lassen sie ihn endlich los. Dafür bedrohen sie die beiden jetzt mit ihren Waffen und verlassen rückwärtsgehend die Zelle. Mit einem Blick in das Gesicht der Angreifer erkennt Marc auch endlich, zu welcher Spezies diese Freaks gehören. Suliban. Was ihn nicht wenig erstaunt. Er weiß zwar nicht sehr viel von dieser Spezies, hat aber mal gelesen, dass sie eigentlich friedlich sind, bis auf … Verflucht, er kommt gerade nicht drauf, aber da war noch etwas, was diese Spezies betrifft. Als er sich aufrichtet, haben die Suliban die Zelle verlassen und das berühmte Summen eines Kraftfeldes erklingt. Na klasse, das ist ja super gelaufen. Er dreht sich zu Dallas herum und auch dieser rappelt sich endlich wieder auf seine Füße.
„Nichts, auf nichts kann man sich heutzutage noch verlassen“ keucht Marc leise auf, als er zum Kraftfeld geht und das direkt mal auf seine Tauglichkeit hin überprüft. Es zischt und knistert und er kassiert einen heftigen Stromschlag, welcher durch seinen gesamten Körper zuckt.
„SCHEISSDRECK!“
Marc dreht sich zu Dallas herum und sein Blick ist mehr als finster.
„Ich hoffe, dass die Mädels nicht zu lange warten und abhauen. Die Frage ist, wie Joce Raven davon überzeugen soll.“

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