Skriptorium
Aktuelle Zeit: Fr 20. Okt 2017, 14:22

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde [ Sommerzeit ]




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 607 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige  1 ... 47, 48, 49, 50, 51
Autor Nachricht
 Betreff des Beitrags: Re: Kamaria II
Verfasst: Fr 27. Jul 2012, 23:56 
Benutzeravatar
Hacker
Offline

Registriert: Mo 2. Jul 2007, 07:32
Beiträge: 179
Stu kam nicht mehr dazu etwas zu antworten, denn auf einmal tauchte Sam auf und umarmte mich feste. Ich schloss meine Augen und drückte sie fest an mich. Wie gut es tat, sie zu halten. Zu wissen, dass eben doch noch nicht alles verloren war. Sie war irgendwie zu meinem Halt geworden. Sie hatte Franks Platz an meiner Seite eingenommen, weil tief in ihr dieselbe Stärke steckte, wie in ihm und mir. Sie wusste es nur noch nicht, aber ich wusste es und das war jetzt wichtig. Stu jedoch hatte keinerlei Verständnis für unsere Wiedersehensfreude, was seine nächsten Worte bestätigten. Und er hatte recht. Gerade Sam und ich waren nicht gerade den Wetterverhältnissen entsprechend gekleidet und jetzt bemerkte ich auch, dass ich erbärmlich fror. Ich drückte Sam zur Feuerleiter, auf der Dawn gerade wieder in die Tiefe verschwand und kletterte vor ihr hinunter, immer mit dem Blick nach oben, dass Sam auch nichts passierte. Als wir alle wieder im Schlafzimmer gelandet waren, fiel Dawn mir um den Hals. Sie lachte und weinte gleichzeitig, freute sich, dass ich wieder gesund war und machte mir gleichzeitig Vorwürfe, wie ich denn auf die blöde Idee hatte kommen können, auf das Dach zu klettern. Und dann auch noch in Unterwäsche. Ich lachte leise auf und sagte einfach nichts darauf, hatte auch keine Gelegenheit dazu, denn Freeze und Josh klopften mir auf die Schulter und murmelten was von „gut dich wieder zu haben, Junge …“
Ich setzte mich auf das Bett, weil ich jetzt auch merkte, dass ich ein wenig schwach auf den Beinen war und nickte einfach nur ab, was man mir zu sagen hatte. Mein Blick fiel auf Sam, die sich neben mich gesetzt und meine Hand ergriffen hatte. Ich erinnerte mich an unser Gespräch vor dem Einsatz im Labor und wusste, dass es noch unausgesprochenes zwischen uns gab. Dawn musste das beobachtet haben, denn sie scheuchte die anderen auf einmal aus dem Schlafzimmer heraus.
„Raus jetzt mit euch. Lasst die beiden jetzt erstmal alleine. Seid nicht so neugierig, ab mit euch …“
Ich schmunzelte und lachte leise auf, als die anderen drei auch genau das taten, was Dawn ihnen sagte. Sie hatte den Haufen ganz gut im Griff.
Als die Tür sich hinter Stu geschlossen hatte, der es sich nicht hatte verkneifen können, uns doch noch ein zwei skeptische Blicke zuzuwerfen, blickte ich Sam wieder an und atmete tief durch. Dabei fiel mir ein, dass ich nicht einmal wusste, welchen Tag wir hatten. Wie lange ich hier gelegen hatte.
Ich nahm die Decke vom Bett und wickelte Sam darin ein, denn sie fror erbärmlich und würde sich sicher noch eine Erkältung holen. Ich legte meine Hand an ihre Wange und streichelte sie sanft. Während ich das tat, fiel mein Blick auf meinen rechten Arm, wo eine große Einkerbung im Unterarm belegte, was passiert war. Dort hatte mich der Zombie erwischt und gebissen. Ich fragte mich erneut, was es mit diesem Serum auf sich hatte, das man mir injiziert hatte. Merkwürdigerweise wusste ich davon, als wäre ich noch bei hellem Verstand gewesen, als dies gemacht wurde. Sollte ich Sam davon erzählen? Aber was sollte ich ihr denn sagen? Dass ich Zahlen sah? Wie sollte ich es erklären? War das jetzt überhaupt wichtig? Ich sah in ihre Augen und atmete tief durch.
„Ich bin froh, dass du hier bist, dass dir nichts passiert ist, Sam.“

_________________
Bild


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Kamaria II
Verfasst: Di 31. Jul 2012, 19:23 
Benutzeravatar
Cracksüchtiger Maulwurf
Cracksüchtiger Maulwurf
Offline

Registriert: So 1. Jul 2007, 14:55
Beiträge: 186
Wohnort: Kamaria II
Als ich das hörte, schossen mir die Tränen in die Augen - gleichzeitig musste ich lachen.
"Du bist froh, dass mir nichts passiert ist? Oh Mann, Shawn ...!! Ich bin froh, dass du überhaupt noch lebend vor mir sitzt!! Du hast zwei verdammte Tage im Koma gelegen, hast Fieber gehabt, auf nichts reagiert!! Ich hab gedacht, das war's mit dir! Dass du mir entweder abkratzt oder als einer dieser Freaks wieder aufwachst. Ich hätte nie damit gerechnet, dass du ... NIE damit gerechnet, dass ich ... ach, VERDAMMT!"
Ich wusste nicht, wie ich ihm begreiflich machen sollte, was ich in den vergangenen zwei Tagen gefühlt hatte. Die Ohnmacht .... die Wut darüber, nichts tun zu können ... die Angst davor, ihn endgültig verloren zu haben ... die Vorwürfe für mein bescheuertes Verhalten vor unserem Himmelfahrtskommando ... - Und jetzt saß er vor mir, quicklebendig, wenn auch ziemlich angeschlagen (oder sollte ich besser sagen, angebissen?) und so liebevoll und fürsorglich wie eh und je. Ich fiel völlig in mich zusammen und schluchzte haltlos.

_________________
Bild


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Kamaria II
Verfasst: Mi 1. Aug 2012, 13:11 
Benutzeravatar
Hacker
Offline

Registriert: Mo 2. Jul 2007, 07:32
Beiträge: 179
Sam war völlig durcheinander und ich wollte sie natürlich nicht so sehen. Ich zog sie in meinen Arm und küsste sie auf ihre Haare.
„Schhhh… es ist alles in Ordnung …“
Was nicht stimmte, aber ich wollte sie nicht noch mehr verunsichern. Sie hatte in letzter Zeit genug durchgemacht und musste sich erst einmal fangen. Ich wollte sie nicht drängen, auch wenn die Zeit drängte. Es ging einfach nicht. Ich schloss kurz meine Augen und zuckte zusammen, als das Ziehen in meinem Kopf zurück kam und mit ihm die seltsamen Codereihen vor meinem inneren Auge. Aber dieses Mal ergänzten sie sich mit fremden Schriftzeichen, die ich so noch nie gesehen hatte, die mir aber vertraut vorkamen. War das vielleicht die wahre Schrift der Aliens, mit der sie untereinander kommunizierten? Es wäre interessant, das heraus zu finden. Aber nicht jetzt. Wie von weit her, hörte ich eine Stimme, riss die Augen auf und versuchte mich auf diese Stimme zu konzentrieren. Es war Sam, die mit mir sprach, die sich fest in meinen Arm drückte und mir etwas sagte. Ich verstand kaum ein Wort und musste mich zusammenreißen, mir nichts anmerken zu lassen. Das war gar nicht so einfach. Ich atmete mehrmals tief durch und versuchte das Ziehen in meinem Kopf zu verdrängen, was mir schließlich auch gelang. Nachdem es mir gelungen war, bemerkte ich, dass Sam mich fragend und gleichzeitig abwartend ansah. Sie hatte mich etwas gefragt und erwartete jetzt eine Antwort. Verdammt, das ging ja schon gut los. Ich löste mich von ihr, stand auf und musste mich am Bett festhalten, weil mir leicht schwindelig wurde, dann versuchte ich ein Lächeln und hoffte, dass es mir gelang.
„Lass mich erst duschen und etwas anziehen, dann können wir in Ruhe über alles reden.“
Ich konnte nur hoffen, dass die Antwort passte. Wenn nicht ….

_________________
Bild


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Kamaria II
Verfasst: Mi 1. Aug 2012, 19:29 
Benutzeravatar
Cracksüchtiger Maulwurf
Cracksüchtiger Maulwurf
Offline

Registriert: So 1. Jul 2007, 14:55
Beiträge: 186
Wohnort: Kamaria II
Na klasse! Das hieß ja jetzt wohl, dass er mir nicht verziehen hatte! Ich kam mir vor wie ein Schaf. Hatte mir einen abgebrochen, um ihm klar zu machen, warum ich mich vor einiger Zeit so Scheiße verhalten hatte, hatte mir einen zusammengestammelt, weil ich sowieso nicht gut war im Entschuldigen und in Shawns Fall sowieso nicht, weil mir so furchtbar viel an ihm lag.
Und was war seine Reaktion auf meinen Kniefall? Erst mal duschen und anziehen ...

Ich ließ die Schultern hängen und nickte mit schiefem Blick.
"Ja, okay. Du hast sicher recht. Ich ... geh dann mal und besorg uns was zu essen."
Nicht nur Shawn hatte zwei Tage lang gefastet, ich auch. Obwohl ich zwischendurch wach gewesen war. Aber angesichts Shawns Zustand hatte ich keinen Bissen runterbringen können. Wieviel Hunger ich hatte, merkte ich erst jetzt.
Ich stand auf, zog die oberste Schublade der Schlafzimmerkommode auf und nahm einen von Shawns Pullis heraus. Einen grauen aus warmem Strick, mit Rollkragen. Den streifte ich mir über, ein Paar seiner Socken ebenfalls. Der Pulli reichte mir bis an die Knie und reichte für den Moment völlig.
Ich schenkte Shawn noch ein schiefes Lächeln und versuchte nicht allzu viel in seinen forschenden Blick hineinzuinterpretieren, mit dem er mich bedachte - was mir natürlich überhaupt nicht gelang. Dann verließ ich das Schlafzimmer und betrat den wesentlich wärmeren Wohnraum, in dem Dawn und Josh wieder über ihren Karten hingen. Ich ging an ihnen vorbei in die Küche hinein, in der Freeze gerade mit der Kaffeemaschine herumhantierte.
"Genau das, was ich jetzt brauche", seufzte ich und nahm eine große, henkellose Kaffeetasse aus dem Schrank, die ich Freeze auffordernd hinhielt. Für mich natürlich - Shawn brauchte jetzt ja noch keinen. Er wollte sich ja schließlich erst noch "duschen und anziehen".

_________________
Bild


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Kamaria II
Verfasst: Do 2. Aug 2012, 09:17 
Benutzeravatar
Hacker
Offline

Registriert: Mo 2. Jul 2007, 07:32
Beiträge: 179
Sams Reaktion zeigte mir deutlich, dass meine Reaktion völlig daneben war. Aber jetzt konnte ich sie kaum zurück nehmen, das hätte noch verdächtiger ausgesehen. Ich runzelte die Stirn bei diesem Gedanken und fragte mich, wieso ich jetzt schon darüber nachdachte, dass ich mich bei meinen Freunden „verdächtig“ machte. Was sollte das? Ich war doch kein Maulwurf, oder sonst was. Ich war der Anführer des Widerstandes und …
Ich hatte gerade das Bad erreicht, als sich das mittlerweile schon vertraute Ziehen in meinem Kopf zurück meldete. Ich konnte gerade noch die Tür öffnen und hinein gehen und sie hinter mir verriegeln, als es auch schon losging. Ich sank an der Tür auf den Boden und schloss meine Augen. Dieses Mal versuchte ich nicht dahinter zu kommen, was mir die Zahlen und Schriftzeichen sagen wollten. Ich musste dringend heraus finden, was es damit auf sich hatte. Ob wir noch mehr von diesem Serum hatten? Hatte Dawn oder Stu es vielleicht dem Doc gegeben, damit dieser es untersuchen konnte? Oder war meine Dosis die einzige gewesen, die wir hatten erwischen können? Ich musste sie danach fragen und dann mit dem Doc sprechen.
Der „Anfall“ war wieder vorbei. Wie lange er gedauert hatte, konnte ich nicht sagen, denn ich hatte jegliches Zeitgefühl verloren. Ein lautes Pochen an der Tür aber sagte mir, dass es schon lange gewesen sein musste, denn anscheinend machte man sich Sorgen, wo ich denn blieb.
„SHAWN, WAS IST LOS???“ hörte ich Dawns Stimme und wieder ein Klopfen. Ich zwinkerte kurz und versuchte die Übelkeit zu vertreiben, öffnete die Tür einen Spalt und sah hindurch. Dawns Kopf tauchte auf und in ihren Augen stand nicht wenig Sorge geschrieben. Hinter ihr tauchten auf einmal die anderen auf und deren Blicke waren für mich auch nicht gerade beruhigend.
„Was ist los?“ fragte ich mit möglichst harmlosem Tonfall.
„WAS ist LOS?? Du blockierst das Bad seit über zwei Stunden und reagierst nicht auf Klopfen oder Fragen und DU fragst MICH … WAS ist los???“
Oha, dafür brauchte ich jetzt wirklich eine gute Ausrede. Ich versuchte möglichst zerknirscht auszusehen und lächelte schief, als ich Dawn antwortete.
„Oh mist ... ich bin doch tatsächlich unter der Dusche eingeschlafen und gerade erst von deinem Klopfen wach geworden. Ich bin gleich fertig.“
Ohne ihr eine Möglichkeit für eine Antwort zu geben, schloss ich sofort wieder die Tür und drehte das Wasser im Waschbecken auf. Wenigstens eine Katzenwäsche musste jetzt drin sein. Ich beeilte mich, fertig zu werden und zog meine Klamotten an, die ich aus meinem Schlafzimmer mitgenommen hatte. Ich fühlte mich direkt wohler, putzte mir noch schnell die Zähne und verließ das Badezimmer. Im Wohnzimmer angelangt, hefteten sich sofort alle Blicke auf mich und ich wusste, dass Dawn mir meine klägliche Ausrede nicht geglaubt hatte.
Dann fiel mein Blick auf die eine kleine Holoprojektion irgendeiner Baustelle. Was es war, wusste ich nicht, aber es zog mich magisch an. Mit schnellen Schritten ging ich darauf zu, hockte mich vor den Tisch und streckte meine Hand nach der Projektion aus, die über dem Laptop schwebte. Und kaum tauchte meine Hand darin ein, kribbelte es auf meiner Haut, als würde eine Herde Ameisen über meinen Arm laufen. In meinem Kopf machte es „klick“ und ich tauchte förmlich in die Projektion ein. Gedanklich, nicht körperlich. Ich schloss meine Augen und fuhr mit meinem inneren Auge durch die elektronischen Gänge, öffnete Türen, schob Codes beiseite, als würden sie mir den Weg versperren. Es war, als könnte ich mich in diesem Wirrwarr aus Plänen und elektronischen Impulsen verlieren.
„Sie wollen alles. Das ist eine riesige Verwertungsfabrik. Nicht nur für Menschen, sondern auch für Rohstoffe. Sie wollen uns aussaugen …“ erklärte ich leise die Pläne und hatte keinen Schimmer, wie verwundert die anderen auf mein Tun reagierten, weil ich sie gar nicht mehr wahrnahm. Auf einmal erschien vor mir ein Zahlencode in alarmierendem Rot und als ich darauf zujagte, durchzuckte mich ein heftiger Stromstoß und ich prallte von der Projektion zurück und fiel nach hinten auf den Boden. Ich keuchte leise auf und atmete stoßweise, weil das alles ganz schön anstrengend gewesen war.
„Ok, und ich will jetzt wissen, was mit dir los ist, Hayes.“
Das war Stus Stimme und als ich mich umsah, konnte ich die misstrauisch, forschenden Blick sehen, die sie mir alle zuwarfen. Was sollte ich ihnen sagen? Würden Sie mir danach überhaupt noch vertrauen? Oder würden sie glauben, dass ich nun infiziert und ein Risiko für den Widerstand wäre? Mein Blick fiel auf Sam und was würde mit ihr danach sein? Würde sie sich wieder von mir distanzieren? Ich würde das wahrscheinlich ein zweites Mal nur sehr schwer ertragen, aber ich würde auch das hinnehmen müssen, denn mein Leben hatte ich einem viel höheren Ziel verschrieben … oder nicht?
„So genau weiß ich das nicht, Stu“ begann ich Stus Frage zu beantworten. Und dann erklärte ich, was mit mir passierte, seit ich aufgewacht war. Als ich fertig war, sah ich alle der Reihe nach an.
„Es ist nicht so, dass ich nicht klar denken kann. Ich weiß immer noch wer ich bin und was ich tun will. Ich kann aber nicht sagen, ob es gut ist, was jetzt passiert, oder schlecht. Es liegt an euch, zu entscheiden, was ihr mit mir nun anfangen wollt. Wenn ihr es wollt, werde ich gehen, aber ich sage euch gleich, ich werde nicht aufhören, ob alleine, oder weiter mit euch zusammen.“

_________________
Bild


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Kamaria II
Verfasst: Do 2. Aug 2012, 19:27 
Benutzeravatar
Ehemals Sohn, jetzt sauer
Offline

Registriert: Sa 8. Okt 2005, 09:04
Beiträge: 31
"Eh, du tickst wohl nicht ganz sauber!", kam es wie aus der Pistole geschossen von mir. Was sollte der Quatsch mit dem Gehen? Razor war unser Anführer, nach wie vor. Er hielt die Gruppe zusammen. Gab allein mit seinem Namen dem Rest des Widerstands einen guten Grund, weiterzumachen. Nicht aufzugeben. Klar war es eine seltsame Sache, das mit den Zahlen und Codes, die er seit dem Zombieangriff vor seinem inneren Auge sah. Oder vielleicht eher seit seiner Behandlung mit dem Serum. Aber das wertete ich als Vorteil.
"Klingt doch so, als hättest du da irgendwie Zugriff auf was Internes. Der Aliens oder der deren Kollaborateure. Das ist doch was Gutes, oder? Ich meine, möglicherweise bist du ja jetzt - auf irgendeine kranke, nicht nachvollziehbare Art und Weise - unser Schlüssel zur Infiltration dieser Außerirdischen. Vielleicht kannst du ja deren Absichten erkennen. Und uns befähigen, gegen sie vorzugehen."
Ich war voller Optimismus. So war ich eben. Dass dieser Optimismus nicht von allen geteilt wurde, bemerkte ich an den skeptischen Gesichtern um mich herum - vor allen Dingen Sam wirkte auf einmal sehr verschlossen und abweisend.
"Oder etwa nicht?"
Ich breitete meine Arme aus und sah einem nach den anderen fragend an.

_________________
Bild


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Kamaria II
Verfasst: Do 2. Aug 2012, 19:47 
Benutzeravatar
Widerstandskämpfer
Offline

Registriert: Di 4. Okt 2005, 07:46
Beiträge: 84
Was musste denn noch alles passieren? Erst das Labor, dann wurde Shawn infiziert, die Flucht, das Serum, Shawns Koma und jetzt hatte er sich mit irgendwas merkwürdigem infiziert, weil wir ihm das Serum injiziert hatten, welches ihn doch eigentlich retten sollte. Hatte es ja auch, aber zu was für einem Preis? Vor allen Dingen, wie war so etwas möglich? Das klang doch alles total bescheuert, wenn man länger darüber nachdachte. Ich sah zu Stu und auch er war nicht weniger skeptisch, von Sam ganz zu schweigen. Josh war der grenzenlose Optimist unter uns und fand das alles auch noch vorteilhaft. Wollte ich, dass Shawn ging? Nein, ich wollte das nicht, aber konnten wir ihm noch trauen? Vielleicht wusste er selbst ja noch gar nicht, dass er eigentlich missbraucht wurde, um uns zu infiltrieren.
„Ich weiß nicht. Das alles klingt so fantastisch und wir müssen damit rechnen, dass man versucht, Shawn gegen uns zu polen. Was ist, wenn er es einfach nur nicht merkt?“ sprach ich meine Gedanken laut aus und sah Shawn mit traurigem Blick an. So viel hatten wir gemeinsam durchgemacht. So vieles geschafft und erlebt. Ich musste hart schlucken und sah wieder zu Stu, dessen Meinung für mich mittlerweile genau so wichtig war, wie Shawns.
„Ich will nicht, dass er geht, aber ….“

_________________
Bild


Nach oben
 Profil  
 
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 607 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige  1 ... 47, 48, 49, 50, 51

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde [ Sommerzeit ]


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast


Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Gehe zu:  


Monstersmilies


cron
Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Group
Deutsche Übersetzung durch phpBB.de