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 Betreff des Beitrags: RIDDICK - Überleben ist seine Rache
Verfasst: Fr 18. Okt 2013, 17:04 
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Schreibstuben-Oberhexe
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RIDDICK - Überleben ist seine Rache

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Kinostart: 19. September 2013 (1 Std. 59 Min.)
Regie: David Twohy
Darsteller: Vin Diesel, Karl Urban, Katee Sackhoff mehr
Genre: Sci-Fi , Action
Nationalität: USA


Kurzbeschreibung: Riddick (Vin Diesel) wird von seinen eigenen Leuten verraten und auf einem unwirtlichen, sonnenverbrannten Planeten ausgesetzt, um dort sein unrühmliches Ende zu finden. Doch schnell findet Riddick heraus, dass der Planet alles andere als unbelebt ist, denn er wird von Aliens angegriffen, gegen deren Attacken er sich nur schwer zur Wehr setzen kann. Der Krieger will schleunigst von dem tödlichen Ort verschwinden und schmiedet einen Plan: Er sendet ein Notrufsignal, um Kopfgeldjäger auf sich aufmerksam zu machen, die in Scharen hinter ihm her sind. Gleich zwei Schiffe landen dann auch bald auf dem Planeten und während sich die beiden Teams gegenseitig das Leben schwer machen, um den gesuchten Riddick zuerst zu fassen zu bekommen, will dieser mit einem der Raumschiffe entkommen. Doch er hat die Rechnung ohne Boss John (Matthew Nable) gemacht, einem ganz persönlichen Feind Riddicks, der noch eine Rechnung mit ihm offen hat und eines der Kopfgeldjägerteams kommandiert. Und dann zieht auch noch ein Sturm über dem Planeten auf…

Meine Meinung: Was sich in der Inhaltsangabe als neuer Plot darstellt, ist in Wirklichkeit ein Aufguss des ersten Riddick-Films "Pitch Black". Die Aliens, die dem Söldner und den Kopfgeldjägern auf den Leib rücken, kommen diesmal mit dem Regen statt mit der Dunkelheit, und gemäß dem 10-kleine-Negerlein-Prinzip wird ein Großteil der Personen auf diesem unwirtlichen Planeten peu à peu dezimiert. Riddick wird schließlich gefangen gesetzt, bleibt aber wie immer nicht lange in Ketten, sondern befreit sich und dezimiert unter den Kopfgeldjägern noch ein bisschen mehr. Letztlich läuft alles darauf hinaus, dass fernab Energiezellen geholt werden müssen, damit die beiden in der Inhaltsangabe genannten Raumschiffe wieder starten können. Dies und der Kampf mit den zahlreich attackierenden Aliens auf dem Weg dorthin sind altbekannte Handlungen aus "Pitch Black" und waren darum in keiner Weise spannend. Zumal man sich ja denken konnte, dass Riddick es wieder schaffen wird. Lediglich der Umstand, dass Riddick zum Schluss von zwei, drei wenigen, übrig gebliebenen Söldnern gerettet wird statt selbst der Retter zu sein, weicht vom Plot des ersten Films ab. Das ist aber ein so unwesentlicher Umstand, dass man ihn eigentlich auch unerwähnt lassen könnte.
Kurz: Der Plot hat mich enttäuscht. Da habe ich jetzt neun Jahre lang auf eine Fortsetzung der Riddick-Saga gewartet und bekomme den ersten Riddick-Film in schlechtem Aufguss neu serviert. Dazu kommt noch, dass mich weder die Co-Schauspieler um Vin Diesel überzeugen konnten (auch nicht Katee Sackhoff, von der ich mir so viel erhofft hatte, seit ich gelesen hatte, dass sie mitspielt. Aber man kann auch als gute Schauspielerin in einer flach geschriebenen Klischeerolle nichts mehr reißen. Na, und zu Karl Urbans 5-Sekunden-Auftritt sag ich jetzt mal gar nichts!) noch die Landschaft, in der gespielt wurde und die so sehr nach Studio aussah, dass man hätte meinen können, in einem billigen B-Movie zu sitzen.
Schade, schade. Mit so viel Anlaufzeit hätte man was Besseres bewerkstelligen können. Da war ja der zweite Riddick-Film "Chroniken eines Kriegers" noch bedeutend besser, und den habe ich seinerzeit schon nicht mehr so gut gefunden wie "Pitch Black".
Einzig und allein sehenswert - und darum hat der Film bei mir nicht vollends verloren - war wieder einmal Vin als der einsame, nach außen hin harte und innerlich doch weiche "Richard B. Riddick, Söldner und ... Mörder". Wenn man wie ich ein Fan dieser Figur ist, dann ist man froh, ihn überhaupt wieder auf der Leinwand zu sehen, auch wenn der Rest nicht der Rede wert ist. Und den Anfang des Films möchte ich noch erwähnen. Wo Riddick sich, auf sich selbst gestellt, den Widernissen des Planeten stellen muss. Und eine seltsame Freundschaft schließt. Das war es aber an Positivem, das ich dem Film entnehmen kann.

Zwei Bitten an die Produzenten und Scriptschreiber der Riddick-Filme:
1. Lasst uns nie wieder so lange auf eine Fortsetzung warten.
2. Lasst euch endlich wieder etwas Spannendes einfallen! Die Figur bietet ein größeres Potenzial als einsame, von bösen Aliens bewohnte Planeten und dumpfbackige Söldner, denen Riddick was auf's Maul gibt!

Carmen :zap:

PS: Tio, vielleicht sollten wir zwei mal einen Plot schreiben und einreichen! Da ginge dann aber die Post ab im Film! :lol:

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