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 Betreff des Beitrags: Frontier Zone
Verfasst: Fr 7. Dez 2012, 23:29 
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Irrlicht
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Star Trek: Frontier Zone

1. Auf zu neuen Welten

Logbuch, Richard Stanton, Sternzeit: 86937,34 (8. Dezember 2409, 20:41), persönlicher Eintrag: Da ist es nun - das neue Juwel der Sternenflotte. Ich kann es kaum erwarten mich endlich auf die Brücke zu setzen und loszufliegen. Außerdem bin ich auf meine neue Crew gespannt.

'Es ist gigantisch. Sogar noch größer, als in meiner Vorstellung', dachte ich, als ich durch das Fenster der Flottenwerft blickte. Man konnte behaupten, dass es ein echtes Meisterwerk war. Nun, ich hatte schon auf einigen Schiffen gedient, aber dieses übertraf all meine Vorstellungen von Größe und Schönheit - Die USS Endurance. Wie auch die USS Enterprise F war dieses neue Schiff eines der Odyssey-Klasse, eine Schiffsklasse, die erst in diesem Jahr das Dock verließ.
Ich war mächtig stolz darauf endlich auf solch einem Riesen dienen zu dürfen.
"Und Commander? Aufgeregt?", fragte mich eine Stimme. Ich drehte mich herum und erkannte eine etwas in die Tage gekommene, aber dennoch lebhafte Frau, die direkt neben mir stand. Es war Admiral Kathryn Janeway, einer der größten Befehlshaber in der Geschichte der Raumflotte. Sie war der Inbegriff vom Starken Willen und Mut; das schätzte ich sehr an ihr. Sie war jene Frau, die ihr Schiff vor einigen Jahren sicher aus dem Deltaquadranten nach Hause gebracht hatte. Eine Entfernung von 70.000 Lichtjahren.
"Oh, ja! Das bin ich sehr. Es ist schön Sie persönlich kennenzulernen, Admiral", sagte ich und reichte ihr die Hand. "Commander Richard Stanton."
"Freut mich ebenfalls, Commander. Nun, wie ich hörte seien Sie mal erster Offizier auf der USS Intrepid, dem Schwesterschiff der Voyager, gewesen, hm?", fragte sie.
"Ja, das ist richtig. Es war wirklich ein sehr schönes Schiff. Zum Teil bedauere ich es die Intrepid verlassen zu haben. Allerdings bin ich auch froh nun auf diesem Schiff zu arbeiten. Die Endurance ist ja dreimal so groß."
"Ja, das ist sie. Wissen Sie eigentlich, weshalb das Schiff so benannt wurde, Commander?"
"Ich bin mit der Geschichte der Bauart zwar vertraut, allerdings ist die Wahl des Namens, meines Erachtens, etwas dürftig ausgefallen. Wer kam auf die einleuchtende Idee?"
"Wenn Sie das fragen ... ich war es, Commander!" Mir sackte plötzlich das Herz eine Etage tiefer, atmete aber leicht auf, als der Admiral lächelte. "Nun, ich wählte diesen Namen, um auf das Potential dieses Schiffes zu verweisen. Sie haben das Privileg auf Ihrem Jungfernflug auf eine diplomatische Mission zu gehen. Die Niquatorianer werden von ihrem Nachbarvolk, den Amarii, unterdrückt und sie möchten der Föderation beitreten." Ich war mir unserer Mission natürlich bewusst, aber der Admiral erinnerte mich an die Wichtigkeit. "Man schickt dieses Schiff auf diese Mission, um seine Fähigkeiten zu testen."
"Seine Fähigkeiten? Schickt man uns etwa in einen Krieg?", antwortete ich, da ich wusste, dass diese neue Schiffsklasse, vom Typ Dreadnought, eigentlich für die Schlacht entwickelt wurde. Es sollte ein stärkeres, schnelleres und widerstandsfähigeres Schiff sein, als die herkömmlichen Schiffe, dennoch aber seine Forschungsaufgaben erfüllen.
"Sehen Sie es vielmehr als ... ein repräsentatives Symbol. Die Sternenflotte schickt häufig ihre Flaggschiffklasse auf solche wichtigen Missionen. Nun muss ich aber los. Die Pflicht ruft. Admiral Johnson hat vorgeschlagen mit der alten Besatzung einen letzten Ehrenflug zu veranstalten, bevor die Voyager an einen Nachfolger gegeben wird. Ich wünsche Ihnen viel Glück auf Ihrer Reise, Commander. Dass Sie mir nicht in einer Singularität verloren gehen!", sagte sie, reichte mir nochmal die Hand und verschwand dann.
Ich ließ ein leichtes Lächeln über mein Gesicht huschen und betrachtete nochmal den riesigen Raumer, der etwa hundert Meter von mir entfernt an den Andockklammern der Utopia-Planitia-Schiffswerft hing.
Ich schaute auf meine Uhr. Es war einundzwanzig Uhr. Die Einweihungsfeier fand in einer halben Stunde statt. Ich hatte also noch ein wenig Zeit mich mit meinen Führungsoffizieren vertraut zu machen. Obwohl das Schiff noch nicht getauft wurde, war der Name bereits auf die Untertassensektion gedruckt worden, was gut war, denn wir konnten direkt nach der Feier starten und mussten nicht extra darauf warten, dass endlich der Name fertig war.
Da noch niemand im Transporterraum arbeitete, flog ich mit einem Schwung Technikern an Bord. In der Shuttlerampe wurde ich sofort von einem der Führungsoffiziere begrüßt.
"Ah, Sie müssen Commander Stanton sein, nicht wahr? Ich bin Lieutenant Commander Kurosaki. Es freut mich Ihre Bekanntschaft zu machen, Sir", sagte der Mann und reichte mir freudestrahlend die Hand. Er war offensichtlich Asiate und hatte unter der grauschwarzen Jacke eine gelbe Uniform an.
"Es freut mich auch, Commander. Arbeiten Sie schon lange auf diesem ..." Was erzählte ich denn da? Dieses Schiff war nigel nagel neu. Der Mann arbeitete doch gerade mal so lange auf dem Schiff wie ich. Nämlich noch gar nicht! "... Verzeihen Sie. Das war eine dumme Angewohnheit. Immer, wenn ich jemanden kennenlerne, fällt mir dieser Satz als erstes ein. Nun, wo sind denn die restlichen Offiziere?", fragte ich.
Der Mann lachte kurz auf. "Folgen Sie mir. Sie sind vorne im Salon", sagte der Mann. Ich nickte und folgte ihm quer durch das Schiff ...

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 Betreff des Beitrags: Re: Frontier Zone
Verfasst: Mi 16. Jan 2013, 16:36 
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Irrlicht
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Siebenundzwanzig Jahre Enterprise waren genug. Dies hatte ich beschlossen, als ich von der Fertigstellung der Endurance hörte und davon, dass man noch eine Leitung für den Salon suchte - das Pendant der Souvereign-Klasse zum 10 Vorne der Galaxy-Klasse. 2365 war ich auf persönlichen Wunsch Captain Picards an Bord der Enterprise D gekommen, um mich um das leibliche und seelische Wohl der Crew zu kümmern. Jetzt war jedoch die Zeit für eine Veränderung gekommen. Wenn man so alt ist wie ich, muss man zusehen, dass man geistig frisch bleibt. Dazu gehören neue Eindrücke und Inspirationen, und die gedachte ich mir auf der Endurance zu holen.

Gerade hatte ich meine Inspektion der Getränkevorräte - erlaubte wie ... nicht so ganz erlaubte, aber tolerierte - beendet, als die Tür zu meiner Lokalität sich öffnete und der Commander herein kam. Nein, nicht Captain Picard - natürlich nicht. Dieser war bis in die letzte Faser seines Seins mit der Enterprise verbunden und würde es auch hoffentlich bis zu seinem Dienstende als Offizier der Sternenflotte bleiben. Denn dort gehörte er hin und nirgends anders.
Es war Commander Richard Stanton, der den Salon betrat. Ein ambitionierter Mann mit, wie ich gehört hatte, untadeliger Personalakte. Einer, der seine Karriere mit Warp 9 betrieben haben musste, bedachte man seine verhältnismäßige Jugend und den hohen Rang, den er schon bekleidete.
"Willkommen im Salon, Commander", begrüßte ich ihn freundlich und trat, während ich das sagte, hinter dem Tresen hervor. "Ich bin Guinan, Ihre Bardame. Aber das wissen Sie natürlich längst."
Natürlich wusste er das. Schließlich hatte er meine Bewerbung gelesen und mich eingestellt. Dies war jedoch auf große Distanz hinweg geschehen, zu einer Zeit, in der ich mit der Enterprise im Denorius-Gürtel unterwegs gewesen war. Persönlich hatten wir uns noch nicht die Hand geschüttelt. Ich gedachte das nachzuholen und streckte ihm meine Rechte mit einem Lächeln entgegen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Frontier Zone
Verfasst: So 20. Jan 2013, 13:52 
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Irrlicht
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Ich schüttelte lächelnd ihre Hand, begrüßte sie und deutete eine Verbeugung an: "Es freut mich sehr Sie kennenzulernen. Ich bin Commander Richard Stanton." Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich noch nicht viel von der Dame gehört, aber meine Kenntnisse reichten aus, dass ich sie sofort erkannt hatte ... zumindest, nachdem ich ihre Hand geschüttelt hatte und ein paar Sekunden überlegen musste. "Ich habe nur Gutes von Ihnen gehört, zum Beispiel dass Sie die Fähigkeiten eines Counselors haben, wenn es darum geht der Crew durch den Tag zu helfen. Jedenfalls bin ich froh Sie ausgewählt zu haben!", sagte ich und lächelte. "Nun, ich entschuldige mich, aber ich muss noch meine restliche Crew kennenlernen. Also wenigstens die Offiziere. Guten Tag!" Ich reichte ihr erneut die Hand und machte mischte mich in die Menge. Leider konnte ich unter all dem Gewirr den Captain nicht ausmachen. Normalerweise war Captain Hammond ein außerordentlich pünktlicher Mann, der selbst auf Geburtstagen auf die Sekunde erschien, so auch bei Einweihungsfeiern von Raumschiffen. Ich kannte diesen Mann nur aus Berichten einzelner Missionen und von Gerüchten. Er hatte schon zuvor zwei Schiffe befehligt. Er galt als ziemlich pflichtbewusst und protokollfreundlich, wie man es von einem guten Sternenflottenoffizier erwarten würde. Auch ich versuchte mich an die Regeln, Gesetze und Protokolle zu halten, allerdings sieht man sich manchmal gezwungen einen kleinen Bogen um das Handbuch zu machen ... jenachdem wie es die Umstände verlangen. Aber Captain Hammond sah das anders, was ich an ihm sowohl bewunderte. Durch seine makellose Akte hatte er sich eine Menge Freunde in der Admiralität und in anderen Raumschiffen der Sternenflotte gemacht.
Ich entschloss mich die anderen etwas näher kennenzulernen, so näherte ich mich einer Gruppe, in der Lieutenant Commander Kurosaki sich gerade mit zwei Lieutenants, einem Ensign und drei Lieutenant Commander unterhielt.
"Guten Abend", sagte ich und verbeugte mich leicht vor der Traube. "Sind das etwa Enchiladas?", fragte ich die Frau, die einen Teller dieser köstlichen Gebäcke auf ihrem Schoß platziert hatte.
"Ja, genau! Greifen Sie zu, Sir!", antwortete sie und stand auf, um mir die Hand zu reichen. "Lieutenant Commander Kate McKenzie, ich bin die Chefingenieurin des Schiffes. Wenn ich auch gleich die anderen vorstellen darf: Das sind die Lieutenants Steven Ackland und Ellen Riggs, beide Piloten" Ich reichte ihnen die Hand und griff zugleich nach einem Glas Sekt, welcher serviert wurde. "Die drei dort sind Lieutenant Commander Mel Preston, Wissenschaftsoffizier, Neela Pal, Kommunikationsoffizier, und António Coelho, Taktikoffizier und Sicherheitschef. Und dann haben wir noch Ensign Lauren Patton, Einsatzoffizier."
"Sehr erfreut! Commander Richard Stanton, der erste Offizier. Ich freue mich schon auf die Zusammenarbeit mit Ihnen", erwiderte ich und blickte durch den Salon. Der Captain schien noch immer nich gekommen zu sein, wobei es schon eine Viertelstunde nach Beginn der Feier war.

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 Betreff des Beitrags: Re: Frontier Zone
Verfasst: Mi 29. Jul 2020, 03:34 
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Irrlicht
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Die Traube löste sich ein wenig, als sich die Tür des Salons öffnete. Ich konnte nicht erkennen, wer hereinkam, doch alle schienen den Mann zu beobachten. Als er, schließlich sichtbar, sich in der Mitte des Raums herumdrehte, erkannte ich die Uniform des Captains. Es musste Captain Hammond sein. Auch wenn ich sein Gesicht noch nicht kannte, kam mir der Gedanke sofort. Ich hatte von diesem Mann ein paar Mal gehört. Dass er ein ausgezeichneter Diplomat und Taktiker sein sollte, waren einige der vielen positiven Eigenschaften dieses Mannes.
"Meine Damen und Herren, ich bin wirklich erfreut heute den Dienst mit Ihnen antreten zu dürfen. Es erfüllt mich mit großem Stolz die Möglichkeit bekommen zu haben auf diesem modernen Schiff zu dienen. Auf uns warten neue Erkenntnisse, neue Zvilisationen und neue Herausforderungen. Ich freue mich sehr darauf, diese Erfahrungen mit Ihnen teilen zu dürfen." Der Mann nickte und der gesamte Salon begann zu klatschen. Nach seiner Ansprache drehte er sich lächelnd zu mir um und reichte mir die Hand. "Commander Stanton, nehme ich an."
"Ganz recht, Sir. Das war eine ermutigende Ansprache", begann ich und bat den Captain sich zu setzen.
"Vielen Dank. Ich hoffe, dass das die Besatzung ebenfalls so sieht. Auf uns warten noch große Aufgaben."
Da hatte er nicht Unrecht.
Nach der Begrüßungsfeier bat mich Captain Hammond in seinen Bereitschaftsraum, der direkt neben der Brücke auf der linken Seite war. Die Brücke wollte ich mir im Anschluss noch genauer ansehen.
"Bitte setzen Sie sich, Commander", sagte der Captain.

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