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Verfasst: Do 26. Jun 2008, 18:09 
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Saphir
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Glücklich schlang ich meine Arme um Darâg. "Oh, das wird er! Es macht ihm nichts aus, er ist stark genug dafür!!" Ich gab ihm einen herzhaften Kuss, dann wollte ich ihn schon mit zu Shirkut ziehen. Aber da fiel mir ein, dass er ja noch Berigar und den Rest seiner Leute informieren musste. "Willst ... äh, ich meine, sollen wir jetzt rüber gehen? Zu Berigar? Und mit ihm reden?"
Ich konnte es kaum noch erwarten, loszufliegen. Allerdings nicht nur wegen der Rettung meine Welt, sondern weil ich auch die Zeit herbei sehnte, die ich mit Darâg auf Shirkut allein sein würde.

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Verfasst: Do 26. Jun 2008, 18:11 
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Wanderer zwischen den Welten
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"Und wenn schon! Ich kann damit leben", gab ich gleichgültig zurück und packte Sareena am Handgelenk, weil ich langsam die Geduld mit ihr verlor. Mit festem Griff zog ich sie hinter mir her, packte sie, als wir neben Rafik stehen blieben, um die Taille und hob sie hoch auf den Flügel des Drachen. "Los jetzt! In den Sattel! Und hör bloß auf, weiter herumzuzicken, sonst legst du den Rest des Fluges in Rafiks Kralle zurück!" Das meinte ich durchaus ernst.

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Verfasst: Do 26. Jun 2008, 18:17 
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Irrlicht
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Ich hatte keine Wahl, denn solange ich meine Magie nicht mehr hatte, war er mir überlegen und ich konnte von hier sowieso nicht fliehen. Ich musste mich fügen und später nach einer Möglichkeit zur Flucht suchen. Ich setzte mich also in den Sattel, was kein Problem für mich war, denn ich trug nur sehr selten die Kleidung einer Frau. Ich hielt mich am Knauf fest und versteifte mich am ganzen Körper. Wir würden in die Eiswelt fliegen und dort konnte ich ohne meine Magie nicht überleben. Ich drehte mich zu Tikaani herum.
"Wie soll ich den Flug in eure Eiswelt überleben, ohne meine Magie?"

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Verfasst: Do 26. Jun 2008, 18:56 
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Irrlicht
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Ich war etwas überrascht über Darâgs Ankündigung, zuerst zum Eisvolk fliegen zu wollen. Eigentlich hatte ich erwartet, er würde sich erst zum König ausrufen lassen und dann seine weiteren Aufgaben angehen. Dass er die Reihenfolge andersherum wählte, gefiel mir nicht unbedingt, und ich hielt damit auch nicht hinter dem Berg, auch wenn es mir normalerweise nicht zustand, meinen König zu kritisieren.
"Bist du dir sicher, dass das der richtige Weg ist? Das Volk wird in Windeseile erfahren, dass Zurak geschlagen worden ist. Bereits morgen wird das ganze Land es wissen, ich bin mir dessen sicher. Aber dann wirst du nicht da sein. Die Leute werden sich fragen 'Wo ist denn unser König?' Sie werden an der Wahrheit der Neuigkeiten zweifeln. Es wäre besser, wenn du erst deine Position festigst und dann zu neuen Taten schreitest!"

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Verfasst: Do 26. Jun 2008, 18:59 
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Wanderer zwischen den Welten
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"Mit zusammengebissenen Zähnen", schlug ich pragmatisch vor, während ich hinter Sareena Platz nahm und einen Arm um ihre Taille legte. Dann gab ich Rafik Anweisung, in die Luft zu steigen und uns nach Hause zu bringen. Und dies seinen Brüdern mitzuteilen, damit sie wussten, dass auch sie nach Hause zurückkehren konnten. Unser Kampf war vorbei.

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Verfasst: Do 26. Jun 2008, 19:08 
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Irrlicht
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Ich nickte und griff nach Darâgs Unterarm, den ich zum Abschied fest drückte. "Ich werde das Heer und den Gefangenen nach Camdyn bringen und dort auf dich warten. Komm wohlbehalten zurück, mein König."
Er nickte ebenfalls, ich lächelte. Und wandte mich dann von ihm ab, um dafür zu sorgen, dass unsere Männer nach diesem anstrengenden Kampf noch ein paar Stunden Ruhe bekamen, ehe wir aufbrachen.

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Verfasst: Do 26. Jun 2008, 19:16 
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Saphir
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Das war jetzt echt nicht das, was ich zu hören gehofft hatte. Zumal Darâg ja vorher was anderes gesagt hatte. Aber ich konnte ihm kaum widersprechen. Irgendwo hatte er ja auch Recht.
Trotzdem zog mich die neue Neuigkeit wieder runter. Ich versuchte, es vor Darâg zu verbergen und setzte ein Lächeln auf.
"Na, dann eben danach. Wird schon nicht so lange dauern."
Es gab Königreiche, in denen dauerte eine Krönung inklusive reichsweiter Feier mehrere Wochen. Ich hoffte inständig, dass die Sitten in Gamelyn andere waren.

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Verfasst: Do 26. Jun 2008, 19:45 
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Saphir
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Genau das taten wir auch. Ich holte mir noch einen Kuss ab und schmiegte mich dazu ganz eng in Darâgs Arme. Aber dann gingen wir zu Shirkut und stiegen auf. Darâgs Sachen würde Berigar mitnehmen, so viel war es ja sowieso nicht. Und wir würden nicht lange weg sein. Hoffte ich jedenfalls.

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Verfasst: Fr 27. Jun 2008, 14:18 
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Wanderer zwischen den Welten
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Wir waren gar nicht so viel früher als die anderen bei meinem Volk angekommen, da der Weg von dem Felsplateau im Altair ins Eisgebirge ein längerer war als der, den Darâg, Anyu und meine sieben Brüder genommen hatten. Und obwohl es mir sonst nichts ausmacht, tage- und nächtelang zu fliegen, hatte es mich diesmal Nerven gekostet, denn Sareena hatte es mir nicht leicht gemacht. Nicht, dass sie sich gewehrt hätte. Dazu war sie ohne ihre Magie zu schwach gewesen. Und wohl auch zu feige. Aber sie hatte gefroren. Über das Maß normaler Menschen hinaus, da sie einem Land entstammte, in dem tropische Temperaturen herrschten. Auf einem Drachenrücken war es jedoch sogar im hellichten Sonnenschein kühl, und in der Nacht wurde es bitterkalt. Das Drachenblut, das ich täglich in kleinen Dosen trank und die Kälte, die ich ohnehin gewohnt war, machten mich immun gegen die Temperaturen auf Rafiks Rücken. Aber das galt nicht für Sareena. Und das hatte sich zu einem Problem entwickelt.
Ihr auch von dem Drachenblut zu trinken zu geben, hatte ich nicht mal im Ansatz in Betracht gezogen. Es befähigte die Igyaryuk schließlich auch der Magie, und ich wäre ganz schön dumm gewesen, Sareena damit wieder zu stärken, wo sie schwach gehalten werden musste. Aber ich hatte natürlich auch nicht gewollt, dass sie mir erfriert. Und so hatte ich schließlich, als die Hexe vor mir in eine taube Ohnmacht abgeglitten war, Rafik zu Boden gelenkt und mir seine Satteldecke ausgeliehen. In diese hatte ich Sareena eingewickelt und dazu mit meinen Armen und meinem Körper gewärmt, als wir den Flug wieder aufgenommen hatten. Dennoch war sie mehr tot als lebendig gewesen, als wir schließlich im Eisgebirge angekommen waren.

Jetzt lag sie in einem der Zimmer der Höhle, auf dicken Fellen unter wärmenden Decken und wurde von vier unserer Leute bewacht. Ich hatte mich, nachdem ich mich um ihre Unterbringung gekümmert hatte, zu Inuvik aufgemacht, und mit dieser beriet ich mich gerade, als sie ihre alten Augen plötzlich auf den Eingang des Spiegelsaals heftete und lächelte.
"Kommt herein, meine Kinder! Kommt nur!"
Ich wandte mich um und sah Darâg und Anyu den Saal betreten. Auch ich lächelte und war froh, sie heil zu sehen. Dass der Krieg inzwischen vorbei war, hatte Rafik mir auf dem Flug hierher berichtet. Und er hatte mir auch versichert, dass meine Freunde wohlauf waren. Aber es nur zu hören oder es mit eigenen Augen zu sehen, sind natürlich zwei unterschiedliche Dinge. Ich ging ihnen entgegen, begrüßte Darâg mit einem Schulterschlag und Anyu mit einem Kuss auf die Stirn.
"Es tut gut, euch zu sehen! Nun hat der Schrecken bald ein Ende."
"Das wurde auch langsam Zeit", ergänzte Inuvik hinter mir - ich hatte nicht mitgekommen, dass sie ebenfalls aufgestanden und mir gefolgt war. "Kommt, lass uns nebenan Platz nehmen. Hier ist es mir zu ungemütlich."
Ich schmunzelte über ihre Worte, tauschte zwei viel sagende Blicke mit Darâg und Anyu aus und folgte Inuvik dann in den Nebenraum, der das eigentliche Regierungszimmer darstellte. Denn hier hielt sie sich den größten Teil ihrer Zeit auf.

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Verfasst: Fr 27. Jun 2008, 18:41 
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Wanderer zwischen den Welten
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"Da fragst du nicht den Richtigen", ich deutete mit meinem Blick auf unsere Führerin, die am Kopf der kleinen, niedrigen Tafel saß und eine Perlenfädelei zur Hand genommen hatte, als wär sie allein. Völlig entrückt reihte sie eine Perle nach der anderen auf die dünne Schnur, aber ich wusste genau, dass sie alles mitbekam.
Und in der Tat, sie antwortete auf meine Bemerkung: "Sareena wird bei uns bleiben und ihre Magie vergessen. Ich werde sie führen und anleiten. In jedem steckt ein guter Kern. Sareenas liegt unter dunklem Schutt begraben. Mit meiner Hilfe wird sie diesen Schutt beiseite räumen."
Inuvik hatte nicht einmal aufgesehen, als sie gesprochen hatte. Ich sah Darâg bezeichnend an und schmunzelte.

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Verfasst: Fr 27. Jun 2008, 19:20 
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Irrlicht
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Ich wurde nur langsam wach und immer noch fühlte ich die Kälte in meinem Körper. Aber ich fror nicht mehr so sehr, wie ich es auf dem Rücken des Drachen getan hatte. Ohne meine Magie war ich nicht in der Lage gewesen, mich gegen die Kälte zu behaupten und dass ich nun hier lag, zeigte mir, dass Tikaani mich am Leben erhalten hatte. Ich öffnete meine Augen und sah an die Eisdecke, dann schweifte mein Blick durch den Raum. Alles hier bestand aus Eis und alleine der Anblick verstärkte die Kälte in meinem Körper wieder. Unter der Decke griff ich an meinen Hals und spürte deutlich die Kette mit der Flöte darum. Wie sollte ich es nur schaffen, sie wieder loszuwerden? Ich war eine schwarze Hexe und ich gehörte Manon, dem Gott der schwarzen Hexen. Er würde es niemals zulassen, dass ich eine normale Frau bleiben würde. Ich wollte wieder ihm gehören und meinen Platz als Königin der Hexen wieder einnehmen. Ich schlug die Decken beiseite, bereute es aber sofort und nahm eine davon, schlang sie um meinen Körper und setzte mich aufrecht hin. Ich sah zur Öffnung, die von keiner Türe verschlossen war, aber ich konnte jemanden davor erkennen. Natürlich wurde ich bewacht. Egal, ob ich meine Magie hatte oder nicht, sie hielten mich immer noch für gefährlich. Sie hatten doch alle keine Ahnung, wie viel Macht ich wirklich gehabt hatte. Jetzt war ich schwach. Ich fror und verspürte Hunger und Durst und ich hatte sogar das leichte Gefühl von Angst. Alles dumme schwachmachende Gefühle der Menschen, an die ich mich überhaupt nicht mehr erinnern konnte, sie selbst einmal gehabt zu haben. Ich stand auf und ging zur Öffnung und sofort versperrte man mir den Weg.
"Lasst mich gehen" sagte ich mit hoch erhobenem Kopf und mit mehr Arroganz, als mir eigentlich im Augenblick zustand. Der Fremde antwortete mir nicht, sondern verstellte mir einfach nur weiterhin den Weg. Ich hatte als normale Frau nicht die Kraft, mich gegen ihn zur Wehr zu setzen, zumal er nicht alleine war, was mir auffiel, als ich nach links und rechts sah. Ich war gefangen in dieser Eiswelt und hier würde es niemanden geben, der mir helfen würde.
"Holt euren Führer hierher, oder eure Führerin. Ich will dass man mich sofort gehen lässt, SOFORT!!!"

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Verfasst: Fr 27. Jun 2008, 20:51 
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Saphir
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Ich war auch gespannt darauf, was Inuvik Darâg denn nun raten würde. Es war mir klar, dass sie die Lösung wusste. Ich hielt sie für so weise, dass ich ihr inzwischen jede Antwort auf jede Frage zutraute. Aber was dann kam, verblüffte mich doch.
"Höre auf dein Herz, junger Menschensohn. Es wird dir zu gegebener Zeit sagen, was du zu tun hast. Der Rubin hatte deinen Vater erwählt, und er hat dich erwählt. Er wird sich dir offenbaren. Zurak hätte ihn niemals richtig benutzen können."
Das war's. Mehr sagte Inuvik nicht dazu. In aller Seelenruhe fuhr sie fort, Perlen aufzufädeln und machte sich nicht einmal die Mühe, aufzuschauen. Fragend sah ich Darâg an.

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