Skriptorium
Aktuelle Zeit: Mo 20. Nov 2017, 03:46

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde [ Sommerzeit ]




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 94 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige  1 ... 4, 5, 6, 7, 8
Autor Nachricht
 Betreff des Beitrags: Re: Space Pirates Teil III
Verfasst: So 18. Sep 2011, 19:28 
Benutzeravatar
Irrlicht
Offline

Registriert: So 8. Aug 2010, 23:54
Beiträge: 7
Ich hatte ziemlich schnell heraus gefunden, wo Carmen wohnte. An den Umgang mit dem Computer hatte ich mich inzwischen gewöhnt, und die Stimmenmustererkennung des Sicherheitsleiters öffnete mir Tür und Tor. Was auch immer ich vom Computer wollte, er gab es mir. Inklusive Nachhilfeunterricht im Bedienen der Turbolifte.
Wenige Minuten später stand ich vor ihrer Quartiertür und erwartete, dass diese sich vor mir genauso öffnen würde wie die Tür der Holosuite und die des Lifts. Tat sie aber nicht. Sie blieb verschlossen. Ich stutzte, aber dann verstand ich. Natürlich war sie nicht so konstruiert wie die anderen genannten Türen, denn sonst würde ja jeder Unbefugte eindringen können. Und das war nicht ratsam. Ich klopfte also an und wartete auf eine Reaktion. Zweiter Reinfall, denn auch die kam nicht. Stirnrunzelnd sah ich auf das matte Metall der Tür, das mich einfach nicht vorbei lassen wollte. Ob ich mir ein Computerterminal suchen und den Computer auffordern sollte, das Quartier für mich zu öffnen? Noch während ich darüber nachdachte, fiel mein Blick auf ein andersfarbiges Feld neben der Tür - den Türsummer, wie ich erfahren sollte, als ich intuitiv darauf drückte und dieser gleich darauf Krach schlug. Mit vor Überraschung in die Höhe fliegenden Augenbrauen nahm ich meine Hand davon und sah wieder auf die Tür. Die sich nur kurze Zeit später vor mir öffnete und meinen Blick auf meine wunderhübsche Prinzessin und ihre kleine Tochter freigab.
Ich strahlte beide an. Allerdings nicht für lange, denn nachdem Carmen sich von der Verblüffung mich zu sehen erholt hatte, streckte sie ihre Hand nach etwas aus, das ich von meinem Standpunkt aus nicht erkennen konnte, und die Tür zischte wieder zu. Direkt vor meiner Nase. In genau dem Moment, wo klein Valentina ihre Ärmchen nach mir ausstreckte und freudig "Daddydaddydaddy!!" rief.
Toll.

_________________
Bild


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Space Pirates Teil III
Verfasst: So 18. Sep 2011, 19:57 
Benutzeravatar
Wichtel
Wichtel
Offline

Registriert: Mo 27. Jul 2009, 20:08
Beiträge: 32
Ich FASSTE es ja nicht! Frank Nr. 2!! Vor MEINER Tür! Wie zum Geier war der aus der Holosuite herausgekommen????
Die Frage stellte ich ihm erst gar nicht. Fast schon reflexartig schoss meine Hand vor und verriegelte die Tür gleich wieder. Schwups, weg war er!
"Daddydaddydaddy!!"
Oder doch nicht?
Valentina jubilierte auf meinem Arm, weil sie glaubte, ihr Vater stünde vor der Tür. Ich wusste es natürlich besser, darum drehte ich der Tür ruckartig den Rücken zu und erklärte meiner Tochter dabei kategorisch: "Nein, das ist NICHT dein Daddy. Das ist nur ... ein Bild."
Blöde Erklärung, ich weiß. Aber was anderes fiel mir auf die Schnelle nicht ein, und ich hatte auch keine große Lust, mir darüber weiter Gedanken zu machen. Genau genommen wollte ich an Frank Nr. 2 GAR nicht mehr denken. Es lief ja jetzt wieder ganz gut zwischen meinem wirklichen Ehemann und mir. Bueno, es fing gerade erst an, gut zu laufen, aber wie eine Verdurstende in der Wüste reichte mir auch der kleinste Tropfen trinkbares Wasser, um darüber in helle Freude auszubrechen. Eine ganze Oase erwartete ich zu diesem Zeitpunkt ja gar nicht.
Entschlossen marschierte ich zum Bad zurück, aber da summte es wieder.
"NO!", rief ich dem Istant-Frank über die Schulter katzig zu und betrat das dampfende Reich, Valentinas Protestgeschrei dicht an meinem Ohr stur ignorierend.
"Carmen!! ... Bitte!!! ... Mach die Tür auf!!!"
Ich schiss drauf. Und reagierte nicht mehr. Vielleicht, wenn ich ihn ignorierte, verschwand er ja. Wenn ich Glück hatte.
"CARMEN!!!! ... BITTE!!!"
Ich hatte kein Glück. Verärgert parkte ich meine Tochter auf dem Boden, um das Wasser abzudrehen. Valentina nutzte die Gelegenheit, stemmte sich auf ihre kleinen, dicken Beine und eierte eigenwillig in den Wohnraum zurück.
"Carajo!", zischte ich und eilte ihr hinterher. Kurz vor der Quartiertür holte ich sie ein, nahm sie hoch und schlug wütend auf den Türöffner, um dem Holo-Frank meine Meinung zu geigen und ihn zum Teufel zu schicken. Was FIEL dem überhaupt ein, hierher zu kommen? Mal ungeachtet der Frage, wie er aus der Suite gekommen war. Er WUSSTE doch jetzt, dass ich mit seiner Vorlage zusammen lebte. Was, wenn Frank noch hier gewesen wäre? In welche Schwierigkeiten hätte mich der Pirat dann gebracht?? Hatte er denn ÜBERHAUPT kein Taktgefühl???
Ich holte tief Luft, um ihm all diese Fragen an den Kopf zu schleudern, kaum dass die Tür zwischen uns verschwunden wäre. Aber die Worte blieben ungesagt, denn als die Tür offen war, sah ich nur noch den leeren Flur. Er war weg. Gracias a Dios!!! Er hatte es kapiert, dass es so nicht ging und war wieder in sein Programm zurück gekehrt. Erleichtert atmete ich durch, schmunzelte dann sogar ein wenig und verschloss die Tür Kopf schüttelnd. Daraufhin drehte ich mich um und ...
Ich schrie auf. Da stand der Kerl doch in meinem Wohnraum!! Mit vor der Brust verschränkten Händen und ebenfalls den Kopf schüttelnd!!!

_________________
Bild


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Space Pirates Teil III
Verfasst: So 18. Sep 2011, 20:11 
Benutzeravatar
Söldner
Offline

Registriert: Fr 18. Apr 2008, 20:20
Beiträge: 77
Tja, die Schuld wurde wohl gerade mir in die Schuhe geschoben. Natürlich zu Unrecht, weil ich ja wohl am allerwenigsten dafür konnte, was aus Jocey und mir geworden war. Trotzdem traf mich, was Schakal sagte. Und für den Bruchteil einer Sekunde regte sich das schlechte Gewissen in mir. Hätte ich vielleicht doch ...?
"DU verschwindest jetzt!", entgegnete ich scharf, die Hände in die Hüften gestützt und wischte dabei alle gedanklichen Wenns und Abers beiseite. "Ich will mit Jocelyn reden. Klar? Und zwar JETZT!"

_________________
Bild


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Space Pirates Teil III
Verfasst: So 18. Sep 2011, 20:48 
Benutzeravatar
Wichtel
Wichtel
Offline

Registriert: Do 21. Mai 2009, 19:59
Beiträge: 41
Verstärkung? Genau darauf war ich scharf! Aber es war wohl nicht zu umgehen, wenn wir keinen Verdacht erwecken wollten.
"Okay. Gib der Firma Bescheid und melde dich danach wieder bei mir. Ich nehme an, du weißt, wo du mich erreichen kannst?"
Ich fragte das mit ironisch hochgezogener Augenbraue und einem kleinen Schmunzeln in den Mundwinkeln. Sie war auf mich angesetzt gewesen und wusste vermutlich sogar besser als ich selbst, wo sie mich wann zu fassen bekam.
Karens Grinsen bestätigte meine Vermutung.
"Gut", ich stand auf und ließ dabei meinen Blick gewohnheitsgemäß umher schweifen - schon lange, lange Zeit war ich auf der Hut und stets darauf bedacht, bösen Überraschungen zu entgehen. Aber es war alles ruhig und unauffällig um uns herum. Ich sah wieder auf Andrews hinab. "Dann sehen wir uns."
Sie nickte, und ich ließ sie allein. Ungeachtet der ganzen heftigen Neuigkeiten, die ich soeben erfahren hatte, hatte ich einen Job zu erledigen.


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Space Pirates Teil III
Verfasst: So 18. Sep 2011, 21:07 
Benutzeravatar
Irrlicht
Offline

Registriert: Mo 18. Mai 2009, 20:19
Beiträge: 10
Frank kam doch. Ich war so was von aufgeregt!!
Offenbar hatte seine Frau einen gnädigen Moment gehabt - oder vielleicht hatte ja auch die Holosuite wieder nach ihr gerufen und sie hatte ihn los werden wollen, wer wusste das schon? Auf alle Fälle hatte sie ihm erlaubt, dass er den Abend mit mir verbrachte, und ich hatte beschlossen, das nicht weiter zu hinterfragen. Frank würde an diesem besonderen Tag, der für mich wichtiger war als Weihnachten, Ostern und Geburtstag zusammen, bei mir sein, und das war es, was zählte!

Als es an der Tür summte, lief ich noch einmal zum Spiegel und zupfte an meinen Haaren herum. Da es zum Leuchtturm gehen würde, hatte ich es nicht gestylt, sondern zu einem Pferdeschwanz zusammen gebunden. Und ich hatte auch kein Abendkleid und Pumps an, sondern ein weißes Tank-Top mit einer lachenden Micky Maus drauf, eine kurze Jeans und weiße Segelschuhe. Praktische Sachen halt, mit denen ich würde klettern können. Und klettern würden wir müssen, denn das Programm startete am Fuß der Kreidefelsen, und der Leuchtturm stand schließlich oben drauf.

In Gedanken daran vorfreudig lächelnd öffnete ich Frank. Und strahlte, als ich ihn dann wirklich vor mir stehen sah ... bis zu dem Moment hatte ich nämlich immer noch irgendwie befürchtet, er würde doch nicht kommen. Seine Frau war schließlich ziemlich launisch, und meiner Meinung nach stand Frank bei ihr sehr unterm Pantoffel.
Aber er war da. Und er hatte mir sogar ein Geschenk mitgebracht! Mein Herz hüpfte vor Freude, als ich das kleine Paket entgegen nahm.
"Darf ich ...?" Fragend sah ich Frank an, dann wieder zum Paket. Er nickte lächelnd. Daraufhin trug ich es eilig zum Tisch, legte es darauf und zupfte an der Schleife. Was er mir wohl mitgebracht hatte?
Es war eine lkleine Stoffhexe mit blonden Zöpfen ... Gott, war DAS niedlich!!! Lachend drehte ich mich mit ihr um und hielt sie neben mein Gesicht, um Frank Gelegenheit zu geben, Vergleiche zwischen uns zu ziehen. Dann lief ich auf ihn zu, umarmte ihn und drückte ihn fest.
"Danke! Die ist soo klasse!!"
Er erwiderte meine Umarmung mit einem leisen, warmen Lachen, und beides, das Lachen an meinem Ohr und das Gefühl seiner Arme um meinen Körper bescherten mir eine Gänsehaut. Ich stahl mir noch eine Sekunde mit ihm und atmete dabei den herb-süßen Duft seines Rasierwassers tief ein. Aber dann gab ich ihn frei, obwohl ich ihn am liebsten überhaupt nicht mehr losgelassen hätte.
"Ich hab auch was für dich", informierte ich ihn lächelnd. Waren meine Wangen vorhin auch schon so warm gewesen? "Aber das gibt's erst später. Wenn wir 'vor Ort' sind."
Was ich mit 'vor Ort' meinte, ließ ich ungesagt - es sollte ja eine Überraschung werden. Stattdessen fragte ich: "Bereit?"
Und hielt ihm einladend meine Hand hin.

_________________
Bild


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Space Pirates Teil III
Verfasst: So 18. Sep 2011, 22:43 
Benutzeravatar
Irrlicht
Offline

Registriert: So 8. Aug 2010, 23:54
Beiträge: 7
Es stimmt, es war ziemlich taktlos von mir gewesen, direkt zu Carmens Quartier zu marschieren. Mein Ebenbild hätte anwesend sein können und ich hätte meine Prinzessin damit in Schwierigkeiten gebracht. Aber ich hatte das nicht nur in Kauf genommen, ich hatte es eigentlich sogar genau darauf abgezielt. Denn ich dachte überhaupt gar nicht daran, mich im Hintergrund zu halten und darauf zu warten, dass Carmen sich meiner irgendwann wieder erinnerte. Ich war ein Pirat - sie hatte mich selbst so programmiert. Und ein Pirat nimmt sich, was er begehrt!
"Wieso machst du es mir so schwer, hm?", fragte ich sie tadelnd.
"Daddydaddydaddy!!"
Klein Valentina ließ wieder ihren Schlachtruf ertönen und streckte erneut die Arme nach mir aus.
"No!", widersprach Carmen ihrer Tochter und ging mit ihr auf eine Tür zu, dabei warf sie mir einen bitterbösen Blick zu. "No es tu daddy!" Ich sprach zwar kein Spanisch, aber ich verstand trotzdem ganz gut, was sie da gerade gesagt hatte. 'Das ist nicht dein Daddy!' Na ja, das war wohl relativ. Ich folgte den beiden zu dem Zimmer, in dem sie verschwunden waren - Valentinas Kinderzimmer - und lehnte mich mit verschränkten Armen an den Türrahmen. Carmen hatte die Kleine auf eine Wickelkommode gesetzt und war jetzt dabei, sie auszuziehen. Aha, Bettzeit. Bisschen früh, wie ich fand, aber was wusste ich schon von kleinen Kindern? Ich war ja nur der digitale Ersatzliebhaber. Nein, nicht einmal das war ich, denn ich hatte zwar Erinnerungen an leidenschaftliche Momente mit Carmen, aber ich fühlte, dass die auch nur programmiert waren. Jetzt, wo ich in der Lage war, wirkliche Erfahrunen zu sammeln, erkannte ich den Unterschied zwischen "Gedächtnisimplantaten" und real Erlebtem.
"Sprich mit mir, Carmen."
Ich redete mit ihrem Rücken.
"Es gibt nichts zu bereden. Du hast hier nichts zu suchen!"
Sie war so völlig anders als sonst. Kalt, abweisend ... - Bislang war ich zuversichtlich gewesen. Voller Tatendrang und Entschlossenheit. Und eigentlich auch ganz gut gelaunt, weil ich es geschafft hatte, mein Überleben sicherzustellen. Ich war gespannt war auf alles Neue, das die wirkliche Welt zu bieten hatte. Ich wollte es mit allen Sinnen erfahren. Und natürlich wollte ich, dass sich die Beziehung zwischen Carmen und mir weiterentwickelte.
Aber damit schien ich allein zu stehen.
Sie wollte, dass ich verschwand. Aus diesem Raum, wahrscheinlich auch aus ihrem Leben. Sie bereute es, mich "erschaffen" zu haben. Weil es mit ihrem Mann wieder lief? So schnell konnten sich die Dingen wohl kaum zum Guten gewendet haben, sie hatte mein Programm nachmittags immerhin noch laufen lassen. Vermutlich lag es an meinem erwachten Bewusstsein. Es machte ihr Angst. Sie hatte einen Fehler gemacht, und nun existierte ich wirklich. Nicht nur in der Holosuite, wo ich ein harmloses Spielzeug für sie gewesen war, sondern in ihrem Leben, wo ich eine Gefahr für ihre Ehe darstellte. Sie befürchtete, mich hier nicht mehr kontrollieren zu können. Und sie befürchtete das zu Recht.
"Hab ich nicht? Wo gehöre ich denn deiner Meinung nach hin?"
"In die Holosuite!", kam es kategorisch, ohne dass sie sich zu mir umgedreht hätte. Valentina war inzwischen so gut wie fertig umgezogen und lugte an Carmens Kopf neugierig zu mir herüber - das "Daddydaddy"-Geschrei hatte sie dran gegeben, weil sie begriffen hatte, dass es nichts brachte, aber ich hatte dennoch ihre volle Aufmerksamkeit. Offenbar war der andere Frank Cunningham ein guter Vater, wenn seine Tochter so auf ihn fixiert war.
"Aye ... schon klar. Am besten deaktiviert, bis es Madame wieder einfällt, sich mit mir zu vergnügen. Und wenn sie mich dann wieder einschaltet, bitte ohne Erinnerung an das, was heute passiert ist. Nicht wahr? Das wäre dir doch am liebsten. Wenn du morgen wieder einen kleinen Ausflug in die Karibik machen und dort mit deinem hohlen, unwissenden Piraten herumknutschen kannst, der glaubt, er wäre mit dir verheiratet und du seine große Liebe ... bis du ihn leid bist und ihn einfach wieder ausknipst. Ist doch völlig egal, dass du dabei auch jedesmal sein Herz ausschaltest. Es ist ja sowieso nicht echt."
Ich hatte es nicht beabsichtigt, aber mein Tonfall war mit jedem Wort zynischer geworden. Programmiert oder nicht, ihr abweisendes Verhalten tat schon gehörig weh.
Carmen hob die in einem rosa Frottee-Schlafanzug steckende Valentina hoch und setzte sie in ihrem Kinderbettchen ab.
"Stimmt. Es ist nicht echt", gab sie mir dabei Recht. "Du bist nur ein Programm, das man an- und abschalten kann, wie man es gerade braucht, chico!"
Sie zog die Bettdecke über Valentinas Beinchen, aber die Kleine machte keine Anstalten zu schlafen, sondern krabbelte zum Holzgitter und streckte ihr Händchen zwischen den Gitterstäben nach mir aus. Dabei sah sie mich aus großen Kulleraugen fragend an und meinte: "Daddy ... Natt-Tuss haben!" Sie wollten ihren Gute-Nacht-Kuss. Ich widerstand dem Impuls, auf Valentinas Bitte einzugehen und sah wieder auf Carmens Rücken, der sich bei der Bitte ihrer Tochter versteift hatte.
"Bin ich das wirklich?", fragte ich leise. Ich löste mich vom Türrahmen und trat dicht hinter Carmen. "Kannst du mich nicht fühlen?" Sanft umfasste ich ihre nackten Oberarme mit meinen Händen und streichelte mit meinen Daumen federleicht über ihre warme Haut. Dann ging ich noch einen Schritt weiter und drehte sie zu mir herum. Ihre dunklen Augen verengten sich unwilllig, und sie spannte sich an, als ob sie sich mir entziehen wollte. Doch nach ein, zwei Sekunden wurde ihr Blick weicher, forschender. "Spürst du das hier nicht?", raunte ich weiter und beugte mich langsam zu ihr hinab, bis meine Lippen sachte ihre berührten - meine Augen dabei ohne Unterbrechung auf ihre geheftet, um sie so an mich zu binden. Es gelang mir. Ihr Blick begann zu flattern und ihr Mund öffnete sich ein wenig. Mehr brauchte ich nicht. Ich verschloss ihn mit einem leidenschaftlichen Kuss und zog sie dabei eng an mich, eine Hand in ihrem weichen, langen Haar vergraben. Sie erwiderte meinen Kuss, und sie tat es mit Hingabe. Und sie schmiegte sich an mich, dass ich die Hitze ihres Körpers durch den Stoff ihres Kleides und den meines Hemdes hindurch fühlen konnte. Bilder von ihr, nackt und verschwitzt in meinen Armen, schossen mir durch den Kopf und brachten meinen Blutdruck zum Steigen. Erinnerungen, die keine waren, ich wusste das ... aber jetzt war es mir egal. Eines Tages würden sie real sein, dafür wollte ich schon sorgen. Eines Tages würde diese Frau wirklich mir gehören. Das schwor ich mir in diesem Augenblick.

_________________
Bild


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Space Pirates Teil III
Verfasst: So 18. Sep 2011, 23:22 
Benutzeravatar
Wichtel
Wichtel
Offline

Registriert: Mo 27. Jul 2009, 20:08
Beiträge: 32
Er küsste mich wie Frank zu seinen besten Zeiten! - Also mein richtiger Frank jetzt.
Mit so viel Verlangen und Sehnsucht, dass es mir den Atem verschlug und meine Knie weich wurden. Zweifellos wär ich in meinen Beinen eingeknickt, hätten seine Arme mich nicht so sicher und fest gehalten.
Dieser verdammte Mistkerl!!!
Ich wusste, es war falsch, aber ich wollte diesen Kuss nicht enden lassen. Ich verschlang seinen Mund geradezu und drückte mich dabei an seinen festen, heißen Körper, der sich so verdammt echt anfühlte! Was das bei ihm anrichtete, merkte ich nur zu gut, aber obwohl mein Kopf "Stopp!!!" schrie, schrie meine Libido noch lauter "WEITER!!!!!", und so drückte ich mich südlich nur noch mehr an ihn. Das blieb nicht ohne Folgen. Ich spürte plötzlich, wie die Hand in meinem Rücken zu meinem Po hinab glitt und sich, nachdem sie dort einmal genüsslich zugedrückt hatte, über meine rechte Hüfte weiter nach unten schob, bis sie zum Saum meines Sommerkleides kam. Unwillkürlich hob ich mein Bein an und drückte es gegen seine Hüfte. Die Hand glitt über meinen nackten Schenkel bis zum Knie und dann wieder zurück - wobei sie den Saum immer höher schob, bis er meine Hüfte berührte und die Hand die Spitze meines Tangas. Ich stöhnte leise auf und war nahe dran, mich fallen zu lassen. Mich hier und jetzt von diesem verflixten Holo-Piraten verführen zu lassen. Zu lange war ich jetzt auf Entzug, und ich dürstete nach körperlicher Liebe wie eine vertrocknete Blume nach Wasser.
Doch wieder einmal sollte es nicht passieren - zum Glück diesmal - denn es krähte plötzlich ganz energisch hinter mir: "DAD-DY! ... NATT-Tuss!!"
Mangelnde Aufmerksamkeit war etwas, mit dem meine Tochter überhaupt nicht klar kam.

_________________
Bild


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Space Pirates Teil III
Verfasst: Mo 19. Sep 2011, 17:06 
Benutzeravatar
Irrlicht
Offline

Registriert: So 8. Aug 2010, 23:54
Beiträge: 7
Wenn ich vor diesem Kuss auch nur die geringsten Zweifel gehabt hätte, ob es Sinn macht, an Carmen dran zu bleiben, sie wären jetzt allesamt vom Tisch!
Waa-huu! Der hatte gesessen!!!
Sie wollte mich nicht? Lachhaft! - In ihrem Kopf vielleicht nicht. Da passte es ihr nicht, mit einer Kopie des echten Cunningham herumzumachen. Aber ihr Körper sprach eine ganz andere Sprache! Der sagte: "Gib mir ALLES! Und hör BLOSS nicht auf das, was ich sage!" Das konnte sie gerne haben. Ich würde sie schon davon überzeugen, dass ich nicht nur eine Kopie war, sondern ein eigener Kerl. Mit einem ziemlich festen Willen und einem taudicken Geduldsfaden.

Für den Moment jedoch wurde beides energisch ausgebremst. Valentina hatte beschlossen, dass die lediglich die zweite Geige zu spielen nicht genug war. Sie wollte mehr ... sie wollte jetzt ihren Gute-Nacht-Kuss. Ich lächelte auf das kleine Küken hinab - ein bisschen atemlos, wie ich gerne zugebe - und fragte mich, ob das nun Carmens hispanische Gene waren, die da dominant durchschlugen oder ob das eher Cunninghams Art war, den ich ja überhaupt nicht beurteilen konnte, bei dem ich mir aber sicher war, dass er mir im Charakter sehr ähnelte. Und ich wusste ja ebenfalls genau, was ich wollte.
"Daddyyy!!", fuhr das kleine Persönchen ungeduldig zu quengeln fort und machte Anstalten, über das Gitter zu klettern. Sofort war ich bei hr und kniete mich vor sie, um sie gegebenenfalls aufzufangen.
"NO!", hörte ich Carmen hinter mir protestieren.
Valentina hielt im Klettern inne und sah sie fragend an, ich sah auch über die Schulter zurück.
"Ich möchte nicht, dass du sie anfasst. Claro?", fauchte die Kükenmama mich mit drohendem Blick an, die eben noch in meinen Armen dahin geschmolzen war. Ich seufzte leise auf.
"Ich tu ihr doch nichts, Carmen."
"Das ist egal! Sie ist nicht deine Tochter! Geh weg von ihr!"
Ich zögerte. Natürlich war Valentina nicht meine Tochter. Nicht einmal in meiner Programmierung, weshalb ich auch keine väterlichen Gefühle für sie hatte. Aber die Kleine war niedlich und ihrer Mama so ähnlich. Und ich hatte doch nur verhindern wollen, dass sie sich weh tat und ...
"Valentina, NO!"
Mein Blick fuhr wieder zur Kleinen herum, gerade noch rechtzeitig, denn während Carmen und ich diskutiert hatten, hatte sie das Klettern wieder aufgenommen und schwang nun, bereits auf dem Gitter liegend, ihre kurzen Beine darüber. Nur einen Sekundenbruchteil später fiel sie ... und ich fing sie reflexartig auf.
"Hoppla!"
Carmen war sofort an meiner Seite und wollte mir ihre Tochter wegnehmen, aber Valentina schlang mir ihre Ärmchen um den Hals und jauchzte triumphierend. Ich lachte leise und stand mit ihr auf. Auf der Stelle bekam ich einen dicken Schmatzer auf den Mund. Den "Natt-Tuss". Doch kaum war Valentina ihn endlich losgeworden, stutzte sie und sah mich genauer an. Erstaunlich, wie ernst und erwachsen ihre Augen auf einmal drein blickten.
"Daddy?", fragte sie unsicher.
Carmen seufzte. Ich schüttelte den Kopf.
"Nein, nicht Daddy, mein Spatz. Onkel."
Valentina war sichtlich irritiert. Carmen griff erneut nach ihrer Tochter, aber die Kleine entwand sich ihren zupackenden Händen, ohne den Blick von mir zu nehmen.
"Onkel?", echote sie. Man konnte sehen, wie es in ihrem kleinen Köpfchen arbeitete.
Ich nickte bestätigend und schenkte ihr ein Lächeln.
"Gib sie mir", raunte Carmen mir aus ihren Mundwinkeln immer ungeduldiger werdend zu.
Plötzlich quiekte Valentina auf - ein vergnügtes Lachen, wie ich nach einem Moment der Überraschung amüsiert feststellte. Sie hatte Spaß, die Kleine. Fand das offenbar sehr witzig, dass es noch andere Männer gab, die wie ihr Vater aussahen. Es sollte mir nur recht sein.
"Onkelonkelonkelonkel", begann sie meinen neuen Titel an einem Stück zu wiederholen, dabei wippte sie auf meinem Arm auf und ab. Ich grinste und half ihr dabei, indem ich sie ein bisschen in die Höhe zu werfen begann. Und wieder ein Quieken, gefolgt von einemn glucksenden Lachen ... hätte Carmen nicht eingegriffen und mir ihre Tochter kurzerhand weggenommen, hätte ich das noch Stunden weiter machen können, so einen Spaß hatte ich dabei.
"Schluss jetzt! - Francisco, bitte geh jetzt."
Das war der Rauswurf, an dem Carmen schon arbeitete, seit ich mich vom Computer hatte in ihr Quartier beamen lassen. Francisco ... sie hatte mich bisher nie so genannt, sondern immer nur Paco zu mir gesagt. Vermutlich sollte es mir klar machen, dass die schönen Zeiten zwischen uns vorbei waren und, wenn es nach ihr ginge, nie wieder kämen. Aber ich hatte andere Pläne.
"Schon gut. Ich verschwinde. Aber ...", ich streckte meine Hand nach Carmens Gesicht aus und streichelte es sachte, wohl bedacht darauf, sie eilig wieder zurückzuziehen, sollte meine Prinzessin nach ihr schnappen. Sie tat es jedoch nicht, obwohl es für einen Moment so ausgesehen hatte, als kämpfte sie mit sich. "... ich werde wiederkommen, Carmen. So schnell wirst du mich nicht mehr los." Ich hielt es für fair, sie das wissen zu lassen. Was sie mit diesem Wissen anstellen würde ... nun, ich hatte da so eine Ahnung, aber zum Glück hatte ich ja Vorkehrungen getroffen.

_________________
Bild


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Space Pirates Teil III
Verfasst: Mo 19. Sep 2011, 20:38 
Benutzeravatar
Söldner
Offline

Registriert: Fr 18. Apr 2008, 20:20
Beiträge: 77
Jetzt hatte ich den Salat! Schakal hatte die Oberhand und sah es überhaupt nicht ein, mich an Jocey heran zu lassen. Sie wusste jetzt, was sie war, und sie hatte beschlossen, ihre Existenz dauerhaft zu manifestieren. Wie sollte ich Joce nur erreichen? Wenn es stimmte, was Schakal sagte und Joce zwar zu mir durchkommen wollte, es aber nicht konnte, hatte ich da denn eine Chance, ihr doch noch irgendwie zu helfen?
Und helfen wollte ich ihr. Ungeachtet dessen, dass wir nicht mehr zusammen waren. Über die Frage, ob sie nun irgendwie Schuld an dem Seitensprung trug oder nicht und ob ich ihr letztlich doch noch verzeihen konnte, wollte ich später nachdenken. Nachdem wir das Problem Schakal gelöst hatten. Doch so einfach würde die Sache wohl nicht werden. Was bei Quarks großen Ohren sollte ich jetzt tun?
"Du solltest eigentlich wissen, dass ich nur noch super und kein Offizier mehr bin", antwortete ich sarkastisch. "Und nein, wenn du mir nicht die Gelegenheit gibst, mit Jocelyn zu reden, werde ich ganz sicher nicht Parrish und Collins zur Hilfe holen." Ich zog meinen Phaser und richtete ihn auf Schakals Brust - wobei die Waffe natürlich auf Betäuben eingestellt war und nicht auf Töten. "Ich werde dich dann einfach ins Traumland schicken, dich mir über die Schulter werfen und dich persönlich zur Independence schleppen. Wo Browning es schon gelingen wird, dich so klein zu kriegen, dass es keinen mehr interessiert, ob du weiter in Joce existierst oder nicht. - Na? Was hältst du davon?"

_________________
Bild


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Space Pirates Teil III
Verfasst: Mo 19. Sep 2011, 21:22 
Benutzeravatar
Irrlicht
Offline

Registriert: Mo 18. Mai 2009, 20:19
Beiträge: 10
Ich war so aufgeregt gewesen auf dem Weg in die Holosuite. Und jetzt, wo ich sah, wie sehr Frank sich freute und er mir auch noch einen Kuss auf die Wange gab, war ich einfach nur happy. Ohne Ende glücklich!
Für einen kurzen Moment war ich versucht gewesen, ihm mein Gesicht zuzudrehen, während er mich küsste, um seine schönen Lippen endlich wieder auf meinen zu fühlen. Aber es war klar, dass er mir das nicht gestattet hätte. Ich kannte ihn wie meine Westentasche. Früher, zu Akademiezeiten, da war er anders gestrickt gewesen. Konnte von den Mädels gar nicht genug bekommen, sehr zu meinem Leidwesen. Und die Mädels waren noch viel verrückter nach ihm - weshalb es nur eine Frage der Zeit gewesen war, bis ich ihm nicht mehr genügte. Ein richtiger Schürzenjäger eben. Und nie wirklich mit dem ganzen Herzen bei der Sache.
Bei dieser Carmen war das anderes ... Gott allein wusste, warum. Sicher, sie war eine schöne Frau, wenn auch etwas klein geraten. Aber in meinen Augen war das alles. Sie war unzuverlässig, launisch und eine nachlässige Mutter. Sie hatte einen Dickkopf, sie hielt Frank unterm Pantoffel und sie setzte komische Prioritäten. Alles in allem keine Frau, mit der ich hätte befreundet sein wollen. Und noch viel weniger eine, die zu meinem Räuber passte. Das Dumme war nur, dass Frank das anders sah als ich. Irgendwie hatte diese kleine, spanische Hexe ihn an sich gebunden, und nun war er völlig auf sie fixiert. Weshalb es überhaupt keinen Sinn hatte, wenn ich versuchte, ihn anzumachen ... obwohl dieser Gedanke mir oft genug durchs Hirn flatterte. Das einzige, das mich ihm näher bringen konnte, war, für ihn da zu sein. Seine Sorgen mit ihm zu teilen, ihm zuzuhören, wenn er wieder einmal von seiner Frau an den Rand eines Herzinfarkts getrieben worden war, ihm ein Freund zu sein. Und um das noch eben klarzustellen, es war keine Berechnung, die mich dazu trieb, das alles für ihn zu tun. Auch wenn sich das gerade vielleicht so angehört haben mag. Ich liebte ihn. Schon seit dem Sandkasten. Und sein Glück war für mich wichtiger als mein eigenes. Darum wollte ich für ihn da sein. Ihm helfen und ihn beschützen. Vor den vielen kleinen und größeren Wunden, die seine Frau ihm immer wieder zufügte.

"Ich bin froh, dass es dir gefällt", antwortete ich ihm lächelnd und sah nach einem kurzen, verschmitzten Blick in seine wunderhübschen Augen verlegen auf sein Hemd. Aber nur kurz - dann wanderten meine wieder in die Höhe und versanken in seinen. Wie so oft ging etwas hypnotisches von ihnen aus, dem ich nicht widerstehen konnte.
"Aber", fuhr ich fort und wandte mich entschlossen von ihm ab, um wieder Herr über meine Sinne zu werden, "das ist ja noch nicht alles. Ich hab dir auch eine Überraschung versprochen, vergessen?"
Lächelnd blickte ich über meine Schulter zu Frank zurück, dessen weiß aufblitzendes Grinsen mir weiche Knie bescherte. "Doch die musst du dir erst noch erarbeiten!"
"Wie, erarbeiten? Ich hab zufällig längst Feierabend", kam es in gespieltem Protest von ihm. Ich musste lachen.
"Ein paar Langfinger am Tag einbuchten und Berichte schreiben nennst du Arbeit?", stichelte ich zurück. "Pfft! Da ist mein Job ja noch anstrengender!"
Ich betrat den Leuchtturm, der mich mit muffiger Dunkelheit empfing. Nichts gab es dort zu sehen außer einer steilen Treppe, die an der Innenseite des Turms gewunden in die Höhe führte, dabei zwei schmale Fenster passierte und schließlich in dem einzigen Stockwerk des Leuchtturms direkt unter dem Dach endete.
"Wenn du wissen willst, was für eine Überraschung ich für dich habe, dann musst du mit mir da hoch!" Ich deutete mit meinem Zeigefinger in die Höhe und grinste Frank dabei breit an. Oben auf dem Balkon des Turms - dort, wo Frank mich in der Vergangenheit zum ersten Mal geküsst hatte - stand ein gut gefüllter Picknick-Korb mit Hühnchen, Käse, Brot, Weintrauben, Erdbeeren, Champagner und einem dicken, runden Schokoladenkuchen. Und ich wusste ganz genau, dass Frank sich vor allen Dingen über letzteren freuen würde wie ein Schneekönig. Es gab nämlich nichts auf der Welt, das er so gerne aß wie Schokokuchen!

_________________
Bild


Nach oben
 Profil  
 
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 94 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige  1 ... 4, 5, 6, 7, 8

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde [ Sommerzeit ]


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast


Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Gehe zu:  


Monstersmilies


cron
Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Group
Deutsche Übersetzung durch phpBB.de