Skriptorium
Aktuelle Zeit: Do 1. Okt 2020, 13:28

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde [ Sommerzeit ]




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 14 Beiträge ]  Gehe zu Seite 1, 2  Nächste
Autor Nachricht
 Betreff des Beitrags: Halloween
Verfasst: Mi 2. Nov 2005, 14:28 
Benutzeravatar
Schreibstuben-Oberhexe
Schreibstuben-Oberhexe
Offline

Registriert: Mi 28. Sep 2005, 21:29
Beiträge: 927
Wohnort: Skriptorium
Aus gegebenem Anlass - na gut, zwei Tage zu spät *g* - ein Thread zum Thema "Halloween".

Ich hab das Fest ja schon immer cool gefunden, selbst als es in unseren Breiten noch nicht gefeiert wurde. Inzwischen ist es aber schon fast in die deutsche Kultur integriert, herüber geschwappt aus Amerika, nachdem es von den britischen Inseln seinerzeit mit den Emigranten in die Neue Welt mitgenommen wurde.

Gut oder nicht gut? Werden wir immer "amerikanischer"? Sollten wir uns lieber auf unsere eigene Kultur beschränken?

Carmen :()

_________________
Bild


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
Verfasst: Fr 4. Nov 2005, 19:40 
Benutzeravatar
Schreibstuben-Oberhexe
Schreibstuben-Oberhexe
Offline

Registriert: Mi 28. Sep 2005, 21:29
Beiträge: 927
Wohnort: Skriptorium
Tionne hat geschrieben:

Halloween finde ich grundsätzlich ein echt klasse Fest, auch wenn es aus Amerika kommt. Das ist doch mal was für die Kiddies, wenn das auch hier bei uns mehr von den Erwachsenen zelebriert wird. Es gibt Parties, aber an dem Abend sieht man hier keine Kiddies in Kostümen rumlaufen und Süßigkeiten fordern. Liegt wohl daran, dass hier der Karneval sehr aktiv ist. Das Rheinland eben *ggg*


Bei uns in Thüringen sind es eher die Kinder, die das feiern und auch von Tür zu Tür ziehen mit dem Spruch "Süßes, sonst gibt's Saures!" :smile:. Ich denke aber, dass das hauptsächlich daran liegt, dass hier die meisten Leute evangelisch oder konfessionslos sind, weshalb sie kein Martins-Fest haben, das ja ungefähr zeitgleich in den katholischen Gegenden Deutschlands gefeiert wird. Und man den Kindern deshalb einen Ausgleich bieten will. Zudem bietet es natürlich eine Menge Verkaufsmöglichkeiten - gerade bei den Kids - mit Halloweenkostümen, Deko, Schminke etc. Das ist inzwischen wohl schon ein richtig großer Markt geworden, denke ich. Und die Kids geben dafür wahrscheinlich auch mehr Geld aus als die Erwachsenen :wink:

Tionne hat geschrieben:
Ob das jetzt unter amerikanisierung fällt, darüber hab ich mir ehrlich gesagt noch nie Gedanken gemacht. Ursprünglich stammt das Fest doch auch nicht aus Amerika, oder lieg ich da jetzt falsch. Das wurde doch von Imigranten in Amiland eingeführt. Lasse mich da aber gerne korrigieren.


Na ja, ursprünglich stammten die jetzigen Amerikaner auch nicht aus Amerika ;) .. wenn man mal von den Ureinwohnern absieht. Weshalb das eigentlich kein Argument ist. :cool:

Carmen :()

_________________
Bild


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
Verfasst: Sa 5. Nov 2005, 14:53 
Benutzeravatar
Zauberlehrling
Zauberlehrling
Offline

Registriert: Sa 5. Nov 2005, 10:58
Beiträge: 452
Wohnort: U.S.S. Raunheim, NCC-65479-E, Sovereign-Klasse
Hi,

zu meiner Kindheit sind wir zwar nicht von Tür zu Tür gezogen, und auch der Spruch "Süßes oder Saures" war uns damals in den späten 60ern nicht geläufig, aber wir haben Kürbisse und Zuckerrüben ausgehöhlt und mit Kerzen bestückt auf die Fensterbänke gestellt.

Ein schöner Brauch, bei dem meine Großeltern immer Geschichten erzählt haben... Daran erinnere ich mich sehr gerne... :grin:

_________________
Gruß,

Bl@ckHole
(Aus dem Sein erwächst die Macht)


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
Verfasst: Do 10. Nov 2005, 09:21 
Benutzeravatar
Irrlicht
Offline

Registriert: Sa 5. Nov 2005, 19:18
Beiträge: 11
Wohnort: Imperial-City, Planet Coruscant, GDV
Hi,

Bl@ckHole hat geschrieben:
...
Ein schöner Brauch, bei dem meine Großeltern immer Geschichten erzählt haben... Daran erinnere ich mich sehr gerne... :D


war mir bei Dir doch klar, voll von Aberglauben... tststs, so wirst Du nie die Weisheit finden! :wink:

_________________
Möge die Macht mit Euch sein,

Jedi-Meister Doran Mýagy
(Schüler und Nachfolger des Luke Skywalker)


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
Verfasst: Do 10. Nov 2005, 09:25 
Benutzeravatar
Zauberlehrling
Zauberlehrling
Offline

Registriert: Sa 5. Nov 2005, 10:58
Beiträge: 452
Wohnort: U.S.S. Raunheim, NCC-65479-E, Sovereign-Klasse
Hi,

das ist kein Aberglauben, sondern ein Stück Kultur, Du Jedi-Banause!

_________________
Gruß,

Bl@ckHole
(Aus dem Sein erwächst die Macht)


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
Verfasst: Mo 16. Okt 2006, 00:16 
Benutzeravatar
Schreibstuben-Oberhexe
Schreibstuben-Oberhexe
Offline

Registriert: Mi 28. Sep 2005, 21:29
Beiträge: 927
Wohnort: Skriptorium
Und wieder nähern wir uns dem Fest der Kelten - Bild!
Oder, wie es eigentlich früher hieß, dann aber im Laufe der Zeit verschliffen wurde, "All Hallows Eve" (= Allerheiligen).

Ich habe aus diesem Anlass eine kleine Abhandlung zum Ursprung dieses Festes bei Wikipedia entliehen und euch mitgebracht. Für die, die's interessieren sollte.
Morgen folgt dann die nächste Abhandlung über das heutige Halloween.

__________________________

Halloween - Ursprünge

Zum Ursprung von Halloween gibt es unterschiedliche Erklärungen. Eine historisch gut abgesicherte sieht einen keltischen Ursprung. Sie verweist dazu auf das ursprünglich in der Nacht des elften Neumondes eines Jahres gefeierte Fest des keltischen Neujahrfestes Samhain, das als Beginn der dunklen Jahreszeit zugleich ein Fest für die Toten gewesen sei. Die für die Toten zuständige Gottheit habe den Seelen der Verstorbenen des jeweiligen Jahres erlaubt, an diesem Tag zurückzukehren. Um sie zu besänftigen und böse Geister abzuwehren, seien Opfer gebracht, Zaubersprüche und Magie praktiziert worden. So hätten die Druiden gefordert, dass ihnen am 31. Oktober um Mitternacht ein Kind als Opfer für ihren Totengott gegeben würde, welches sie lebendig in einem Weidegeflecht verbrannten. Angeblich stellten sie zum auswählen der Opfer eine ausgehöhlte Rübe (später Kürbis), auf die Türschwelle des Hauses. Wurde das Kind ausgeliefert, sei die Rübe zum Schutz zurückgeblieben. Wurde ihnen das Opfer verwehrt, hätten sie mit Blut ein Zeichen an die Eingangstür gemalt. Bis zum Morgen hätten sie dann als Strafe die gesamten Hausbewohner zu töten versucht.

Die Druiden waren auch religiöse Amtsträger und Zauberer der Kelten, die in Gallien, vor allem aber in England, Schottland und Irland angeblich gefürchtet waren. Sie hätten spezielle Arten der Ritualmorde, bei denen sie auch Menschenopfer darbrachten, praktiziert.

Laut McBain’s Etymological Dictionary of the Gaelic Language bedeutet „samhuinn“ (so die schottisch-gälische Schreibweise) „Hallow-tide“ (holiday), gemeint ist „Ende des Sommers“.

Laut Peter Berresford Ellis Dictionary of Celtic Mythology ist Samhain der Name eines Keltischen Gottes, einer der Brüder von Cian und Goibhniu.

Nach dem Oxford English Dictionary (OED, Ausgabe auf CD-ROM, Oxford University Press 1999) ist Samhain der erste Tag des November bei den alten Kelten, an diesem Tag feierten sie den Winteranfang und zugleich Neujahr, entsprechend ihres Kalenders (erste angegebene Quelle 1888 J. Rhys Lect. Orig. & Growth Relig. as illustr. by Celtic Heathendom v. 518) Der alte keltische Kalender begann am 1. November, somit war der letzte Tag des Oktober zugleich der letzte Tag im alten Jahr.

Die katholische Kirche verlegte Allerheiligen im Jahre 835 vom ersten Sonntag nach Pfingsten auf den 1. November. Nach einer verbreiteten Ansicht wurde von den Katholiken dieser Termin bewusst ausgewählt, um einen Gegenpol zu den heidnischen Festlichkeiten zu setzen; allerdings gibt es dafür keine Belege. Das Allerheiligenfest wurde zuerst in Italien gefeiert, während die Bräuche um Halloween erst viel später verbürgt sind.

Aus dem Allerheiligenfest entstand jedenfalls der Name Halloween – zusammengesetzt aus dem englischen Sprachgebrauch All Hallows Eve (OED: 1556 „Halhalon evyn“ Chron. Grey Friars), von eve (evening, „Vorabend“) und hallow („Heiliger“).

Es ist aber nicht auszuschließen, dass Halloween sowohl christliche als auch keltische Wurzeln hat. Da die keltischen Völker der britischen Inseln zu den ersten in Europa gehörten, die den christlichen Glauben annahmen – und zwar damals noch ohne Zwang – ist eine Abgrenzung der Wurzeln solcher Bräuche aus heutiger Sicht sehr schwierig.

An Allerheiligen wird nach katholischer Sitte für die Verstorbenen gebetet (zunächst für die, die nach christlicher Lehre vorbildlich gelebt haben, dann aber auch (Allerseelen): für alle Verstorbenen).

In vielen katholischen Ländern gab es den vermutlich auf vorchristliche Vorstellungen zurück gehenden Volksglauben, dass zwischen Allerheiligen (1. November) und Allerseelen (2. November), dem Tag, an dem für die Verstorbenen gebetet wird, die Trennwand zwischen der Welt der Lebenden und der Welt der Toten besonders leicht zu durchdringen sei. Eine christianisierte Variante davon ist der zum Beispiel in Irland verbreitete Glaube, dass die Toten in diesen Tagen noch einmal aus dem Fegefeuer zurückkehren würden, um in ihre Häuser zu gehen und die Angehörigen um deren Fürbitte zu ersuchen. Anders als heute begann der neue Tag früher nicht um Mitternacht, sondern abends. (Dass das Weihnachtsfest mit dem Heiligen Abend beginnt, geht u. a. ebenfalls auf diese Tradition zurück.)

Dabei gab es grundsätzlich zwei Ideen, wie damit umzugehen sei: Die einen stellten den Toten allerlei Leckereien bereit, auf dass sie gerne und für kurze Zeit auf die Erde zurückkehren sollten. So wollte man auch nach dem Tod von Verwandten den Kontakt zu ihnen aufrecht erhalten. Daraus entstand ein großes Fest, mit Lagerfeuer und Festmahl. Aufgrund des Jahreswechsels wurde meditiert und Voraussagungen für das nächste Jahr gemacht: Es ging um Krieg, Frieden, Politik, Ernten und Krankheiten. Andere fürchteten, dass die Toten ins Leben zurückkehren wollten und dazu Besitz von den Lebenden ergreifen wollten. Daher zogen sie sich in dieser Nacht möglichst schrecklich an und verkleideten sich, damit die Toten und Geister an ihnen vorbeigehen und sie nicht als Lebende erkennen. Die Masken und Verkleidungen dienten also zur Abschreckung.

Beide Ideen lassen sich zwar nicht wirklich mit christlichen Vorstellungen vereinbaren, ermöglichen aber Allegorien auf den Kampf zwischen Gut und Böse. Insofern ist auch ein Zusammenhang mit christlichen Fastnachtsbräuchen nicht auszuschließen; auch vor Weihnachten gab es im Mittelalter eine 40-tägige Fastenzeit.

Die für Halloween typischen Symbole sind Teufel, Gespenster, Dämonen und Knochenmänner; Hexen mit spitzen Hüten, die auf Besen reiten mit einer schwarzen Katze auf den Schultern; Gnome und Zwerge; Eulen, Spinnen und Vampire. Besonders der zur Laterne umfunktionierte ausgehöhlte Kürbis gilt in den USA als Synonym für diesen Tag. Die Laterne nennt man „Jack-O’-Lantern“. Gemäß einer Sage kam der beleuchtete Kürbis zu diesem Namen, weil ein Hufschmied namens Jack O., der ein richtiger Raufbold und Trinker war, einen Pakt mit dem Teufel einging. Der Teufel versprach Jack, ihn für sieben Jahre zum besten Hufschmied im Lande zu machen, wenn er ihm seine Seele verkaufe. Jack willigte in den Pakt ein und hängte zum Zeichen seines neuerworbenen Könnens einen ausgehöhlten und von innen beleuchteten Kürbis am Eingang seiner Schmiede auf. Wie in vielen Sagen und Geschichten, in denen Menschen ihre Seele dem Teufel verkauften, nahm es mit Jack ein böses Ende. Seine Strafe war für alle Zeiten mit seiner Jack O’Lantern durch die Welt zu ziehen.

Carmen :ghost:

_________________
Bild


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
Verfasst: Di 17. Okt 2006, 15:30 
Benutzeravatar
Schreibstuben-Oberhexe
Schreibstuben-Oberhexe
Offline

Registriert: Mi 28. Sep 2005, 21:29
Beiträge: 927
Wohnort: Skriptorium
Und hier der angekündigte zweite Teil unseres kleinen Ausflugs in die Welt der Hintergründe :wink:, wieder einmal Wikipedia entnommen:

Halloween heute

Da es mit Allerheiligen verbunden war, wurde Halloween früher nur in katholisch gebliebenen Gebieten der britischen Inseln gefeiert, vor allem in Irland. Von dort kam es mit den vielen irischen Auswanderern in die USA und gehörte dort zur Folklore dieser Volksgruppe. Allerdings wurde es aufgrund seiner Attraktivität bald auch von den Kindern anderer Einwanderer übernommen und entwickelte sich zu einem wichtigen Volksfest in den USA und Kanada.

Aus Nordamerika kam der Brauch des Halloweenfestes dann zurück nach Europa, wo es nun in noch stärker kommerzialisierter, vielfach veränderter Form gefeiert wird. So hat die neu-europäische Variante des Fests eher fröhlichen und weniger schauderhaften Charakter als westlich des Atlantiks. Während in den USA z.B. auch Schulklassenzimmer mit Hexenmotiven oder Rathausvorplätze mit Jack O'Lanterns (Kürbissen) geschmückt werden, bleibt der Halloween-Schmuck in Europa eher in Geschäften oder in privaten Räumen. Auch der Brauch von Trick or Treat (Süßes oder Saures) hat in Europa nicht die Ausbreitung wie in Nordamerika. Zudem wird Halloween durch eine wachsende Zahl von Anhängern in Deutschland als vorgezogener Beginn von Karneval, Fastnacht und Fasching angesehen und gefeiert.

Halloween gilt in manchen heutigen Hexenkulten als ein wichtiger, weil angeblich zauberkräftiger Feiertag. Der Ruf von Halloween, eine Nacht zu sein, in der Geister, Hexen und Feen besonders aktiv sind, hat sich allerdings erst im Zuge der europäischen Romantik des 19. Jahrhunderts und verstärkt im 20. Jahrhundert entwickelt, hat in Deutschland jedoch nicht die Bedeutung der Walpurgisnacht.

Mit der wachsenden Popularität des Festes ist auch in den letzten Jahren die Kritik von seiten einiger christlichen Gruppen lauter geworden – insbesondere evangelikale Christen in den USA distanzieren sich sehr scharf von Halloween und vertreten die Meinung, dass mit dem Fest Missbrauch durch satanistische Vereinigungen getrieben werden könne. In Europa wird teilweise befürchtet, dass Halloween heimische Traditionsfeste (z. B. in Deutschland das Sankt-Martin-Fest oder den Reformationstag) verdrängen könnte.

Einige Kritiker von Halloween sind über die Psychologie, die sie hinter dem Spruch "Süßes oder Saures" zu erkennen vermeinen, sehr besorgt. Sie schreiben dem Spruch die Bedeutung zu: Wenn ich nicht bekomme, was ich will, dann bin ich berechtigt, Schaden anzurichten. Darin sehen sie die Möglichkeit negativer Auswirkungen auf die Gesellschaft.

Krieg der Welten
Zu Halloween 1938 wurde von CBS das Hörspiel „Krieg der Welten“ von Orson Welles nach dem Roman von H. G. Wells gesendet. Es führte zu Panikreaktionen beim Publikum, da viele diese Sendung für nichtfiktional hielten.

Carmen :ghost:

_________________
Bild


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
Verfasst: Fr 20. Okt 2006, 09:18 
Benutzeravatar
Schreibstuben-Oberhexe
Schreibstuben-Oberhexe
Offline

Registriert: Mi 28. Sep 2005, 21:29
Beiträge: 927
Wohnort: Skriptorium
Nix zu danken, Liebes! Hab ich doch gern gemacht! :kiss2:
Bin außerdem froh zu sehen, dass es wenigstens von einem gelesen worden ist! :lol:

Carmen :ghost:

_________________
Bild


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
Verfasst: Mo 23. Okt 2006, 14:46 
Benutzeravatar
Schreibstuben-Oberhexe
Schreibstuben-Oberhexe
Offline

Registriert: Mi 28. Sep 2005, 21:29
Beiträge: 927
Wohnort: Skriptorium
Bild


Wenn Kürbisse leuchten in der Nacht
und Gerippe auf den Straßen wandern,
wenn ein Zombie schön schaurig lacht,
fürchtet sich einer vor dem andern.
Das muß so sein, ach bitte, spiel mit!
Denn Halloween ist ja zur Zeit der Hit!

Am frühen Abend dunkelt es schon.
Der Sturm fetzt die Bäume mit brausendem Ton.
Die Ernte ist eingebracht ins sichere Haus,
da ruht man sich am Kamin gerne aus ...
Da plötzlich - ein Poltern und Krachen im Keller!
Die Geister sind da!!! Wer fürchtet sich schneller?

Nur zögernd gehst du jetzt die Treppe herab ...
Die Luft ist plötzlich so kühl wie im Grab.
Das Licht hilft dir auch nicht, es ist schon ein Graus,
es flackert nur kurz und dann ist es aus!
Da! Noch ein Geräusch! Du fasst etwas Mut
und greifst mit der Hand ... nein, das ist nicht gut!

Du fasst erst was festes, doch dann ist es nass ...
... und pelzig ... und AUA!!! Was ist denn das ?

Doch dann hast du sofort erkannt,
wer hier in diesem Spiel der Sieger.
Die spitzen Krallen in deiner Hand
stammen von deinem Stubentiger!

Den Kürbis, den du zum Trocknen gestellt,
hat er sich zum Schlafplatz auserwählt!


Quelle: Schmunzelmal.de

Carmen :ghost:

_________________
Bild


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
Verfasst: Di 24. Okt 2006, 15:04 
Benutzeravatar
Schreibstuben-Oberhexe
Schreibstuben-Oberhexe
Offline

Registriert: Mi 28. Sep 2005, 21:29
Beiträge: 927
Wohnort: Skriptorium
Bild


Gruselgeschichten, Süßigkeiten
und geschmückte Fenster.
Ausgehölte Kürbisköpfe
und kichernde Gespenster.

An den Wänden Ziergirlanden,
Luftballons mit fiesen Fratzen.
Kerzen, die im Winde flackern,
Katzen, die an Türen kratzen.

Bunte Masken und noch mehr,
Musik, Tamtam und viel Radau.
Lustig sein und Party machen,
längst ist das Leben nicht mehr grau.

Hexen, Zauberer und Vampire,
huschen plötzlich durch die Nacht.
Sie tanzen und lachen, laut und schrill,
bis dass der Morgen dann erwacht.


Quelle: Das Literatur-Café


Carmen :ghost:

_________________
Bild


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
Verfasst: Fr 27. Okt 2006, 21:13 
Benutzeravatar
Schreibstuben-Oberhexe
Schreibstuben-Oberhexe
Offline

Registriert: Mi 28. Sep 2005, 21:29
Beiträge: 927
Wohnort: Skriptorium
Bild

Dunkelheit

Bei Dunkelheit nimm dich in Acht,
Vampire streifen durch die Nacht!
Sie haben spitze Zähne und
ihr Biss ist äußerst ungesund!


Quelle: Magic Fairies

Carmen :ghost:

_________________
Bild


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Halloween
Verfasst: So 30. Okt 2011, 23:16 
Benutzeravatar
Schreibstuben-Oberhexe
Schreibstuben-Oberhexe
Offline

Registriert: Mi 28. Sep 2005, 21:29
Beiträge: 927
Wohnort: Skriptorium
Aus gegebenem Anlass lasse ich diesen Thread wieder aufleben, und zwar mit einem Rezept, das ich selbst bereits ausprobiert habe und das ziemlich lecker ist! :eat:

Kürbiscremesuppe

Bild

750 g Kürbis(se) (gelber Speisekürbis)
1 kleine Zwiebel(n)
125 ml Wein, weiß
250 ml Schlagsahne
Öl (Kürbiskern), ein paar Tropfen

Den geschälten Kürbis in grobe Würfel schneiden und mit der gehackten Zwiebel andünsten. Mit Weißwein und evtl. etwas Wasser bzw. Gemüsesuppe aufgießen und weich kochen, salzen, Schlagobers und Kürbis mit dem Tourenmixer oder Pürierstab fein pürieren. Beim Anrichten mit gerösteten Kürbiskernen und Schwarzbrotwürfeln bestreuen, mit ein paar Tropfen Kernöl beträufeln.

Arbeitszeit: ca. 20 Min.

Rezept und Bild von: Chefkoch.de

Carmen :cat:

_________________
Bild


Nach oben
 Profil  
 
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 14 Beiträge ]  Gehe zu Seite 1, 2  Nächste

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde [ Sommerzeit ]


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast


Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Gehe zu:  


Monstersmilies


cron
Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Group
Deutsche Übersetzung durch phpBB.de