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 Betreff des Beitrags: Fluch der Karibik
Verfasst: Mi 27. Aug 2008, 19:47 
Irrlicht
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Registriert: Mi 27. Aug 2008, 09:00
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Fluch der Karibik

Es war ein wunderschöner Morgen in der englischen Kolonie Oxbay im Jahre 1630, und Nathaniel Hawk war gerade aus seinem Bett aufgestanden, als Malcolm Hatcher, Nathaniels Bootsmann, herein kam. Er war genau so groß wie Nathaniel und hatte einen Vollbart.
„Entschuldigung, dass ich einfach so rein platze, Captain, aber wir müssen mal an Land und die Sturmschäden reparieren und neue Leute anheuern“, sagte der Bootsmann.
„Ja, ihr könnt an Land, und ich komme natürlich mit“, antwortete der Captain.
„Gut“, sagte Malcolm.
Sie fuhren mit den Beibooten zum Hafen von Oxbay und gingen in die Werft, um das Schiff reparieren zu lassen.
„Was für ein Schiff ist es denn“?, fragte der Werftleiter.
“Es ist ein Logger“, antwortete Nathaniel.
„Aha, das wären dann 20.000 Schilling“, sagte der Werftleiter.
„Okay“, sagte Nathaniel.
"Aber es wird ein paar Stunden dauern“, antwortete der Werftleiter.
"Wir gehen zurück zum Schiff wenn es fertig ist", sagte Nathaniel.
“Segel in Sicht! “, rief ein Soldat vom Fort aus.
„Welche Flagge?!“, rief ein Kommandant.
„Es sind Franzosen“, rief ein Soldat.
„Alle an die Kanonen!“, erwiderte der Kommandant.
„Kommt, wir müssen zum Schiff“, sagte Nathaniel zu seinem Bootsmann.
Um Haaresbreite flohen sie von der Insel, während die Franzosen Oxbay einnahmen. Es vergingen viele Tage, bis sie zur englischen Kolonie Redmond kamen, um dem englischen Gouverneur Robert Silehard Bescheid zu sagen, dass Oxbay von den Franzosen erobert wurde.
“Was?!“, schrie der Gouverneur. „So etwas gibt es doch gar nicht. Ich lasse sofort eine Armada los, um Oxbay zurück zu erobern“.
Und wieder fuhr er viele Tage zum Oxbay Strand, um sich durch den Dschungel zu schleichen. Als er zur Stadtmauer kam, kamen zwei französische Soldaten.
„Wer seid ihr?“, fragte der eine Soldat.
„Ich bin Nathaniel Hawk, und ich habe eine wichtige Botschaft für euren Kommandanten!“, sagte Nathaniel.
„So, Ihr habt eine Botschaft für unseren Kommandanten, ja? Dann sagt mir, wie ist sein Name?“, fragte der andere Soldat.
"Äh… ähm…öh…ANGRIFF!!!", rief Nathaniel. Alle erhoben die Schwerter und kämpften gegeneinander, und die Soldaten verloren. Nathaniel ging in die Taverne und sah einen französischen Offizier sitzen.
„He, ihr, ähm, ich möchte bei euch auf eurem Schiff arbeiten, ich bin auch ein guter Navigator“, log Nathaniel. Der Offizier antwortete mit ja. Er war sehr betrunken.„Allerdings möchte ich meiner Tante noch auf Wiedersehen sagen“, sagte Nathaniel.
„Na gudd … hicks … gehn wir zu eure Tande …hicks …“, sagte der Offizier betrunken. Sie gingen hinaus, als zwei Soldaten kamen.
„Was wollt ihr?“, fragte ein Soldat.
„W-wir wolln nedde Tande … hicks … nen B-besuch abstaddn“, sagte der Offizier.
„Na gut“, sagte der Soldat.
Sie gingen in den Dschungel.
„He, Ihr, wir sind middn im Dschungel, und … hicks … Ihr seid kein Navigaddor, Ihr senen e-englischr S-spion“, sagte der Offizier.
„Ihr begreift schnell, und ich brauch Informationen über die Pläne der Franzosen, sonst werdet Ihr sterben“, sagte Nathaniel mit ernster Stimme.
„Oui, oui, ich redde schon, sie wolln Redmond erobern, und eine Bark namens Ossiou versorgt das Fort von Falaise de Fleur mit Munition“, sagte der Offizier.
„Wachen!“, rief er. Und so jagte Nathaniel ihm eine Kugel mit seiner Pistole durch seinen Kopf. Nathaniel und sein Bootsmann Malcolm erhoben die Schwerter und kämpften gegen die Soldaten und gewannen ein zweites Mal.
„Wir müssen zum Schiff“, sagte Malcolm. Sie rannten zum Schiff und wollten nach Falaise de Fleur, als ein Schlachtschiff und zwei Fregatten um die Ecke kamen. Sie mussten fliehen, denn ein Logger mit 12 Kanonen kam nicht gegen ein Schlachtschiff, das fünfmal größer war als ihr Schiff, an. Sie entkamen mit sehr viel Glück. Sie kamen nach zwei Tagen in Falaise de Fleur an. Sie ließen die beiden großen Anker fallen und ruderten zum Strand. Sie liefen in den Dschungel, als sie ein paar Räubern begegneten. Diese erhoben die Schwerter und blafften: „Her mit dem Geld, aber ein bisschen dalli!“
Alle erhoben die Schwerter und kämpften. Nathaniel stolperte, denn Malcolm holte mit dem Schwert aus, um seines in den Körper des Gegners zu versenken, der ihn eben eine Landratte nannte. Als der Kampf zu Ende ging, schlichen sie sich in das französische Fort ein. Sie gingen in die Taverne, um einen Schluck zu trinken und sich anschließend ein Zimmer zu mieten, um drin zu schlafen, denn es war schon sehr spät. Am nächsten Morgen fielen sie aus dem Bett, denn es wohnten schon andere Lebewesen darin. Es waren mindestens fünfzig Insekten darin. Acht davon wurden zerquetscht. Sie zogen sich an, rannten in das Frühstückszimmer, um sich zu verabschieden. Dann rannten sie zum Hafen, wo sie drei oder vier Männer umstießen, die gerade Waren kauften. Sie gingen in ein Haus, wo über der Tür ein Schild hing mit der Aufschrift „Hafenmeister“. Sie gingen hinein.
„Entschuldigung“, rief Nathaniel.
Aus dem Nichts antwortete eine Stimme ziemlich zerkrakelt: „Wer ist denn da“?
Hervor kam ein alter Mann mit weißem Harr. Malcolm schätzte das Alter auf mindestens achtzig Jahre. Wenn nicht noch mehr. Der alte Mann hatte eine Narbe am linken Ohr. Er war ungefähr einen und einen halber Kopf kleiner als sie. „Ich bin der Captain des Schiffes Victory, dem Geleitschutz für die Bark Ossiou“, log Nathaniel.
"Aha, wir haben uns schon gefragt, wann ihr endlich kommt“, krächzte der alte Mann.
„Wer ist Wir?", fragte Nathaniel.
„Der Captain der Bark“.
"Und wo ist er“? , fragte Nathaniel, der einen Schluck Rum nahm, der auf einem Tisch vor dem Kamin stand. „Der ist draußen auf dem Steg und bewundert sein Schiff, was er schon den ganzen Tag macht. Ulkiger Kerl. Ich wollte euch das geben.“
Der alte Mann zog einen kleinen Briefumschlag hervor. Er war gelb mit einem roten Siegel. „Diesen Brief gebt ihr dem Captain, und ihr habt den Auftrag“, sagte der Hafenmeister mit verreckender Stimme.
"Oh, vielen Dank." Nathaniel räusperte sich und ging. Er ging zum Steg und sah einen Mann mit einem blauen Anzug, der einen Hut eines Offiziers auf hatte. Darum dachte Nathaniel an das Lied „Mein Hut, der hat drei Ecken“. Am linken Ohr hatte er einen Ohrring.
„Ähm … ich bin der Captain eures Begleitschutzes“.
„ Oh, gut“, erwiderte der Captain. „Wir können sofort los."
Nathaniel ging mit dem Bootsmann auf sein Schiff, was bereits hergesegelt wurde. Sie legten ab. Sie waren auf dem Weg nach Oxbay zurück. Es war schön, endlich wieder auf See zu sein. Als sie schon einige Tage gesegelt waren, kam ein Matrose angehechelt. „Sie haben herausgefunden, dass wir Engländer sind“.
„Wie das?" , fragte Nathaniel.
„Sie haben uns sprechen hören“.
Die Bark hatte schon die Kanonen ausgefahren, als Nathaniel die Kriegsflagge hissen ließ. Er rief: „FEUER“! Vier Kanonen gleichzeitig qualmten auf, als die Schützen die Lunten, die mit Schwarzpulver umhüllt waren, anbrannten. Ein ohrenbetäubender Knall ließ alle noch schlafenden Matrosen im Bett hellwach werden. Sie beschossen sich gegenseitig. Manche Matrosen wurden erschossen, andere, die Glück hatten, fielen ins Wasser. Diese Schlacht dauerte bis zu zehn Minuten, bis schließlich die Bark unterging. Ihre erste Schlacht seit langem.


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