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Verfasst: Do 26. Jun 2008, 10:34 
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Wanderer zwischen den Welten
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Ich war genau wie Anyu auf meinen Drachen gestiegen und mit ihm in den Nachthimmel gestiegen, als die Schlacht begann. Unsere übrigen Igyaryuk-Brüder folgten uns nur einen Moment später, da die Eisdrachen zu ihnen zurückgekehrt waren - die Schwarzen stellten keine Bedrohung mehr dar, und da die Eisdrachen keine mordlustigen Bestien waren, hatten sie von ihren dunklen Verwandten schließlich abgelassen. Aber genauso wenig, wie sie die jetzt hilflosen Schwarzen vernichteten, griffen sie die gegnerischen Soldaten oder die Riesen an. Ich hatte auch gar nicht damit gerechnet, denn als Igyaryuk wusste ich um ihre Friedfertigkeit - sie wurden nur dann zu tödlichen Wesen, wenn sie sich verteidigen mussten. Oder die, die ihnen anbefohlen waren.
Hoch über dem Kampfgetümmel flogen wir also und beobachteten. Mein Blick suchte dabei Zurak, den Verräter und Sareena, die Hexe. Aber es war dunkel, und ich verfügte nicht über die Sicht der Eisdrachen. Darum bat ich Rafik um Hilfe.
'Wo ist die Hexe, Rafik? Siehst du sie?'
Von Sareena ging im Moment die größte Gefahr aus, darum galt meine oberste Priorität ihr. Sie war ein magisches Wesen wie Rafik, die Wahrscheinlichkeit war aus diesem Grund hoch, dass er sie entdecken würde.
Und wirklich, Rafik antwortete mir nur einen Atemzug später: 'Dort! Auf dem Stein!'
Ich entdeckte sie im gleichen Moment, denn eine grüne Aura begann sie zu umgeben. Sie wirkte Magie! Das musste ich verhindern!
'Schnapp sie dir!', rief ich Rafik in Gedanken zu. Gleichzeitig hob ich meine Flöte an die Lippen und begann das Lied zu spielen, das Inuvik mir beigebracht hatte. Silberglockenhell wehten die Töne in die Nacht und wurden vom Wind davongetragen. Hin zu der Magie, die sie heraufbeschworen hatte - zu einem Sturm, den sie entfesselt hatte und der jetzt auf die Soldaten zuraste. Während Rafik aus dem Himmel auf den Punkt zustürzte, an dem Sareena stand, sah ich durch mein vom brausenden Flugwind auffliegendes langes Haar, wie die Töne, die inzwischen zu einem silbernen Glühen geworden waren, gegen den Sturm prallten und ihn zurückwarfen. Aber ich kam nicht dazu, dem Schauspiel länger zuzusehen, dann Rafik bremste seinen Sturzflug mit aufgestellten Flügeln und vorgereckte Beinen ab. Und dann schloss sich eine seiner Krallen um die Hexe, die unseren Überfall dank der Magie der Flöte zu spät bemerkte. Sie schrie auf, aber es nützte nichts mehr. Rafik riss sie mit in die Höhe und trug sie mit sich fort - weit weg, zur hohen Gebirgskette des Altair im Westen. Und ich spielte nun ein neues Lied. Eines, das die böse Magie Sareenas zum Einschlafen brachte. Was ich mit ihr machen würde, wenn Rafik sie im Altair aus seiner Kralle entlassen würde, wusste ich zwar noch nicht - ich konnte schließlich nicht bis in alle Ewigkeit Flöte spielen - aber ich vertraute auf mein Glück, das mich bislang noch nie im Stich gelassen hatte.

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Verfasst: Do 26. Jun 2008, 10:51 
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Tyrann
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Beiträge: 4
Wütend schrie ich auf, als ich sah, dass dieser verfluchte Igyaryuk sich Sareena schnappte. Er hatte es geschafft, ihre Magie aufzuhalten und sogar sie selbst zu bezwingen. Mein vor Wut glühender Blick fiel auf mein Heer, welches natürlich mitbekommen hatte, dass die schwarzen Drachen besiegt worden waren und nun auch noch Sareena hinfort getragen wurde. Um sie kümmerte ich mich nicht, denn sie war mir nur nützlich, wenn ihre Magie wirksam war. Ich brüllte meinen Generälen Befehle zu und sie versuchten das Heer weiter anzutreiben. Aber immer mehr ließen ihre Waffen fallen und liefen einfach davon, oder schmissen ihre schwarzen Schilde und Helme weg und wechselten die Seite. Die Schlacht war verloren und ich wäre es auch, wenn ich nicht fliehen würde. Was aus meinen Soldaten wurde war mir egal. Als die ersten Riesen fielen und getötet wurde und die restlichen ebenfalls davon liefen, wendete ich mein Pferd und preschte davon. Ich hatte zuvor schon Sorge darum getragen, wohin ich im Falle einer Niederlage fliehen würde. Ich würde wiederkommen und mir meine Macht erneut sichern. Dieser Bastard würde nicht sicher sein auf seinem Thron. Solange mein Herz schlug, würde ich alles dafür tun, um ihn zu töten und mir den Thron zurück holen.
Laut und böse auflachend flog ich mit meinem Pferd durch die Nacht und sah nicht mehr zurück.

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Verfasst: Do 26. Jun 2008, 12:01 
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Saphir
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Wie Tikaani war ich über dem Schauplatz des Kampfes gekreist, und nicht einen Moment hatte ich meine Augen von Darâg genommen. Zurak, Sareena, die Riesen, alle waren mir egal gewesen. Nur Darâg nicht, dem um nichts in der Welt etwas geschehen durfte. Ich hatte über ihn gewacht, hatte ihm zwangsläufig auch beim Kämpfen zugesehen und war jederzeit auf dem Sprung gewesen, um ihn aus aus allem herauszuholen. Aber Darâg hatte sich gegen jeden Gegner behauptet. Und verließ plötzlich eilig das Schlachtfeld.
Irritiert sah ich ihm nach. Dann schweifte mein Blick weiter, und ich erkannte einen flüchtenden Reiter. Zurak, da war ich mir sicher. Auch wenn ich ihn wegen der Dunkelheit und der großen Entfernung nicht erkennen konnte. Sofort trieb ich Shirkut an und jagte dem Feigling hinterher, um ihn aufzuhalten. Ich überholte Darâg mit Leichtigkeit und erreichte Zurak schnell. Er schien zu ahnen, das ihn etwas verfolgte, denn er blickte sich erst um, dann zu mir in die Höhe. Im Mondlicht sah ich, wie er entsetzt die Augen aufriss. Im gleichen Moment stießen Shirkuts Klauen gegen sein Pferd und ihn und brachten beide zu Fall. Ich riss den Kopf herum und sah über die Schulter zurück. Zurak und sein Gaul überschlugen sich ein paar Mal und blieben dann liegen. Lächelnd wendete ich Shirkut und flog zur Unfallstelle zurück. Darâg erreichte sie im gleichen Moment wie wir und sprang mit gezücktem Schwert vom Pferd. Was er jetzt wohl tun würde? Würde er Zurak töten? Und wieder stellte ich zu meiner Überraschung fest, dass mich der Gedanke nicht erschreckte. Er kam mir so normal vor wie die Tatsache, dass ich auf einem Drachen ritt.

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Verfasst: Do 26. Jun 2008, 12:04 
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Wanderer zwischen den Welten
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Glaubte Sareena etwa, ich hätte vergessen, wer und wie sie war, dass sie mir hier so ein Theater vorspielte?
Ich glitt mit hochgezogener Augenbraue aus meinem Sattel und zog mein Schwert.
"Steh auf und hör mit dem Gewinsel auf! Denkst du vielleicht, du hast irgendeinen dummen, menschlichen Bauernlümmel vor dir?"
Ich trat vor sie und legte die Spitze meines Schwertes unter ihr Kinn. Auf diese Weise hob ich ihren Kopf an. Und lächelte, als ich das wütende Aufblitzen in ihren grünen Augen sah.

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Verfasst: Do 26. Jun 2008, 13:12 
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Saphir
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Zurak wurde noch am Boden liegend gefesselt. Dann riss Berigar ihn in die Höhe und führte ihn ab. Ich sah ihnen nach. Schließlich aber glitt ich aus meinem Sattel und ging zu Darâg.
"Das war die richtige Entscheidung", versicherte ich ihm mit einem Lächeln und griff nach seinen Händen. "Gut, dass du dich nicht mit seinem Blut beschmutzt hast. - Ist es jetzt vorbei?"
Der Schlachtenlärm war verstummt, stattdessen hörte man Hoch- und Jubelrufe. Ich hoffte es so sehr, dass die Angelegenheit hier jetzt erledigt wäre. Denn es gab da noch eine andere, und die war mir beinahe noch wichtiger.

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Verfasst: Do 26. Jun 2008, 13:17 
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Wanderer zwischen den Welten
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"Ich dich geliebt?", antwortete ich der Hexe trocken. "Du hältst da wohl ein bisschen zu viel von dir. Und WIR hätten was miteinander geteilt? DU hast es dir genommen, Sareena. Ich hätte dir niemals etwas von mir freiwillig gegeben. Nicht, nachdem ich erkannt habe, was du wirklich bist."
Die Fronten waren geklärt. Ich hatte nicht vor, hier noch weiter mit ihr die Vergangenheit zu erörtern. Inzwischen wusste ich, was zu tun war. Darum machte ich es kurz.
"Siehst du DAS hier?" Mit bezeichnendem Blick hielt ich die kleine Flöte in die Höhe. Dann zog ich mir die Kette über den Kopf. "Ich leihe sie dir für eine Weile. Weißt du, was sie bewirkt?" Das Schwert immer noch an ihrem Hals näherte ich mich ihr, um ihr die Kette überzustreifen. "Sie macht dich zu einer wunderschönen, verletzlichen, einfachen Frau."

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Verfasst: Do 26. Jun 2008, 14:53 
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Saphir
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Ich war ein wenig irritiert über Darâgs Antwort. Nach Camdyn ziehen? Gamelyn zu seiner alten Pracht zurückführen? - Ja hatte er denn völlig vergessen, dass wir jetzt in meine Welt mussten? Dort wüteten die Drachen immer noch, nicht nur die junge Brut, sondern auch die ganz alten. Und dort starben immer noch Menschen. Meine Familie vielleicht. Glaubte Darâg denn, dass ich jetzt erst einmal in aller Ruhe in die Hauptstadt reisen und mich dort mit den anderen feiern lassen wollte? Mir brannte es unter den Fingernägeln, zurück in meine Dimension zu kommen. Wo ich hier doch schon so viel Zeit verloren hatte!
"Ich hab gesehen, dass Rafik sie sich geschnappt hat und mit ihr und Tikaani nach Westen geflogen ist", antwortete ich zurückhaltend. "Wenn ich Shirkut bitte, wird er sie sicher ausfindig machen können. - Aber Darâg, was ist mit meiner Welt? Mit England? Meinen Eltern? Ich dachte, wir fliegen jetzt auf der Stelle zum Dimensionstor, und du rufst die Drachen zurück ..."

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Verfasst: Do 26. Jun 2008, 15:03 
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Wanderer zwischen den Welten
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"Oh, na klar ... du wirst dem neuen König helfen, Sareena", sprach ich zynisch und folgte ihr dabei bis zum Rand des Plateaus. "Die Kette macht nicht stumm, weißt du? Du kannst ihm all dein Wissen auch mitteilen, wenn das hübsche Ding hier an deinem hübschen Hals hängt. Kooomm ..", ich lockte sie lächelnd und ließ die Kette dabei in meiner Hand hin und her baumeln. "Nur keine Angst. Es wird dir nicht annähernd so weh tun, wie es damals MIR weh getan hast, als du mich gebunden hast."
Und wieder stand ich vor Sareena und hob die Hand mit dem Kleinod. Und nun, da sie mir nicht mehr entwischen konnte, streifte ich es ihr über den Kopf. Kaum fiel die Flöte auf ihre Brust, veränderten sich ihre Augen, die bis gerade grün geleuchtet hatte. Sie erloschen. Wurden menschlich. Zufrieden steckte ich mein Schwert in die Scheide zurück und bemerkte lächelnd: "Nun? Das war doch gar nicht so schlimm, oder?"
Ich griff nach ihrem Kinn und küsste sie kurz, aber leidenschaftlich. Und ließ sie so schnell los, wie ich sie gepackt hatte. Dann deutete ich auf Rafik, der dicht hinter mir stand und zitierte Anyu: "Aufsteigen, den Gurt anlegen und das Rauchen einstellen! ... Bitte."

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Verfasst: Do 26. Jun 2008, 15:23 
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Irrlicht
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Ich rührte mich nicht, sondern sah auf meine Hände und tastete nach meinem Gesicht. Ich fühlte es, dass die Magie aus mir verschwunden war, oder zumindest so tief in mir begraben war, dass ich sie im Augenblick nicht einmal mehr spüren konnte. Ich versuchte, die Kette wieder abzustreifen, aber ich konnte es nicht. Es war, als wäre sie mit mir verwachsen. Sie lag fest auf meiner Haut und ich konnte sie nicht lösen. Ich war nun eine normale Frau. Menschlich, verletzlich, schwach und mit all diesen dummen Gefühlen, die einen Menschen so schwach machen konnten. Ich berührte meine Lippen, die Tikaani zuvor geküsst hatte und sah zu ihm. Ich blieb immer noch stehen, wo ich war und schüttelte meinen Kopf. Ich würde nicht mit ihm zurück fliegen, denn dort wartete der Tod auf mich. Ich musste zurück zu meinen Schwestern, damit sie mir helfen konnten, die Flöte wieder los zu werden. Aber würden sie mir überhaupt helfen? Würde jetzt nicht eher ein Kampf unter ihnen entbrennen, wer die neue Königin der Hexen werden würde?
"Warum hast du das getan, Tikaani? Warum hast du mich nicht gleich getötet? Hast du es nur nicht getan, damit mein Blut nicht deine Hände besudelt? Hast du es nicht getan, damit andere dafür sorgen, dass ich sterbe, damit du deine Hände weiterhin in Unschuld baden kannst?"
Ich fühlte Angst und Unsicherheit und das machte mich wütend, aber auch verletzt zugleich. Gefühle der Menschen, die eine Hexe nicht haben durfte. Würden nun auch die Erinnerungen an das zurück kommen, was vor meiner Zeit als Hexe gewesen war? Bevor man mich dem Obersten geweiht hatte, damit er mich in die Geheimnisse der schwarzen Magie eingeführt hatte? Ich wusste nichts mehr darüber, denn mit der Weihe waren alle Erinnerungen in mir erloschen und es hatte für mich nur noch die Magie gegeben und das Streben nach Macht.

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Verfasst: Do 26. Jun 2008, 16:54 
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Saphir
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Ich war enttäuscht. So lange dauerte es noch, bis wir endlich nach England gehen konnten? Nach Camdyn zu reisen würde schon eine Menge Zeit in Anspruch nehmen. Und dann erst die Sache mit der Krönung. Oder Ausrufung zum König oder was auch immer. Und dann noch erst zurück zu Inuvik. Und dann wieder in die entgegen gesetzte Richtung zum Dimensionstor ...! Wenn wir Glück hätten, wären wir nächstens Jahr Weihnachten dann endlich in meiner Welt.
"Okay", murmelte ich und ließ die Schultern hängen. "Ich geh dann mal Shirkut fragen, wo Tikaani mit der Hexe hin ist."
Resigniert wandte ich mich von Darâg ab und ging zu meinem Reittier zurück, das ja eigentlich gar keines war, sondern ein sehr, sehr mächtiges Wesen, das es mir gnädig erlaubte, auf ihm durch die Luft zu fliegen. Bei ihm angekommen legte ich ihm meine Hand sachte auf die riesige, schuppige Schnauze und blickte in seine eisblauen Augen, in deren Tiefe man sich verlieren konnte.
'Weißt du, wo Rafik und Tikaani sind?', fragte ich ihn in Gedanken.
'Weit, weit weg von hier', hallte es zur Antwort in meinem Kopf. 'In den Bergen des Altairs, dort sind sie gelandet.'
Ich streichelte Shirkut dankbar die Nüstern und wandte mich wieder von ihm ab.
"Sie sind im Altair-Gebirge", berichtete ich dem wartenden Darâg. "Offenbar hat Tikaani sie extra weit weg gebracht, damit sie hier kein Unheil mehr stiften kann."

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Verfasst: Do 26. Jun 2008, 16:57 
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Wanderer zwischen den Welten
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"Genauso ist es", bestätigte ich Sareenas Anschuldigungen, die wirklich der Wahrheit entsprachen. "Ich bin kein Henker, darum töte ich dich nicht. Ich werde dich in den Norden bringen, zu Inuvik, unserer Führerin. Sie wird entscheiden, was mit dir geschieht. - Also? Können wir dann?"
Mit wachsender Ungeduld wies ich zum zweiten Mal auf Rafik.

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Verfasst: Do 26. Jun 2008, 17:08 
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Irrlicht
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Ich sah Tikaani an und schüttelte erneut meinen Kopf.
"Wenn sie entscheidet, mich töten zu lassen, dann wird mein Blut dennoch an deinen Händen kleben, denn du hast es soweit gebracht, dass es geschehen wird. Du kannst dich nicht davon freisprechen, Tikaani."
Ich ging zum Rand des Plateaus und sah erneut hinunter. Es gab für mich kein Entkommen von hier, aber vielleicht wäre es möglich, meine Schwestern zu rufen. Würden sie überhaupt kommen? Ich war auf einmal so unentschlossen. Widerum eine Eigenschaft der Menschen, die zweifelten, nachdachten und Entscheidungen immer wieder gegeneinander abwägten. Ich wollte das alles nicht und konnte im Augenblick dennoch nichts dagegen tun. Noch nicht.

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