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Verfasst: So 29. Jul 2007, 21:44 
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Freakkillender Cop
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Mir war Dawns Zustand nicht entgangen, und selbst, wenn sie der weniger impulsive Typ gewesen wäre, hätte ich mir denken können, was in ihr vorging, seit wir das 'Interview' mit ihrem Vater gesehen hatten. Natürlich hatte ich nicht auf Anhieb gewusst, dass es ihr alter Herr gewesen war, welcher da diesen ganzen Schwachfug daher geredet hatte. Aber ich wusste, dass sie mit Nachnamen Capshaw hieß, genauso wie der ehrenwerte Senator Capshaw, den wir eben noch hatten auf dem Bildschirm bewundern dürfen. Und da ich zwei und zwei zusammenzählen konnte, war mir klar geworden, dass der Kerl wohl ihr Dad sein musste.

Seitdem ging es ihr scheiße. Sie hatte auf der Rückfahrt kein einziges Wort gesprochen, und auch nach unserer Ankunft an der Mine hatte sie schweigend ihre Arbeit verrichtet. Ich war später noch einmal mit Josh in die Stadt zurückgefahren, um Angeleyes Klamotten abzuholen, als ich aber nach meiner zweiten Rückkehr zur Mine von Freeze hörte, dass Dawn schon vor geraumer Zeit in die Felsen zurückgezogen hätte und seitdem nicht wieder zum Vorschein gekommen wäre, hatte ich mich mit zusammengekniffenen Augen auf die Suche nach ihr gemacht. Es dauerte einen Moment, aber irgendwann entdeckte ich sie hinter einem großen Felsen am Boden sitzend und gegen einen anderen Felsen starrend. Und als ich ihr näher gekommen war, sah ich an den verräteterisch feuchten Spuren auf ihren Wangen, dass sie geweint hatte.
"Hey, Kleines ..", es war mir klar, dass sie allein sein wollte, aber ich gab einen Scheiß darauf. Sie brauchte jetzt jemanden, der ein wenig seelische Aufbauarbeit leistete und keine Einsamkeit, die alles nur noch schlimmer machen würde. "Alles klar?"
Gar nichts war klar, das war klar. Aber sowas sagte man eben in einer Situation wie dieser. Ungefragt setzte ich mich neben sie, stellte die Beine auf und legte meine Arme über meine Knie, und dabei musterte ich sie forschend von der Seite.

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Verfasst: Mo 30. Jul 2007, 10:39 
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Cracksüchtiger Maulwurf
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"Okay", antwortete ich, nachdem ich mich geräuspert hatte, damit sich das Kratzen in meiner Stimme verlor. Dabei erwiderte ich Shawns Lächeln unwillkürlich - allerdings verging es mir gleich wieder, als ich mich vom Bett hochdrückte und mein gesamter, schmerzender Körper protestierte.
"Oh Mann ..", keuchte ich und hielt mich mit wackeligen Knien am Bettpfosten fest, um nicht gleich wieder umzukippen. Auf einmal war Shawns Arm da, gab mir Halt, und jetzt, wo mir dieser charismatische Kerl wieder so verdammt nah war, wackelten meine Knie noch aus ganz anderen Gründen.
"Ich hab dich", raunte er beruhigend und sah mir dabei mit intensivem Blick in die Augen. Mein Herz klopfte schmerzhaft in wachsender Sehnsucht, und ich regte mich nicht, sah ihm einfach nur in das männlich schöne Gesicht, versank in diesen funkelnden Augen, ließ mich sanft von seinem warmen Atem streicheln, der ihm über die geschwungenen Lippen kamen .. Lippen, die ...
"Schaffst du es allein ins Bad?"
Seine Frage beendete meine verzückte Versunkenheit. Ich blinzelte irritiert, dann nickte ich automatisch. Und hätte mich gleich darauf für meine idiotische Ehrlichkeit ohrfeigen können!
"Ja, geht schon ..", schob ich notgedrungen hinterher, weil ich seine Frage ja nun schon bejaht hatte, und dann löste ich mich auch von ihm. Dabei redete ich mir ein, dass es ohnehin besser so war, denn da war ja Craig, mit dem ich verlobt war und den ich nicht verlassen konnte, weil er mich doch brauchte. Ich zwang mich also, auf Abstand zu Shawn zu gehen und machte mich mit einem letzten schiefen Lächeln, das ich ihm schenkte, auf ins Badezimmer. War sowieso ratsam, da ich stank wie ein Otter und er wahrscheinlich sowieso die ganze Zeit über, die er mich gehalten hatte, die Luft angehalten hatte!

Eine halbe Stunde später fühlte ich mich wieder menschlich. Ich hatte mich ein weiteres Mal an Shawns Zahnbürste vergriffen und mich danach ausgiebig geduscht, und die Massage des harten, heißen Wasserstrahls hatte meinen malträtierten Muskeln gut getan. Nach und nach hatten sich die Verspannungen gelöst, und damit einhergehend waren auch die Erinnerungen an die Schmerzen verschwunden, die ich in den vergangenen Stunden durchgemacht hatte. Aber nicht die Erinnerungen an das, was ich gefühlt hatte, als Shawn mich diesen prickelnden Moment lang im Arm gehalten hatte! Wie stark und fest sein Griff gewesen war, wie beschützend und unglaublich beruhigend! Die ganze Zeit über, in der ich unter dem herabprasselnden Wasser gestanden hatte, hatte ich gemeint, ihn noch an meiner Taille zu spüren, ebenso wie die Wärme seines festen Körpers, gegen den er mich einen Moment lang gedrückt hatte. - 'Ich will dich, weil ich mich verdammt noch mal in dich verliebt habe!' - Immer wieder waren mir seine Worte durch den Kopf gegangen .. eine fast beschwörend hervorgebrachte Liebeserklärung, die er mir im Minenschuppen gemacht hatte und die mir auch im Nachhinein immer wieder Schauer durch den Körper rieseln ließ.
Er liebte mich!
Ich konnte es noch immer nicht fassen! Und trotz der beschissenen Lage, in der ich mich befand, war ich selig darüber, dass er meine Gefühle erwiderte. Allerdings schürte es in mir auch gewaltig die Sehnsucht nach ihm, so dass ich es schließlich trotz des Wohlgefühls, das das heiße Wasser mir vermittelte, nicht länger unter der Dusche aushielt. Ich stellte sie ab und verließ sie mit schmerzhaft ziehendem Herzen. Dann griff ich nach einem Handtuch. Aber nicht, um mich abzutrocknen - auf einmal war dafür keine Zeit mehr, denn ich wollte zu ihm. Ganz dringend zu ihm! Ich wickelte es mir also nur um den Leib und verließ daraufhin tropfnass das Bad. Mit eiligen Schritten durchquerte ich das Schlafzimmer. Dann öffnete ich die Tür zum Wohnzimmer und blieb mit jetzt jagendem Herzschlag stehen, wo ich war.
Shawn saß am Wohnzimmertisch, den er zu seinem Arbeitsplatz umfunktioniert hatte, denn es standen mehrere Komm-Geräte darauf sowie zwei Laptops, von denen er eines aufgeklappt hatte und über dessen Tastatur seine Finger bis gerade geflogen waren. Bei meinem Erscheinen aber hielten sie inne, und sein Blick heftete sich fragend auf mich.
"Alles in Ordnung?"
Ich nehme mal an, dass in meinem Gesicht ziemlich deutlich geschrieben stand, dass bei mir gerade nichts in Ordnung war. Deshalb wohl seine Frage. Ich schüttelte den Kopf und flüsterte kaum hörbar: "Nein."
Dann ging ich langsam auf ihn zu und löste dabei das Handtuch, das meinen nackten Körper bislang vor seinem Blick verborgen hatte. Es rutschte zu Boden und blieb liegen, während ich weiter ging.
Shawn riss die Augen auf, dann stand er auf und wandte sichtlich überfahren ein: "Sam, ich .. ich halte das für keine gute Idee."
Ich schon. Ich ließ mich von seiner Bemerkung nicht beirren, von meinen Gewissensbissen auch nicht, die ich in diesem Moment sowieso nicht mehr hatte. Mir war klar geworden, was ich wirklich wollte - ihn! Und er würde mich schon ein weiteres Mal ans Bett fesseln müssen, wenn er mich jetzt noch aufhalten wollte.
"Halt die Klappe, Shawn!", flüsterte ich heiser, schlang meine Arme um seinen Nacken und küsste ihn leidenschaftlich. Und jetzt, wo ich meine Sehnsucht nach ihm endlich zuließ, hatte ich keine Hemmungen mehr, sie auch anderweitig auszudrücken - und presste mich fordernd mit meinem nackten, nassen, vom Duschen sowie meinen Gefühlen völlig erhitzten Körper an ihn.

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Verfasst: Mo 30. Jul 2007, 11:13 
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Freakkillender Cop
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Ich schüttelte den Kopf und widersprach ihr ernst.
"Wenn er ein ehrlicher und guter Mann ist und du immer zu ihm aufgeblickt hast, dann ist er kein Kollaborateur, Dawn. Dann haben sie ihn genauso assimiliert wie Conners."
Ich sagte das nicht nur, um sie zu trösten, obwohl ich sie wirklich lieber lachen sah als so am Boden zerstört - ich dachte auch so. Sie konnte ihren Vater sicherlich am besten einschätzen, und wenn er stets so ein Vorbild für sie gewesen war, dann hatte er sicher nicht den gleichen Weg gewählt wie Cliffords Dad. Es gab eben auch unschuldige Opfer in diesem Spiel, die nicht als Wurst in der Dose endeten, sondern auf der Seite der Verbrecher. Und ich wusste ehrlich nicht, was ich schlimmer finden sollte.
"Hey, ich sag dir was ..", ich drehte mich ein Stück zu ihr herum und griff nach ihrer Hand, die ich aufmunternd drückte. "Wir werden ihn genauso aus dieser Scheiße holen, wie wir Conners herausgeholt haben. Wir müssen doch sowieso herausfinden, wo diese Säcke ihr Hauptquartier haben. Warum schnappen wir uns dann nicht deinen Dad und durchleuchten ihn mal ein bisschen, hm? Wenn er diesen Dreckswurm in sich trägt, holen wir ihn aus ihm raus, und du hast deinen alten Herrn wieder. Und wenn nicht - wenn er wirklich ein Kollaborateur sein sollte - dann werden wir ihn schon zum Sprechen bringen. Und dann sollte es dir auch nicht leid tun, wenn wir dabei etwas drastischer zur Sache gehen. So oder so, auf alle Fälle wirst du gewinnen. Und du wirst Gewissheit haben. Das ist doch das Wichtigste, oder?"

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Cracksüchtiger Maulwurf
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Schwer atmend und ziemlich verwirrt sah ich zu Shawn auf, während er irgendwas von 'nicht können' und 'an sich binden' erzählte. Und es dauerte einen kleinen Moment, bis ich begriffen hatte, dass er mir gerade einen Korb gegeben hatte. Dankend abgelehnt hatte. Mich nicht wollte!!
Die Leidenschaft, die unser Kuss soeben noch zu einem wahren Steppenbrand geschürt hatte, wollte in Wut umschlagen, aber noch waren mir seine Lippen auf meinen viel zu präsent und seine Hände auf meiner Haut nicht minder!
"Unsinn", widersprach ich unwillig und rückte den einen Schritt nach, den er gerade auf Abstand gegangen war. "Hör einfach das Denken auf!"
Dann schlang ich ein weiteres Mal meinen Arm um seinen Nacken, griff mir seine Hand und parkte sie mit Nachdruck auf meinem blanken Hintern. Und daraufhin küsste ich ihn hartnäckig ein zweites Mal und schob diesmal zielstrebig meine eigene Hand unter sein Hemd - wenn die Berührung meines erhitzten, feuchten, nackten Körpers keinen Einfluss auf seine Erregung hatte, dann vielleicht die meiner Hand auf seinem Körper!
Zum Donnerwetter, ich wollte ihn. Und ich wollte ihn jetzt!

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Freakkillender Cop
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"Hey, vergiss doch mal die anderen, Mensch!", gab ich stirnrunzelnd zurück. Es IST für uns alle okay, wenn du deinen Dad da rausholst! Auch wenn du der Gruppenführer bist, heißt das nicht, dass du nur an die anderen denken darfst und nicht auch mal an dich selbst. Du bist keine Maschine, okay? Das sind vielleicht die Aliensäcke, aber wir hier sind alle Menschen! - Außerdem ..", mein Stirnrunzeln wich einem kleinen, verschmitzten Schmunzeln, ".. kannst du ja mal versuchen, mich davon abzuhalten, ihn hierher zu holen. Du wirst dir die Zähne daran ausbeißen!"
Jetzt grinste ich breit. Dawn und ich waren in der Vergangenheit bereits mehr als einmal aneinander geraten, vor allen Dingen in meiner ersten Zeit im Widerstand, wo der Cop in mir noch vorherrschend gewesen war. Ich hatte nun mal einen verdammten Sturkopf, dafür war ich bekannt, und das hatte auch Dawn zu spüren bekommen. Aber sie hatte mir meinen Dickschädel mit ihrem hitzigen Temperament heimgezahlt, fast so, wie ich es von Sam gewohnt gewesen war, und so waren zwischen uns desöfteren die Fetzen geflogen. Es hatte sich mit der Zeit gegeben, als wir einander besser kennen- und schätzen gelernt hatten und uns irgendwann klar geworden war, dass unsere Ziele die gleichen waren. Dafür waren andere Momente häufiger geworden, kameradschaftliche, manchmal auch einfach nur stillschweigendes Zusammenarbeiten, dass uns einander hatte näher rücken lassen. Inzwischen konnte ich wohl sagen, dass wir uns ziemlich angefreundet hatten. Trotzdem wusste natürlich jeder von uns um die Zicken des anderen - darum auch mein Spruch.

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Cracksüchtiger Maulwurf
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"Lass dich bloß nicht aufhalten, Großer", flüsterte ich heiser und lächelte dazu mit glühendem Blick.
Wie schön er war! Es hatte mir den Atem geraubt, als er sich das Hemd über den Kopf gezogen hatte, und auch jetzt bekam ich nicht genug von seinem Anblick! Sein schulterlanges Haar fiel ihm ins Gesicht und verdeckte es zum Teil. Seine dunkelbraunen Augen funkelten zwischen den Strähnen hindurch auf mich hinab und streichelten mich ebenso, wie seine Hand es tat. Seine nackten Schultern waren kräftig, aber nicht zu breit, seine Arme muskulös, aber nicht bullig. Als hätte ein griechischer Bildhauer ihn modeliert, war sein Körper wohlproportioniert und straff und einfach nur wunderschön. Und wie seine Haut schimmerte! Ich konnte mich nicht daran erinnern, je so einen glatten, seidigen Teint bei einem Mann gesehen zu haben. Fasziniert von so viel Schönheit fuhr ich mit meinen Fingerspitzen seine Arme hinauf und über seine Schultern zu seiner Brust hinunter, umkreiste neckend seine Brustwarzen, dann glitten meine Hände über seinen flachen Bauch hinunter zu seiner Hose und begannen, diese langsam, aber bestimmt zu öffnen. Und so sehr meine Erregung auch wuchs bei dem, was ich gerade tat, eines erfüllte mich noch mehr und machte mich geradezu euphorisch: die Worte, mit denen er mir gerade wieder seine Liebe gestanden hatte.

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"Wie, nur genauso wichtig wie deine oder die der anderen?", gab ich neckend zurück und ließ provokant meine Augenbrauen in die Höhe schnellen. "Eigentlich hatte ich ja angenommen, dass ihr inzwischen alle in MIR den Boss hier seht! Dass Hayes sich an MICH wendet, wenn's darum geht, wie was abgezogen wird, dass Freeze vor MIR strammt steht, wenn ich was sage und dass DU in Liebe zu mir entbrannt bist. - Und du willst mir jetzt sagen, das ist alles nicht so? Dass ich mich doch glatt geirrt habe?"
Ich zog sie bewusst noch ein wenig auf, denn mir lag daran, dass sie aus ihrer depressiven Phase heraus kam. Sie war ein taffes Mädel und eine verdammt gute Gruppenführerin, aber das mit ihrem Vater hatte ihr einen Tiefschlag versetzt, und es war nicht gut für sie, wenn sie sich jetzt in ihrem Kummer verlor. Von den Flüchtlingen ganz zu schweigen, die eine starke Hand brauchten, welche sie führte.

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Cracksüchtiger Maulwurf
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"Shawn", flüsterte ich heiser, als er begann, meinen gesamten Oberkörper mit seinen weichen und doch fordernden Lippen zu liebkosen. Erschauernd schloss ich die Augen, fuhr dabei jedoch fort, seine Arme und Schultern zu streicheln, bis meine Hände sich schließlich in seinem warmen, seidigen Haar vergruben.
Wie oft hatte ich mir das vorgestellt? Wie oft hatte ich davon geträumt?
Jedesmal, wenn Craig mich in den vergangenen zwei Wochen geliebt hatte, war Shawn es in meinen Gedanken gewesen, dem ich mich hingegeben hatte. Nur die Sehnsucht und das Verlangen nach ihm hatten mich überhaupt noch dazu befähigt, in den Armen meines Verlobten Lust zu empfinden. Und dennoch war das nichts im Vergleich zu dem, was ich jetzt empfand. Jetzt, wo Shawn wirklich bei mir war. Wo er mir näher war als je zuvor und wo ich wusste, dass er mir gleich noch näher sein würde!
Ich atmete geräuschvoll aus, als seine Lippen und Zähne kleine, elektrische Schläge durch meine empfindsamen Brustwarzen schickten und revanchierte mich, indem ich meine Beine aufstellte und seinen Körper mit sanftem Schenkeldruck streichelte. Er hatte seine Hose noch immer an, obwohl ich sie ihm eben geöffnet hatte. Ich versuchte dies zu ändern, indem ich den Druck meiner Schenkel an seinen Hüften verstärkte, um ihm die Jeans so abzustreifen. Es funktionierte natürlich nicht, aber es brachte uns beide zum Lachen, und irgendwie lockerte das die bis dahin doch noch etwas angespannte Atmosphäre. Ich nahm meinen Kopf hoch und sah in Shawns sowohl erregt als auch vergnügt funkelnde Augen, dann biss ich mir grinsend auf die Lippen und zog ihn hoch zu mir.
"Komm her, du ..!"
Ich verschloss seinen Mund mit einem leidenschaftlichen Kuss und genoss es, dass sein langes Haar dabei meine Wangen streichelte. Und noch während unser Kuss immer hungriger wurde, schob ich ihm energisch meine Hände unter seinen Hosenbund und befreite ihn von dem lästigen und völlig überflüssigen Stück Stoff. Und stöhnte erregt auf, als sein hartes Glied sich gleich darauf gegen meine feuchte Scham drückte.

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Verfasst: Mo 30. Jul 2007, 21:48 
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Freakkillender Cop
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"Nicht?", fragte ich gespielt enttäuscht und zog ein langes Gesicht. Aber gleich darauf grinste ich wieder, beugte mich zu ihr und raunte verschwörerisch: "Aber keine Angst, DICH erwischt es auch noch! Wärst die erste, die meinem unvergleichlichen Charme widerstehen könnte!"
Wann hatte ich eigentlich das letzte Mal geflirtet?
Musste wohl im Büro gewesen sein, mit Catriona an der Kaffeemaschine. Ewigkeiten her ..

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Verfasst: Di 31. Jul 2007, 02:36 
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Cracksüchtiger Maulwurf
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Es war unglaublich, was er mit mir machte. Und genauso unglaublich war es, wie ich auf ihn reagierte! Zitternd vor Erwartung zuerst, als er damit begonnen hatte, meinen gesamten Körper mit seinen Händen und seinen Lippen zu liebkosen, haltlos stöhnend schließlich, als ich seinen Mund zwischen meinen Schenkeln spürte und von seiner Zunge, seinen Lippen und seinen Zähnen an den Rand des Wahnsinns gebracht wurde.
Ich wölbte mich ihm entgegen und klemmte ihn regelrecht zwischen meinen aufgestellten Beinen ein. Gleichzeitig drückte ich meinen Kopf mit verzückt geschlossenen Augen tief ins Kissen, und meine Hände glitten fahrig umher auf der Suche nach Halt bei diesem Ansturm an Gefühlen.
Es war unbeschreiblich! Ich hatte es mir nicht im Entferntesten so aufregend, so heiß vorgestellt - und ich hatte es mir oft vorgestellt. Viel öfter als ich sagen konnte. Die Lust flammte rasend schnell durch meinen Körper, und ich flog dem Höhepunkt nur so entgegen. Ich wollte mich gehen lassen. Auf der anderen Seite jedoch wollte ich es noch länger hinauszögern. Ich war hiin- und hergerissen, zögerte den Moment der Entscheidung heraus, und fast wäre es mir darüber gekommen. Doch im letzte Moment fand ich einen Rest meiner Selbstbeherrschung wieder, holte tief Luft und entzog mich Shawn eilig. Und obwohl er eines meiner Beine mit einem Arm festgehalten hatte, während seine andere Hand seinem Mund geholfen hatte, die Lust in mir immer höher zu kitzeln, gelang es ihm nicht, mich an meiner Flucht zu hindern. Heftig atmend saß ich jetzt am Kopfende des Bettes, meinen vor Verlangen brennenden Blick auf Shawns sowohl erregt als auch verdutzt dreinblickendes Gesicht geheftet, dann schüttelte ich leise lachend den Kopf und keuchte atemlos: "Nicht so schnell, Mister Computergenie! Wenn du weiter so ein Tempo vorlegst, liegen wir in fünf Minuten tief durchatmend nebeneinander und fangen an, uns von unserem Leben zu erzählen. - Aber ..", ich lächelte und verließ meinen Zufluchtsort, indem ich Shawn auf allen Vieren entgegen kam, ".. ich hab jetzt keine Lust zum Reden. Ich hab Lust auf was ganz anderes!"
'Lust' war wohl die Untertreibung des Jahrhunderts! Es pochte heftig zwischen meinen Schenkeln, und ich spürte bei jeder Bewegung, wie feucht mich sein Zungenspiel gemacht hatte. Ich hätte mich zu gerne gehen lassen, um an seinem Mund zu explodieren. Aber es gab da etwas, das ich noch sehr viel mehr wollte als einen schnellen Höhepunkt. Und damit meine ich jetzt keinen gemeinsamen Höhepunkt. Nein, ich wollte, dass er genauso empfand wie ich. Ich wollte, dass er verrückt wurde vor Verlangen nach mir! Ich wollte ihn stöhnen hören und zittern sehen bei dem, was ich mit ihm machte. Und so krabbelte ich bis zum Fußende, wo er, schön und perfekt, wie Gott ihn geschaffen hatte, kniete und mir schmunzelnd entgegen sah, und als ich ihn erreichte, legte ich ihm meine Hände auf seine durchtrainierten Oberschenkel, ließ sie langsam in die Höhe gleiten und näherte mich dabei lächelnd seinem Gesicht. Er kam mir entgegen, den Blick verlangend auf meine Lippen gesenkt, doch ehe er sie berühren konnte, ging ich mit verschmitztem Blick auf Tauchstation, verharrte nur einen köstlich winzigen Moment lang über seinem steil in die Höhe ragenden Glied, und dann umschloss ich es mit weichen, saugenden Lippen und einer sanft zupackenden Hand und begann, mich zu revanchieren.
Ich stöhnte leise auf dabei, denn ihn in meinem Mund zu fühlen, an meiner Zunge zu schmecken, machte mich schlichtweg verrückt und jagte mein Lustlevel wieder gefährlich in die Höhe. Aber mein Stöhnen wurde übertönt von seinem, das ihm um einiges lauter über die Lippen kam, inbrünstig und tief dazu, was mir ein Lächeln entlockte und mich dazu brachte, mein Tun zu intensivieren. Neckend begann ich also nun, die empfindliche Spitze seines Schaftes mit meiner Zungenspitze zu umspielen, und dazu massierte ich ihn verhalten, was, wie ich zwischen meinen Lippen fühlte, nicht nur seine Erregung anwachsen ließ. Wieder stöhnte er auf, im gleichen Moment fühlte ich seine Hand in meinem kurzen Haar, und als ich meine Augen öffnete, sah ich, wie die Muskeln in seinem flachen Bauch sich anspannten und wieder entspannten. Lächelnd nahm ich ihn wieder ganz in meinen Mund, schloss die Augen erneut und saugte jetzt mit Hingabe an seinem harten Glied. Es begann plötzlich, salzig zu schmecken, und ich wusste, dass es bei ihm auch nicht mehr lange dauern würde und ich jetzt besser damit aufhörte, wenn ich ihn noch anders spüren wollte. Und dass ich das wollte, war keine Frage. Es gab in diesem Moment wohl nichts anderes mehr für mich .. ich wollte ihn in mir fühlen, ganz tief und fest, ich wollte jetzt endlich ihm gehören und alles, was Craig war, aus mir tilgen. Und so ließ ich ab von ihm, im selben Moment, in dem er meinen Kopf mit beiden Händen festhalten wollte - wahrscheinlich, um mir Einhalt zu gebieten - und schob mich mit einem sinnlich-erregten Lächeln auf seinen Schoß. Ich fuhr mit meinen Fingern in sein Haar und verschloss seinen Mund mit einem verlangenden Kuss, dabei stöhnte ich leise auf, als seine Hände zuerst meine Brüste umschlossen und sie mit Nachdruck zu kneten begannen, dann um meinen Leib herumrutschten, über meinen Rücken in die Tiefe fuhren und sich dann besitzergreifend auf mein Hinterteil legten. Mein Kuss wurde fordernder - wenn das denn überhaupt noch möglich war - und im selben Moment, wie er fester zupackte, drückte ich mich auf meinen Unterschenkeln von der Matratze ab, dirigierte seinen harten Schaft zwischen meine heißen, feuchten Lippen und ließ mich dann in Zeitlupe auf ihn nieder.
"Gooott", keuchte ich in Shawns Mund hinein, als das Gefühl mich überwältigte, ihn in meinem offenen Leib zu spüren. Ihm kam etwas Vergleichbares über die Lippen, aber ich kann beim besten Willen nicht mehr sagen, was es gewesen war. Ich weiß nur noch, dass wir beide daraufhin die Luft anhielten, bis ich fest auf seinem harten Ständer saß und uns anschließend küssten wie die Verrückten, ohne uns weiter südlich zu regen. Es wäre fatal gewesen, das zu tun, denn jeder von uns befand sich am Rande eines gewaltigen Höhepunkts. Und so lebten wir unseren Hunger in diesem gefährlichen Augenblick anders aus, tranken unsere Küsse von den Lippen des anderen, als wären wir Verdurstende, fuhren mit unseren Händen fordernd über unsere glühenden Körper und warteten so auf den Moment, wo wir noch einen Schritt weiter gehen konnten. Ich wusste nicht, ob ich es wollte. Wäre jetzt jemand gekommen und hätte die Zeit eingefroren, ich wäre ihm ganz gewiss nicht undankbar gewesen. Denn das Gefühl, Shawns hartes, großes Glied so tief wie es nur ging in meinem Inneren zu spüren, von ihm regelrecht gepfählt worden zu sein, während es in meiner nassen Grotte pochte und zupfte, war einfach unbeschreiblich. Und die hungrige Erwartung auf das, was danach folgen sollte, machte es nur noch unbeschreiblicher.

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Lachend ließ ich mich nach hinten fallen und tat so, als könnte ich mich Dawns Attacken überhaupt nicht erwehren. Dann aber schnellte ich plötzlich weder vor, schlang meinen Arm um ihren Hals und zog sie mit einer halben Drehung neben mich, dass ihr Kopf nun unter meinem Arm klemmte und sie gefangen war.
"Du könntest aufgeben", schlug ich grinsend vor und hielt sie in dieser unbequemen Position unerbittlich fest. Doch ich wusste, dass das nicht lange so bleiben würde, denn sie hatte ihre Arme frei, und so fest, wie er es bei einem Drecksack gewesen wäre, war mein Griff nun auch nicht. Ich war mir ziemlich sicher, dass sie sich ruckzuck befreit haben würde und ich dann zusehen konnte, dass ich mich in Sicherheit brachte - ehe die Retourkutsche käme.

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Ich hatte das Gefühl, noch nie so viel Lust erlebt zu haben! Ich zitterte am ganzen Körper vor Erregung und mir brach der Schweiß aus, obwohl das, was ich gerade tat, nicht unbedingt kräftezehrend war. Es zehrte eher an meiner Selbstbeherrschung.
Wie gerne wollte ich mich gehen lassen! Shawns langsamen Stößen schneller entgegen kommen, kräftiger dazu, aber obwohl ich diejenige war, die oben war und man doch hätte meinen können, dass ich dann auch die war, die das Tempo bestimmte, war er es, an den ich mich anpassen musste. Denn sein fester Grift um meine Hüfte ließ einfach nichts anderes zu.
Ich stöhnte unaufhörlich und krallte mich dazu in seinen Haaren fest. Und überließ mich ansonsten vollkommen seiner Führung. Dabei sah ich ihn unentwegt an. Ich konnte meinen Blick einfach nicht von ihm nehmen, ich hatte Angst, dass es doch wieder Craig sein würde, sobald ich meine Augen schließen würde. Dass es ein Wunschtraum wäre, was hier gerade passierte, weil ich es mir doch wirklich so intensiv gewünscht hatte.
Und trotz der Lust, die er mir verschaffte und die sich stetig steigerte, musste ich auch jetzt wieder feststellen, wie unglaublich schön er war. Seine schmalen, eleganten Augenbrauen, die langen, fast mädchenhaften Wimpern, die gerade Nase und der sinnlich geschwungene Mund – der Kontrast zwischen seiner fast schon femininen Schönheit und der ausgesprochenen Männlichkeit, die er ausstrahlte, war so unglaublich prickelnd, dass es meine Erregung sogar noch steigerte, je länger ich ihn ansah. Diesen süchtig machenden Lippen zusah, wie sie an den hart gewordenen Spitzen meiner Brüste saugten und je mehr sich die Lust auf Shawns Zügen widerspiegelte.
Ich keuchte auf, als er mir wieder seine Zähne zu spüren gab und drängte mich seinem Mund noch mehr entgegen. Dabei hielt ich mich an seinen starken Schultern fest und rieb mich mit meiner Scham hungrig an seiner. Wieder hob er mich an, als hätte ich kein Eigenleben und drückte mich dann kraftvoll auf seinen heißen, harten Schaft hinab. Und zum wiederholten Mal stöhnte ich lustvoll auf und genoss es bis ins Letzte, ihn so tief in mir zu spüren. Doch plötzlich nahm er seine Hände von meinen Hüften, griff nach meinem Kopf und verschloss meinen stöhnenden Mund mit einem leidenschaftlichen, aber kurzen Kuss. Und dann fühlte ich mich auf einmal nach hinten gedrückt, so dass ich mit meinem Rücken auf seinen Oberschenkeln zu liegen kam und mit meinen Schultern auf dem Bett. Aber ehe ich protestieren konnte – denn ich wollte seinem Mund nicht so fern sein, ich wollte dem ganzen Mann nicht so fern sein – strichen Shawns heiße Hände fordernd über meinen ebenso heißen Körper hinweg, kneteten meine Brüste, liebkosten meinen vibrierenden Bauch und glitten über meine Hüften. Und dann spürte ich plötzlich, wie seine Finger sich mit meinem schlüpfrig nassen, pochenden, kleinen Lustzentrum zu beschäftigen begannen. Langsam rieb er mit seinem Daumen darüber, umkreiste und massierte es, und dabei schob er mir seinen anderen Arm um meine Taille und hielt mich so im festen Griff. Das und das wahnsinnige Gefühl seines immer noch harten Schafts in meiner nassen Spalte waren zu viel für mich. Ich schnappte nach Luft und spannte mich an, dabei starrte ich mit immer größer werdenden Augen an die Decke .. und als der Höhepunkt in einer gewaltigen Woge auf mich zugerollt kam, hielt ich die Luft an, krallte meine Hände ins Laken und verkrampfte mich mit jeder Phaser meines Körpers. - Und dann kam es mir! Mit einer Urgewalt, die ich selten erlebt hatte! Und ich schrie meine Erlösung hemmungslos aus mir heraus.

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