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Verfasst: Mo 2. Jul 2007, 14:40 
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Cracksüchtiger Maulwurf
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Der Blick, den ich auf das Video gerichtet hielt, war ablehnend, und er hatte sich auch nicht großartig geändert, als ich ihn daraufhin auf Razor heftete.
"Tolle Manipulation, Junge! Weißt du was? Diesen Film kenn ich schon ein gutes halbes Jahr lang. Er wird beim NBTD gerne als Anschauungsbeispiel für euren Einfallsreichtum und eure Tricks verwendet. - Aber wenn du mich fragst, ihr habt da ein wenig zu viel Pathos hineingesteckt. Mal ehrlich, Menschen, die auf Förderbänder in eine Maschine hineingefahren werden und als Fleischpakete wieder herauskommen .. noch dramatischer gings wohl nicht, oder? Das ist SO übertrieben, dass es schon gar nicht mehr wahr sein KANN!!"

Anstatt mit Razor zu diskutieren, hätte ich viel lieber sofort alles gestanden, nur damit diese Farce hier endlich zu einem Ende und ich an den Computer kam. Das Problem war nur, je bereitwilliger und kooperativer ich mich zeigte, um so weniger würde ich letztlich dort landen. Nun gut, dann nutzte ich die Zeit eben anderweitig sinnvoll und ließ diese Leute wissen, was ich schon länger über sie dachte. Sie würden mich nicht mit ihrem Sektendogma konvertieren können, dass all die anderen die Bösen waren und sie alleine Heil versprachen. Für wie blöd hielten die mich eigentlich?

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Verfasst: Mo 2. Jul 2007, 15:11 
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Cracksüchtiger Maulwurf
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Ich schnaubte verächtlich, als er mir jetzt auf die Tour kam.
"Glaubst du eigentlich im Ernst, dass ich drei Monate lang hier unten in diesem Drecksloch gehaust und nur Dosenfutter in mich hineingestopft hab, dass ich drei Monate lang auf mein wirkliches Leben verzichtet hab, mir selbst einen Streifschuss verpasst hab und mich von diesem verdammten Scheißdiostesin abhängig gemacht hab, nur um JETZT locker vom Hocker auszuplaudern, wofür ich beim Büro zuständig gewesen bin und was ich meinen Leuten alles über euch gesagt hab?? - Ich kann dir sagen, was ich ihnen NICHT gesagt hab, Junge .. nämlich wo sich das Versteck hier befindet. Das ist aber auch das EINZIGE, was sie von mir nicht erfahren haben. Okay? Klar? - Und jetzt spar dir deine weichgespülte Tour, ehe ich das Kotzen anfange! Gott, ich hab gar nicht gewusst, dass es bei euch auch so LABERBACKEN gibt!!!"
'Komm schon, Freeze - hau mir noch einmal in die Fresse, und ich pack aus!'

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Verfasst: Mo 2. Jul 2007, 15:27 
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Cracksüchtiger Maulwurf
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Oh Scheiße, verdammte!!!
Die wollten mich wegschaffen - völlig wurscht, ob zu 'nem gefakten Lager oder nicht - aber das wollte ICH doch nicht! Ich wollte an den Computer, jetzt gleich, ich wollte Razor die Tour versauen und für ihn den Laden dicht machen! Aber wenn sie mich jetzt wer weiß wohin fuhren, dann war ich gar nicht mehr in Reichweite des Computers. Und wer wusste schon, ob sie es sich nicht vielleicht anders überlegen und mich doch noch kalt machen würden?
Okay, der Zeitpunkt war gekommen, jetzt offiziell die Panik zu bekommen und einzulenken.
"HALT!!! STOP!!", schrie ich auf, meine Augen in einem Entsetzen aufgerissen, das überhaupt nicht gespielt war, denn allein schon der Gedanke, ich bekäme überhaupt keinen Zugriff auf den Computer mehr, bescherte mir verdammte Bauchschmerzen. "Ich sags ja, okay .. kein Grund für einen Ausflug!!! Echt nicht!!"

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Verfasst: Mo 2. Jul 2007, 17:33 
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Cracksüchtiger Maulwurf
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Gut, dass er mich nicht noch einmal nach meiner vorherigen Tätigkeit beim NBTD gefragt hatte. Wüsste er, dass ich beim EDS gearbeitet hatte, würde er mich vielleicht gar nicht mehr an den Computer lassen. Die Electronical Data Security war nicht bloß eine lahme EDV-Abteilung des NBTD, sie beschäftigte sich gezielt mit der Abwehr feindlicher Programme, die Hacker wie er ständig ins System des NBTD zu schleusen versuchten. Nicht umsonst war mir sein Name bestens bekannt. Wüsste er, dass er neben jemandem saß, der quasi sein Gegenspieler war, vielleicht sogar jemand, mit dem er virtuell desöfteren aneinander geraten war, er würde mir das Keyboard wahrscheinlich eher vom Computertisch fegen als auch nur zu erlauben, dass ich eine einzige Taste tippte.

Aber auch so würde es ihm nicht lange verborgen bleiben, wer ich wirklich war und was ich beabsichtigte. Ich wusste, dass meine Zugangscodes gesperrt waren - das war Standardvorgehen bei einem UCA, der jederzeit, so wie ich, geschnappt und eben zu diesem Vorgehen hier gezwungen werden konnte. Ich musste diese erst umgehen, um überhaupt an irgendeine Datei zu gelangen - ohne den Code wäre mir selbst der Arbeitsplan für die Toilettenreinigung nicht zugänglich. Ich musste also schnell arbeiten, quasi schneller als er gucken konnte. Da er aber war, wer er war und ich sicher sein konnte, dass er mir mit Argusaugen auf die Finger sehen würde, würde ich vielleicht nicht einmal mein Einhacken in das NBTD-System beenden können, ehe er auf die Austaste schlug und die Sache beendete. Cops, die selbst in der Lage waren, sich auf diese Weise Zugang zu den am meist gesichterten Daten des Planeten zu verschaffen, konnten nur vom EDS sein, und mit denen stand er ja auf dem Kriegsfuß.

Ich atmete tief durch und überlegte einen Moment, was ich tun sollte. Es war mir klar, dass ich es unbedingt schaffen musste, unser System gegen seinen Zugriff abzusichern. Das alleine würde mir keine großen Schwierigkeiten bereiten, denn die Software hatte ich seinerzeit mit Atkinson zusammen geschrieben und kannte sie in- und auswendig. Ich wusste schon, welchen Algorithmus ich einschleusen musste, um sie zu verschlüsseln. Nur wie sollte ich mit Mister Superhacker neben mir überhaupt so weit kommen? Wohl nur mit bluffen.
"Das geht nicht so einfach", räumte ich ein und sah von dem blinkenden Cursor auf, der bereits startklar im Eingabefeld des Authorisationscodes auf mich wartete. "Wenn jemand Undercover arbeitet, werden seine Codes gesperrt - einleuchtend, oder? Wenn ich meine alten jetzt eingebe, dann komm ich nicht nur nicht rein, sondern es wird sofort gemeldet, dass jemand einen unauthorisierten Zugang beantragt. Ich .."
'Denk nach, denk nach, Sam! Du bist doch sonst nicht auf den Kopf gefallen!'
Ich atmete tief durch, dann sah ich Razor fest in die Augen und plapperte einfach drauflos.
"Ich hatte Schiss, dass ich während meiner Undercoverzeit vielleicht mal in die Verlegenheit kommen werde und den Rechner des Büros brauche. Mir passte es überhaupt nicht, dass man mir alles gesperrt hatte, denn man weiß ja nie, oder? Darum hab ich .. ich hab einen Freund im EDS. Na ja, eigentlich nur 'ne Bettaffäre, aber irgendwie hat der 'nen Narren an mir gefressen, und als es damals klar war, dass ich den Job hier übernehmen würde, hab ich ihn gebeten, mir ein Programm zu schreiben, mit dem ich meine Codes überbrücken kann. Es liegt auf 'nem privaten Server, auf den ich jederzeit zugreifen kann. Ohne das Programm komm ich nicht ins NBTD-System rein - kann ich es vorher abholen?"
Das war schon nicht gelogen, ohne das Programm, das ein kleines Hackprogramm war, ging's wirklich nicht. Das einzig Unwahre an der Geschichte war, dass es diese ominöse Bettgeschichte beim EDS nicht gab und das Progi aus meinen Fingern stammte. Das musste Razor aber nicht wissen. Ich fand, es klang gut, dass ich armes, kleines Computerdummchen, das auch noch zu blöd war, um sich beim Undercoverjob nicht schnappen zu lassen, mir eine kleine Rückversicherung offen gelassen hatte für den besagten Katastrophenfall. Damit machte ich mich nicht verdächtig, wenn ich mich gleich beim Büro einhackte. Und konnte, wenn ich schnell genug war - und ich war sehr schnell - besagten Algorithmus freilassen, der aus der hübschen, bislang einwandfrei funktionierenden Software meines Brötchengebers im Nu einen kryptischen Salat machen würde.

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Verfasst: Mo 2. Jul 2007, 19:08 
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Er schöpfte Verdacht, das spürte ich genau. Aber ich konnte es jetzt nicht mehr ändern. Würde ich langsamer werden, würde er es genauso verdächtig finden, ich hielt mich also erst gar nicht damit auf, sondern öffnete die kleine Datei, die ich gerade heruntergeladen hatte, gab meinen alten Code in das Enter-Feld ein und drückte Return. Ein neuer Code erschien, den ich mir kopierte. Daraufhin öffnete ich das Fenster mit dem NTBD-Fenster wieder, kopierte den Code hinein und schickte ihn ab. Sofort veränderte sich der Bildschirm und begrüßte mich in schriftlicher Form mit den Worten "Guten Tag, Miss Samantha Reeves. Wir wünschen Ihnen einen erfolgreichen Tag beim National Terroristical Bureau of Defense!" Und dann öffnete sich das Hauptmenü mit all den Untermenüs, die mir zur Verfügung standen. Was eine ganze Menge war, wenn ich auch nicht über die Möglichkeiten der obersten Sicherheitsstufe verfügte - das tat bei uns sowieso nur einer, und der würde mir jetzt den Hals herumdrehen, wenn er wüsste, dass ich den eigenen Laden gehackt hatte.
'Ist ja nicht für lange. Gleich machst du die Schotten dicht und kannst live miterleben, wie Mister Superhacker sich in den Hintern beißt!'
"Was willst du sehen, Junge?", fragte ich meinen aufmerksamen Nachbarn scheinbar gleichmütig. "Vielleicht eine Namensliste der Leute, die ihr bei uns eingeschleust habt und die jetzt für uns arbeiten?"
Ich aktivierte den Menübereich 'Internal Affaires', und prompt erschien ein neues Eingabefeld. Auch hier kopierte ich meinen Code hinein ... aber anstatt Enter zu drücken, machte ich einen Leerschritt, und dann gab ich blitzschnell eine gar nicht mal so lange Zahlen- und Zeichenfolge ein, die den Algorithmus aktivierte, welcher bereits seit längerem im System schlummerte. Diesmal nicht von mir hineingehackt, sondern von Stuart und mir als zusätzliche Sicherheit angelegt. Und noch ehe Razor neben mir scharf nach Luft schnappen und laut "STOP, VERDAMMT!!!!" schreien konnte, erschien ein großer, gelber Smilie auf dem Bildschirm, der grinsend die Zunge rausstreckte und mit seinen Händen an den Ohren wackelte. Dann löste der Smilie sich auf, und Endloszahlenreihen begannen ihren verwirrenden Lauf über den Screen - das System war jetzt verschlüsselt, zusätzlich war im NBTD der Alarm ausgelöst worden, und ich konnte sicher sein, dass Stuart ab jetzt am anderen Ende sitzen und alle Maßnahmen, die Razor wahrscheinlich ergreifen würde, mit Gegenmaßnahmen retournieren würde.
"Okay, Junge .. dann viel Spaß beim Basteln!", bemerkte ich spöttisch und schenkte meinem neuen Freund, der zähneknirschend neben mir saß, ein süffisantes Lächeln. Ich war mir sicher, dass es ihm nicht gelingen würde, die Verschlüsselung zu knacken - nicht, wo Stuart am anderen Hebel saß - und das war nicht nur eine Rückversicherung für mich, sondern bescherte mir auch ein großes Gefühl der Genugtuung. Ich war vielleicht so blöd gewesen, mich schnappen zu lassen, aber ich war in keiner Weise bereit, darüberhinaus auch nur in irgendeiner Weise zu kooperieren. Im Gegenteil - ich arbeitete bei der Terroristenabwehr, und diese Idioten hier konnten sicher sein, dass ich alles dafür tun würde, um ihnen Knüppel zwischen die Beine zu werfen!

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Irrlicht
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Wir hatten uns noch nicht lange in Atkinsons Büro versammelt, und ich war noch nicht einmal dazu gekommen, ihn und seine beiden Mitarbeiter über die Dringlichkeit der Angelegenheit aufzuklären, als auf einmal ein Alarm losging und Atkinson wie von der Tarantel gestochen von seinem Stuhl flog und zu einem der Arbeitsplätze rannte.
„Was IST das für ein Alarm?“, fragte ich scharf und war ihm sofort nach. Ich ahnte es zwar, denn Sam hatte mir gegenüber irgendwann einmal erwähnt, dass unser System einen hörbaren Alarm auslöste, sobald ein Hackerangriff stattfand, aber sicher sein konnte ich mir nicht. Ich war der Leiter des NBTD, aber von Computern und Software hatte ich nur so viel Ahnung, wie ich es für mein tägliches Leben und meinen Beruf benötigte. Und was hier speziell in der EDS vor sich ging, entzog sich sowieso meiner Kenntnis.
„Das ist Sam!“, kam Atkinsons Antwort prompt, während seine Finger über die Tastatur seines Computers flogen und er irgendwelche Daten abfragte. „Sie hat das System für den äußeren Zugriff verschlüsselt. Verdammt! Sie müssen sie erwischt haben!!!“
Ich starrte auf den Bildschirm, dann auf Atkinsons konzentriertes Profil. „Was soll das heißen, sie müssen sie erwischt haben? Ich hab eben noch mit ihr gesprochen! Das ist völlig unmöglich!!!“
Atkinson antwortete mir nicht, sondern fuhr fort, wie verrückt auf seinen Tasten herumzutippen. Und dann entfuhr ihm ein grimmiges: „Scheiße, verdammte!!!“
„Was ist los?“
Wieder keine Antwort, stattdessen wenn möglich noch schnellere Finger, dann ein Kopfschütteln, ein Fluch, schließlich machte er die Kiste aus. Irritiert sah ich Atkinson an.
„Was soll das alles bedeuten? Mensch, nun reden Sie schon, Atkinson!!! Wieso kommen Sie auf den Gedanken, dass man Sam erwischt hat? Und warum zum Geier machen sie den Rechner jetzt aus? Was soll das Ganze?“
Ich verstand nur Bahnhof. Atkinson jedoch sorgte dafür, dass ich schon zwei Minuten später klarer sah und mir ein ungefähres Bild von der Katastrophe machen konnte. Also war es wirklich so, dass man Sam geschnappt hatte – welchen Grund sollte sie sonst haben, unser System unzugänglich zu machen – und dass es jetzt nur noch eine Frage der Zeit war, bis man auch ihre Leiche fand.
Für sie kam jede Hilfe zu spät, das war mir klar. Doch das änderte meinen Entschluss nicht, dass ich der nächste Maulwurf wäre, der sich an die Fersen der Widerständler heften würde.
‚Verdammt, warum hast du nicht gesagt, wo du steckst, du dummes Ding!’, schoss es mir wütend durch den Kopf. Wer wusste schon, was sie noch alles aus ihr herauspressen würden, ehe sie sie kalt machen würden? Keiner der bisherigen Maulwürfe hatte so ein umfassendes Wissen über wichtige Vorgänge innerhalb des NBTD wie sie. Wenn sie sie folterten, würde sie singen, das war mir klar. Und dann hätten wir hier ein paar verdammt fiese Probleme!
„Sehen Sie verdammt noch mal zu, dass diese Typen nicht in unser System hineinkommen, Atkinson!“, herrschte ich den Leiter der EDS an. „Wir halten Kontakt, ich muss los!“
Damit verließ ich das Büro im Laufschritt, gab dabei Susans Frequenz in meine Com-Einheit und bellte los, sobald sie sich verschlafen meldete: „Vergessen Sie den Flug für 11:00 Uhr, ich brauche einen für spätestens in einer Stunden. CoA, wie gehabt. Bestätigung innerhalb der nächsten zehn Minuten! Conners Ende!“
Ich stand inzwischen im Aufzug und sauste der Tiefgarage entgegen. Ein Glück, dass ich meine Sachen bereits am Vorabend gepackt und in den Gleiter geworfen hatte, so konnte ich sofort zum Flughafen fahren und musste nicht noch unnütze Zeit verschwenden.
Wenig später sauste ich durch die vollen Straßen, mein Lichtsignal am Gleiter aktiviert und die Massen der alten Kraftfahrzeuge überholend, indem ich über ihnen hinwegbrauste. Sie hatten Sam erwischt, sie würde reden – verdammte Scheiße, ich musste zusehen, dass ich so schnell wie möglich Zugang zu den Terroristen bekam. Wobei es noch in den Sternen stand, ob ich die Gruppe, der sie gerade angehörte, überhaupt finden würde.

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Cracksüchtiger Maulwurf
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Ich war ziemlich baff. Und zwar darüber, dass Razor sich nicht weiter mit dem Enkodieren meiner Verschlüsselung beschäftigte, wo es doch vorher ach so wichtig gewesen war, dass ich ihm den Zugang zum NBTD verschaffte, und dazu erstaunte es mich, dass man mich jetzt einfach wegbrachte. Wieso hielt mir niemand eine Kanone an den Kopf und befahl mir, meinen Scheiß rückgängig zu machen? Wieso gab man mir nicht die Gelegenheit, meine Forderungen dafür zu stellen? So in etwa hätte es ablaufen müssen, so wäre es normal gewesen. Aber nein, man verschnürte mich wieder, schaffte mich aus der Kanalisation heraus, dann warf Freeze mich in ein Auto, und los ging's.
Mit mulmigem Gefühl saß ich mehr schlecht als recht zwischen Bishop und Freeze und starrte nach vorne zur Windschutzscheibe hinaus. Würde man mich jetzt alle machen? Aber wozu machten sich diese Typen dann die Mühe, mich noch etxra irgendwohin zu karren? Das hätten sie auch hier tun können. Was also hatten sie vor?
'Ob sie dich wirklich zu diesem angeblichen Lager bringen wollen?'
Ich tat diesen Gedanken gleich wieder ab. Das war völliger Quatsch! Solche Lager gab es gar nicht, das wusste doch jeder vernünftige Mensch. Genauso wenig, wie es die bösen, manipulierenden, menschenfressenden Aliens gab. Alles bloß Schauermärchen für diejenigen, die nicht selbst denken konnten. Ich konnte ziemlich gut denken - jetzt, wo das Diostesin mir dabei half. Aber gerade weil das so war, begannen die Alarmglocken jetzt bei mir zu bimmeln. Leise zuerst, aber mit jeder gefahrenen Meile immer weiter.

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Irrlicht
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Ich hatte den Flughafen noch nicht erreicht, als die Com-Einheit meines Gleiters sich aktivierte. Ein Blick auf die angezeigte Frequenz, und ich drosselte sofort meine Geschwindigkeit. Die Ordonanz!
Ich unterdrückte ein ungutes Gefühl und meldete mich in respektvoller Weise: „Conners hier. Sir? Was kann ich für sie tun?“
“UNS wurde zugetragen, dass Ihr Maulwurf enttarnt wurde, Conners.“
Wie immer war es unglaublich, wie schnell die Ordonanz über gewisse Geschehen informiert war. Ich fragte mich nicht zum ersten Mal, wie sie das schaffte. Ob Atkinson ..?
„Das ist korrekt, Sir. Wir haben soeben die Bestätigung erhalten, da sie das System des NBTD für äußere Zugriffe verschlüsselt hat. Dies geschieht nur, wenn ..“
“WIR wissen Bescheid, Conners. Die Rebellen dürfen auf keinen Fall Zugang zum Computer des NBTD erlangen. Stellen Sie das sicher. Außerdem werden sie dafür sorgen, dass Agent ZeroNine eliminiert wird, sollten die Rebellen uns diese Arbeit nicht bereits abgenommen haben. Er weiß zuviel und kann uns erheblich schaden, wenn er dieses Wissen gegen uns einsetzt.“
„Darum kümmere ich mich gerade, Sir“, erwiderte ich sachlich. „Ich bin auf dem Weg zur City of Angels und werde mich selbst in den Untergrund begeben. Allerdings bin ich nicht der Meinung, dass wir Agent ZeroNine schon eliminieren sollten, falls er noch lebt. Er hat mir bei unserem letzten Gespräch vor ..“, ich sah kurz auf den Chronometer, „ .. einer Dreiviertelstunde mitgeteilt, dass der Widerstand von einem einzigen Mann angeführt wird, über den sie Informat ..“
“WIR wissen von dem Führer. Er ist ein Mythos der Rebellen, um den eigenen Anhängern Mut zu machen. Er existiert nicht, er ist irrelevant. Eliminieren Sie Agent ZeroNine und vernichten Sie die Rebellennester in der Kanalisation. Sie haben dazu zwei Tage Zeit. Sollte es Ihnen bis dahin nicht gelingen, Ihre Aufgabe zu erledigen, werden wir zu drastischeren Maßnahmen greifen.“
Meine Wangenmuskeln zuckten.
„Drastischere Maßnahmen, Sir? Was darf ich darunter verstehen?“
Die Antwort kam nicht sogleich. Offenbar beratschlagte man sich darüber, ob ich wichtig genug war, mich so weit ins Vertrauen zu ziehen.
“Es sind bei unseren letzten Experimenten mit den Humanoiden einige Nebenwirkungen aufgetreten, die die Testpersonen in wilde, geistlose Kreaturen verwandelt haben. Das Virus, dem WIR sie ausgesetzt hatten, hat ihre DNS-Struktur zum Mutieren gebracht, und zwar innerhalb kürzester Zeit. Dieser Prozess, der sie äußerst aggressiv und blutgierig werden lässt, ist nicht umkehrbar, und für gewöhnlich haben sich die befallenen Personen nach einer Weile gegenseitig zerrissen. WIR haben jedoch die interessante Feststellung gemacht, dass sie nicht befallenem Fleisch vor befallenem den Vorzug geben und kaum mehr zu halten sind, wenn sie dieses riechen. WIR erwägen, an verschiedenen Stellen der Kanalisation vereinzelte Gruppen dieser Mutierten auszusetzen, damit diese die Rebellen aufspüren und vernichten. Das Virus zeichnet nicht nur verantwortlich für ihr tierisches Verhalten, es schärft auch die Sinne der Infizierten um ein Vielfaches. WIR versprechen uns eine hohe Erfolgsquote von dieser Maßnahme.“
„Aber die Einwohner der Stadt, Sir ..“, hielt ich stirnrunzelnd entgegen. „Diese .. Infizierten werden sich nicht auf die Kanäle beschränken. Was ist, wenn sie an die Oberfläche kommen? Werden sie einen Unterschied machen zwischen Rebellen und Nichtrebellen?“
“Sie machen einen Unterschied zwischen den Menschen und UNS, Conners. Sie zeigen kein Interesse an UNS. Die anderen jedoch werden sie töten. Verständlicherweise zögen WIR es darum vor, wenn Sie diese unangenehme Sache, die sich Widerstand nennt, vorher aus der Welt schaffen könnten. Wir benötigen die Menschen zu anderen Zwecken und fänden es bedauerlich, wenn die Infizierten sie zu schnell dezimierten.“
„Zwei Tage sind eine sehr knappe Zeit, Sir. Geben Sie mir eine Woche, bis dahin werde ich ..“
“Zwei Tage, Conners. Danach werden Sie sich zurückziehen und beim NBTD auf neue Befehle warten.“
Das grüne Licht an der Com-Einheit wechselte zu rot, und ich wusste, die Verbindung war beendet. Mit mahlenden Kiefern erhöhte ich die Geschwindigkeit wieder und jagte dem Flughafen entgegen.
Zwei Tage .. wie um alles in der Welt sollte ich es schaffen, den Widerstand in zwei Tagen zu finden, sein Vertrauen zu gewinnen und ihn dann auch noch zu eliminieren, wo die besten unserer Leute bereits seit über einem Jahr an dieser Sache dran waren und bisher nichts erreicht hatten?

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Verfasst: Mo 2. Jul 2007, 21:42 
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Cracksüchtiger Maulwurf
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Wohnort: Kamaria II
Das Alarmgebimmel in meinem Kopf wollte nicht aufhören, und inzwischen hatte sich auch das unangenehme Drücken in meinem Magen verstärkt. Was sollte das alles hier? Was war das für ein riesiges, dunkles Gebäude, dass da mitten in der Pampa auf einmal schwarz in den Himmel ragte und nur hier und da von einem kleinen Lichtfleck erleuchtet wurde?
Und warum hatte Freeze mir diesen Streifen Klebeband vor den Mund gepappt? Hatte er auf einmal was gegen meine Gossensprache? Drückte sich doch selbst nicht besser aus, der Sack!
Ich bemühte mich, rationale Begründungen für das alles hier zu finden und mich hinter meiner Wut und meiner Verachtung zu verschanzen. Ich nehme an, es war eine Art von Selbstschutz, um den ich mich bemühte, denn irgendwo tief in mir drin wusste ich, wo ich war und was ich gleich zu sehen bekäme. Wahrhaben wollte ich es allerdings erst, als ich einige Zeit später in einem kleinen, dunklen Raum stand und durch eine nur zu Schlitzen geöffnete Jalousie in eine riesige Fertigungshalle hinunter blickte, in der das Realität wurde, was ich seit einem halben Jahr und eigentlich auch noch länger für ein Fake gehalten hatte. Für geschickte Propaganda einiger Krimineller, die dadurch versuchten, ihre Untaten zu rechtfertigen.

Frauen, Männer, Jugendliche, Kinder .. sie alle sah ich aus offenen LKW-Anhängern steigen und wie in Trance in einem Raum verschwinden. Keine alten Leute, nur gesundes, festes Fleisch, das wie eine Herde zusammengetrieben wurde, um in einem anderen Raum ausgezogen und wahrscheinlich gereinigt und danach wieder in die Halle gebracht zu werden. Wo man sie auf große Förderbänder band, die sie ins Innere diverser riesiger Maschinen schafften.
Meine Augen weiteten sich in wachsendem Schock bei dem Anblick, der sich mir da bot.
Zitternde Menschen, schreiende, in den Fesseln tobende Menschen, apathisch daliegende Menschen ... mein Blick brannte sich an einem kleinen, dunkelhaarigen Mädchen fest, das höchstens sechs, sieben Jahre sein konnte und doch noch viel zu klein war zum Sterben. Viel zu klein! Ich sah fassungslos mit an, wie zwei Männer sie auf das Band schnallten, und ich verfolgte, wie es daraufhin langsam nach oben fuhr und sich unaufhaltsam dem großen, dunklen Loch näherte, das für das Kind das Ende seines Lebens bedeutete. Mit jedem Meter, den die Kleine sich ihm näherte, schlug mein Herz schneller, mit jedem schnelleren Herzschlag begannen meinen Augen mehr zu brennen, und ich begann, den Kopf zu schütteln.
"Mmmpf ...!", war alles, was ich herausbrachte, und dabei ging ich einen Schritt vor, so als könnte ich das Kind so vor seinem Schicksal bewahren. Doch ich konnte ja nicht einmal die Fensterscheibe berühren, durch die hindurch ich Zeuge dieser Ungeheuerlichkeit wurde. Ich war gefesselt und geknebelt, ich war zur Hilflosigkeit verdammt und dazu, mit anzusehen, wie die Kleine gleich in der Maschine verschwinden und von ihr zerhackt und zerstückelt werden würde!
Immer weiter fuhr das Kind hinauf, immer näher kam es mir dabei, und inzwischen konnte ich deutlich ihre angstvoll aufgerissenen, schimmernden Augen sehen. Sie sah nicht zum Loch. Sie sah nicht zum Loch, sie sah zu MIR! Und in ihrem Blick lag ein stummes Flehen, ihr zu helfen, das alles hier doch bitte zu beenden, ehe man ihr weh tun würde. Ehe sie sterben würde.
"Mmmpf, mmmmmmmpfffff ..", schrie ich in meinen Knebel, und die Tränen stürzten mir dabei aus den Augen. Wieder machte ich einen Schritt vor, und jetzt presste ich mein Gesicht an die Scheibe, so als ob ich mich nur durch reinen Willen hindurch drücken, als ob ich hindurchdiffundieren könnte, um zu ihr zu kommen und sie doch noch in der letzten Sekunde zu retten.
Ich konnte es nicht.
Die Scheibe hielt, Razors Hand, die sich fest um meinen Arm geschlossen und mich von der Scheibe zurückgezogen hatte, war ebenso unerbittlich, und so konnte ich nichts weiter tun als mit anzusehen, wie die Kleine schließlich im letzten aller Momente ihre Augen schloss und dann ins Dunkle einfuhr. Ich erstarrte in diesem Augenblick völlig, hielt meinen aufgerissenen, tränenüberströmten Blick weiter auf die Maschine gerichtet, lief das Band in Gedanken weiter mit, und als er sich schließlich auf ein kleines Paket heftete, das auf der anderen Seite wieder zum Vorschein kam und dann zu einem offen stehenden Transporter hinabrollte, wusste ich, dass sie es war. Dass das alles war, was von dem kleinen, verängstigten Mädchen übrig geblieben war.

Mein Herz krampfte sich zusammen, mein Magen ebenfalls, und wieder stürzten mir die Tränen aus den Augen. Dann begann das Würgen, so dass ich in der Mitte einknickte und ganz sicher umgefallen wäre, hätte Razor mich nicht weiter festgehalten. Die Bohnen vom Abend kamen mir hoch, drängten in meinen Mund und kamen dort doch nicht weiter, weil das Klebeband mir die Lippen verschloss. Ich würgte mehr, ich verkrampfte mich, und dann wurde mir schwarz vor Augen.
Ich denke heute, dass es damals ein gnädiger Umstand gewesen ist, dass ich ohnmächtig wurde. Ich weiß nicht, was ich sonst in meinem Schock getan hätte.

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Langsam kam ich zu mir und wurde irgendwie gewahr, dass ich wieder im Auto saß. Oder eher lag, denn mein Kopf ruhte an der Rücklehne, meine Schulter an der Wagentür. Ich starrte eine Weile einfach geradeaus, bis ich bemerkte, dass es Freezes Gesicht war, das ich ansah. Der große Kerl hatte sich über mich gebeugt und sah mich aus schmalen Augen forschend an. Ich wich diesem Blick nicht aus - nicht, weil ich so besonders taff gewesen wäre, ganz im Gegenteil. Ich wusste zwar, wo ich war und in wessen Gesellschaft ich mich befand, aber es glitt an mir ab. Ich nahm es zur Kenntnis wie eine Unbeteiligte .. als ob ich einen Film sähe, mit dem ich nichts zu tun hätte. Dafür lief ein anderer Film in meinem Kopf ab ..

.. Förderbänder, gefesselte, sich windende Menschen, panisches Geschrei über dumpfen Motorenlärm, Pakete voll mit rohem Fleisch .. sie, die Kleine .. ihre großen, flehenden Augen .. das dunkle Loch .. Tod ...

Ich spürte, wie mir die Tränen aus den Augenwinkeln rannen und in meinem stumpfen, wirren Haar verschwanden, aber ich reagierte nicht darauf. Ich war nicht hier, nicht in diesem Wagen, neben diesen Widerständlern - ich befand mich noch in der Schlachthalle und starb den Tod des kleinen Mädchens immer wieder und wieder.

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Mein analytisch denkender Copverstand, der mir trotz allem nicht abhanden gekommen war, flüsterte mir ins Ohr, dass ich unter Schock stand und darum nur schwerfällig auf meine Umwelt reagierte.

Es hatte einen Moment gedauert, ehe ich begriffen hatte, dass ich mit Razor alleine war und er mich angesprochen hatte. Und es hatte sogar noch länger gedauert, bis ich begriffen hatte, was er zu mir gesagt hatte. Fest hielt ich sein Taschentuch umklammert, mit dem ich mir eben noch die Tränen abgewischt und die Nase geputzt hatte. Dass diesem Taschentuch ein strenger Geruch nach Erbrochenem angehaftet hatte, hatte mich nicht gestört. Ich hatte ihn nicht einmal wirklich wahrgenommen.
"Sam?"
Razor musste mich noch einmal ansprechen, ehe ich meinen Blick mit flatternden Lidern auf ihn scharf stellte, dabei zitternd einatmete und schließlich nickte. Die einzige Art, auf die ich in diesem Moment mein Einverständnis kundtun konnte.
Ja, ich würde ihnen helfen. Jetzt, wo man mir die Augen geöffnet hatte und ich auf schlimmste Weise hatte erkennen müssen, dass nicht die Bevölkerung es war, die durch die Propaganda des Widerstandes geblendet wurde, sondern wir, die Exekutive, die jemand offenbar sehr Mächtiges auf eine hinterhältige Art für seine Zwecke einspannte, wusste ich, dass ich auf der falschen Seite gestanden hatte. Mit Leidenschaft und Überzeugung für die falsche Seite gekämpft hatte. All die harte Arbeit, all die Entbehrungen, um den Widerstand zu finden und Gerechtigkeit walten zu lassen .. mein Leben hatte ich weggeworfen, meine Liebe, ich hatte mich völlig aufgegeben. Und wofür? Für Tyrannen, die das Volk abschlachteten, um es zu Fastfood zu verarbeiten!!

Ich nickte noch einmal, dann schloss ich meine Augen, wandte mich der Wagentür zu und zog meine Knie an. Ich wollte nichts und niemanden mehr sehen, wollte nicht einmal mehr denken. Aber dem Gesicht des kleinen Mädchens konnte ich nicht entgehen. Und ich wusste, dass es mich von nun an bis ans Ende meines Lebens begleiten würde.

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Wohnort: Kamaria II
Ich hörte sehr genau, was Razor noch zu mir sagte, aber ich reagierte nicht mehr darauf. Ich hatte meine Augen geschlossen, hielt das Taschentuch weiterhin krmapfhaft in meiner Hand und versuchte, irgendwie wieder ein Stück festen Boden unter meinen Füßen zu finden, damit der Sturz in den Abgrund aufhörte, der in dieser grauenhaften Fabrik begonnen hatte. - Bislang umsonst.

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