Skriptorium
Aktuelle Zeit: Di 16. Okt 2018, 01:08

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde [ Sommerzeit ]




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 318 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige  1 ... 21, 22, 23, 24, 25, 26, 27  Nächste
Autor Nachricht
 Betreff des Beitrags:
Verfasst: So 26. Aug 2007, 17:19 
Benutzeravatar
Cracksüchtiger Maulwurf
Cracksüchtiger Maulwurf
Offline

Registriert: So 1. Jul 2007, 14:55
Beiträge: 186
Wohnort: Kamaria II
Der Abend und die eine Nacht, die ich in Shawns Armen verbracht hatte, waren vorüber und ein neuer Tag hatte begonnen.
Ich wusste, was das bedeutete. Es bedeutete, dass ich gehen musste. Zurück zu den anderen, zurück zu Craig. Hätte mich in diesem Moment jemand gefragt, ob es auch das war, was ich wollte, hätte ich 'nein' gesagt. Ich wollte bei Shawn bleiben, weil ich ihn liebte. So sehr liebte, wie ich früher einmal Craig geliebt hatte - vielleicht sogar noch mehr. Doch es ging hier nicht darum, was ich wollte. Wir alle hatten unsere Ziele, unsere Verpflichtungen. Eine meiner Verpflichtungen hieß Craig, und so wenig mich auch zu ihm zurück zog, gelang es mir nicht, mir einzureden, dass Shawn mit seiner Einstellung Recht hatte - dass ich für ihn nicht verantwortlich wäre. Ich war es. Natürlich war ich das. Ich schuldete ihm mehr als ein knappes 'Das war's, Craig, ich liebe jetzt einen anderen'. Und darum musste ich Shawn verlassen.

Leise hatte ich mich nach dem Aufwachen aus dem Bett gestohlen und dabei ein stilles Dankgebet gen Himmel geschickt, weil wir uns im Schlaf bereits voneinander getrennt hatten. Mich unbemerkt aus seinen Armen zu entwinden wäre mir wohl kaum gelungen. Aber wie es der Zufall gewollt hatte, hatte Shawn sich in der Nacht auf die andere Seite gedreht, und ich schlief normalerweise sowieso in der Bauchlage, dabei einen Arm aus dem Bett baumeln lassend, wie ich es von Kindesbeinen an tue. Heute, mit Distanz betrachtet, würde ich es charakteristisch für Shawns und meine Persönlichkeit nennen - wir beide waren Einzelgänger, die lange Zeit ihres Lebens auf sich selbst gestellt gewesen waren und denen es einfach nicht lag, zu klammern. Die zwei Jahre mit Craig und das eine mit Stu hatten das bei mir jedenfalls nicht geändert, und auch meine intensiven Gefühle für Shawn brachten mich nicht dazu, an ihm kleben zu bleiben wie eine Klette.
Das Davonstehlen war mir also gelungen - zumindest aus seinem Bett und auch aus seinem Schlafzimmer, aus der Wohnung war ich allerdings noch nicht heraus. Leise hatte ich mich im Bad wieder angezogen und auf verräterische Dinge wie Waschen und aufs Klo gehen verzichtet, und ebenso leise kehrte ich nun mit meinen wenigen Habseligkeiten ins Schlafzimmer zurück und betrachtete Shawns entspanntes Gesicht erst eine Zeitlang aufmerksam, ehe ich das Bett umrundete und dann auch auf die Schlafzimmertür zusteuerte.
Einen Tick ZU aufmerksam vielleicht, denn sein schönes Gesicht hatte sich mir aufs Neue in meine Netzhaut gebrannt, und es tat schon fast physisch weh, mich gegen meine Sehnsucht zu sperren und trotzdem zu gehen. Doch es musste sein. Und es musste vor allen Dingen sein, ehe er aufwachte und bemerkte, was ich vorhatte. Ich konnte nicht genau einschätzen, wie er reagieren würde - am Vorabend hatte er einerseits gesagt, ich sollte tun, was ich tun müsste, aber im gleichen Atemzug hatte er hinterher geschoben, dass er mich auf keinen Fall aufgeben, stattdessen um mich kämpfen würde - aber ich hatte jetzt auch nicht vor, das herauszufinden. Er war ein exzellenter Führer und ein phantastischer Mann, aber er war auch willensstark und von großem Durchsetzungsvermögen. Und ich empfand jetzt kein Bedürfnis, meine eigene Starrköpfigkeit an ihm zu messen.

Ich unterließ es, die Schlafzimmertür zu schließen, weil ich befürchtete, ihn mit diesem leisen Geräusch zu wecken und lehnte sie nur an. Dann hastete ich mit unhörbaren Schritten durch das Wohnzimmer auf die Wohnungstür zu. Und hoffte inständig, dass er diese nicht wieder mit irgendeinem Alarm verkabelt hatte, der losgehen würde, sobald ich die Tür öffnete.

_________________
Bild


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
Verfasst: So 26. Aug 2007, 17:59 
Benutzeravatar
Cracksüchtiger Maulwurf
Cracksüchtiger Maulwurf
Offline

Registriert: So 1. Jul 2007, 14:55
Beiträge: 186
Wohnort: Kamaria II
Hätte Shawn einen Kübel mit Eiswasser auf die Tür gestellt und ich den nach meinem Versuch, die Wohnung zu verlassen, auf den Kopf gekriegt, ich hätte nicht mehr zur Salzsäule erstarren können wie in jenem Moment, in dem der schrille Alarm losging!!

Wie vom Donner gerührt blieb ich stehen, meine Augen vor Schreck aufgerissen auf die Tür gerichtet, und dann flog mein Kopf herum, als auf einmal Shawn hinter mir ins Wohnzimmer gestürmt kam - splitterfasernackt, aber mit einem Phaser in der Hand und zu allem bereit. Ich brauchte ein paar Sekündchen, um mich wieder zu fassen. Nachdem er mich dann aber zum Sofa bugsiert und dort niedergedrückt hatte, war ich wieder Herr meiner Sinne. Und hatte auch meine Schlagfertigkeit zurückgewonnen.
"Das hab ich ja. Hast du das vergessen?", erinnerte ich Shawn mit einem trotzig-anklagenden Blick, den ich ihm aus den Polstern des Sofas zuwarf. "Ich hab gesagt, ich geh zurück. Aber du wolltest das ja nicht hören."
Nein, er hatte nicht mehr hören wollen, was ich auf seine diesbezügliche Bemerkung hatte sagen wollen. Er hatte mir meinen Protest einfach weggeküsst. Und jetzt stand er da und beschwerte sich.

_________________
Bild


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
Verfasst: So 26. Aug 2007, 18:28 
Benutzeravatar
Cracksüchtiger Maulwurf
Cracksüchtiger Maulwurf
Offline

Registriert: So 1. Jul 2007, 14:55
Beiträge: 186
Wohnort: Kamaria II
Mein erster Impuls war, Shawn nachzulaufen und ihm zu versichern, dass ich es ja auch nicht als Fehler angesehen hatte, dass ich im Gegenteil ebenfalls fand, dass es richtig gewesen war. Aber etwas hielt mich letzten Endes davon ab, was genau, weiß ich nicht. Vielleicht mein Trotz, vielleicht hatte ich auch Angst, dass ich in meinem Entschluss wankend werden würde, sobald ich nachgab ... sobald seine Arme sich wieder um mich legten ... seine Lippen sich auf meine ...

Shawns Rückkehr riss mich aus meiner verträumten Sehnsucht und ich selbst mich am Riemen. Ich war noch nie gefühlsduselig gewesen und würde es jetzt auch nicht werden. Schwach schon gar nicht.
Ich stand also auf, nahm meine Siebensachen wieder an mich und wandte mich wortlos der Tür zu, an der ich wartete, bis Shawn sie geöffnet hatte. Dann verließ ich seine Wohnung gemeinsam mit ihm und brauste kurze Zeit später mit ihm zur Miene zurück - in der festen Annahme, dass es richtig war, was ich tat.

_________________
Bild


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
Verfasst: So 26. Aug 2007, 18:49 
Benutzeravatar
Cracksüchtiger Maulwurf
Cracksüchtiger Maulwurf
Offline

Registriert: So 1. Jul 2007, 14:55
Beiträge: 186
Wohnort: Kamaria II
Ich hatte gehofft, wirklich gehofft, dass Shawn diesen Teil überspringen würde. Den mit Craigs und meiner Beziehung, meine ich. Weil ich nämlich nicht das geringste Bedürfnis verspürte, das mit ihm auszudiskutieren. Ich verspürte ja noch nicht einmal das Bedürfnis, mir selbst darüber im Klaren zu werden, weshalb ich es bislang tunlichst vermieden hatte, darüber nachzudenken. Aber jetzt zwang Shawn mich nicht nur dazu, er wollte auch noch eine Antwort. Oder - was wahrscheinlicher war - dass ich es mir völlig anders überlegte und darauf verzichtete, zu Craig zurückzukehren.

"Wer hat gesagt, dass ich noch einmal mit ihm schlafen werde?", verteidigte ich mich stirnrunzelnd. "Ich hab nicht vor, ihm noch mal so nah zu kommen, und wenn du was anderes glaubst, dann hast du ja eine schöne Meinung von mir! Alles, was ich gesagt hab, ist, dass ich jetzt nicht einfach so mit ihm Schluss machen kann, das ist alles. - Außerdem gibt es in der Miene sowieso keine Gelegenheit für sowas."
Es sei denn natürlich, man zog sich dafür extra tief in den Stollen zurück, was ich aber ganz gewiss nicht vorhatte.
"Oder glaubst du, ich steh auf Zuschauer?"

_________________
Bild


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
Verfasst: So 26. Aug 2007, 19:00 
Benutzeravatar
Cracksüchtiger Maulwurf
Cracksüchtiger Maulwurf
Offline

Registriert: So 1. Jul 2007, 14:55
Beiträge: 186
Wohnort: Kamaria II
"Ich brauche dich auch, Sam."
Mehr war nicht nötig, um mich klein und mies zu fühlen. Unglücklich sah ich auf meine Hände herab, die ich - wer weiß, wie lange schon - in meinem Schoß knetete und antwortete ihm verzweifelt: "Aber was soll ich denn dann tun, Shawn? Ich will ihm nicht noch mehr weh tun. Ich hab Angst, dass es ihn kaputt macht, wenn ich mich von ihm trenne. Aber ich will dir auch nicht weh tun."
Es war eine ziemlich deprimierende Erfahrung, die ich da gerade machte, denn ich hatte mich noch nie so hilflos und unentschlossen gefühlt. Immer hatte ich gewusst, was zu tun war. Aber jetzt war ich wohl überfordert.

_________________
Bild


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
Verfasst: So 26. Aug 2007, 19:11 
Benutzeravatar
Cracksüchtiger Maulwurf
Cracksüchtiger Maulwurf
Offline

Registriert: So 1. Jul 2007, 14:55
Beiträge: 186
Wohnort: Kamaria II
Ich schluckte an dem verdammten Kloß herum, der sich in meinem Hals gebildet hatte und fragte mich, wie es auf einmal kam, dass ich so nah am Wasser gebaut hatte. Wo ich bei Stu jetzt einfach türeknallend den Wagen verlassen und bei Craig auf stur geschaltet hätte, schossen mir bei Shawn plötzlich die Tränen in die Augen und ich stand kurz davor, das heulende Elend zu kriegen.
"Also gut", flüsterte ich erstickt und blickt bewusst zum Seitenfenster hinaus, damit er meine Tränen nicht sah. Die ich mir dann auch verstohlen wegwischte. "Ich werd's ihm sagen."
Mehr nicht. Mehr brachte ich aus Angst, gleich wirklich zu heulen, nicht mehr über die Lippen. Und vertraute einfach mal auf Shawns Intelligenz, dass er begriff, was ich meinte.

_________________
Bild


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
Verfasst: So 26. Aug 2007, 19:35 
Benutzeravatar
Cracksüchtiger Maulwurf
Cracksüchtiger Maulwurf
Offline

Registriert: So 1. Jul 2007, 14:55
Beiträge: 186
Wohnort: Kamaria II
Shawns Kuss hatte eine erstaunlich Wirkung auf mich. Der Schmerz beim Gedanken an Craig, die Befürchtungen, die Zweifel, all das löste sich in Luft auf, während sein Mund meinen zärtlich liebkoste. Ich fühlte plötzlich eine unglaubliche Kraft und Entschlossenheit in mir, und ich wusste genau, wer dafür verantwortlich war.
"Ich liebe dich auch, Shawn. So sehr ..", gerne hätte ich ihm gesagt, wie sehr, aber leider fehlten mir dafür die Worte.

_________________
Bild


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
Verfasst: So 26. Aug 2007, 20:29 
Benutzeravatar
Cracksüchtiger Maulwurf
Cracksüchtiger Maulwurf
Offline

Registriert: So 1. Jul 2007, 14:55
Beiträge: 186
Wohnort: Kamaria II
Es hatte mir viel gegeben, dass Shawn mich in seinen Arm gezogen und mich festgehalten hatte, bis wir die Miene erreicht hatten. Ich hatte Kraft getankt, und ich wusste, die würde ich auch gut gebrauchen können. Craig war kein einfacher Mann, und wenn man bei ihm die falschen Knöpfe drückte, konnte er so cholerisch werden wie Stu. Wenn nicht schlimmer. Leider gab es für das, was ich ihm sagen musste, keine richtigen Knöpfe, so dass es auf alle Fälle laut hergehen würde, sobald sich bei ihm gesetzt hätte, was ich ihm zu sagen hatte. Ich hielt es für besser, Shawn darauf vorzubereiten und ihn bereits im Vorfeld zu beschwichtigen. Darum bat ich ihn, kurz bevor wir das Versteck der Widerständler erreicht hatten, den Wagen noch einmal anzuhalten. Als er meiner Bitte nachgekommen war, löste ich mich von ihm und sah ihn ernst an.
"Hör zu, Shawn ... Craig wird es nicht einfach so hinnehmen. Er wird an die Decke gehen und ... die ganze Sache wird sicher ziemlich laut ablaufen. Ich möchte, dass du dich raushältst, egal, was auch passiert, okay? Er wird mir nichts tun. Er hat mir noch nie etwas getan. Du musst also keine Angst um mich haben."

_________________
Bild


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
Verfasst: So 26. Aug 2007, 21:51 
Benutzeravatar
Cracksüchtiger Maulwurf
Cracksüchtiger Maulwurf
Offline

Registriert: So 1. Jul 2007, 14:55
Beiträge: 186
Wohnort: Kamaria II
Mein Herz klopfte schmerzhaft, als Shawn sich anschickte, die Tür zum Schuppen zu öffnen, und noch ehe sie ganz offen war, entzog ich ihm meine Hand. Nicht, weil ich nicht zu dem stand, was ich für ihn empfand, aber ich wollte nicht, dass Craig es auf diese Weise erfuhr. Ich wollte mit ihm reden, es ihm unter vier Augen sagen - egal, was Shawn auch für Vorsätze und Bedenken hatte - und meinem Noch-Verlobten per Händchenhalten verstehen zu geben, wie die Dinge sich verändert hatten, hielt ich nicht für klug.

Alle Augen hefteten sich auf uns, als wir den Schuppen schließlich betraten, und Craigs waren auch darunter. Ich sah es ihm an, dass es ihm nicht gut ging, und ich wusste auch genau, warum. Er hatte Ränder unter den Augen, was von mangelndem Schlaf zeugte, außerdem hielt er sich mit einer Tasse Kaffee abseits von den anderen ... und bedachte mich letzten Endes auch mit einem Blick, der schon für sich sprach.
Freeze erging sich in einem dröhnenden "Hi, ihr zwei! Na? Endlich runter von dem Scheiß?", Dawn mit einem neckenden "Und dafür habt ihr die ganze Nacht gebraucht?", aber ich nahm das alles nur am Rande wahr und reagierte auch nicht darauf. Ich ging auf Craig zu und fragte ihn leise: "Können wir reden? Allein?"
Er nickte ausdruckslos, stellte die Kaffeetasse beiseite und verließ den Schuppen. Nach einem kurzen, eindringlichen Blick zu Shawn folgte ich ihm. Wir gingen ein Stück vom Schuppen weg und blieben hinter einem Felsen stehen, der uns vor allen Blicken verbarg, damit wir ungestört waren. Dann kam ich zur Sache, und wie es meine Art war, tat ich das ohne Umschweife und langes Drumherumgerede. Dafür aber mit ängstlich klopfendem Herzen.
"Craig, ich möchte, dass du weißt, dass es aus ist zwischen uns. Ich habe dich geliebt, sehr sogar. Aber all das hier, das Leben im Untergrund, der Kampf gegen die Besatzer, hat uns verändert. Dich noch mehr als mich. Ich kann das einfach nicht mehr. So tun, als ob noch alles in Ordnung wäre. Ich .. ich liebe dich nicht mehr, Craig. - Es tut mir leid."
Ich hasste mich für die Sachlichkeit, in der ich ihm all das sagte. Ich wollte ihm doch nicht weh tun, wollte ihm das hier am liebsten überhaupt nicht sagen, aber ich musste es, Shawn ließ mir keine andere Wahl. Und irgendwo tief in mir wusste ich ja auch, dass es so richtig war. Aber warum konnte ich das Ganze nicht mit etwas mehr Gefühl herüber bringen? Ich wusste doch, was ich ihm bedeutete und was ich gerade alles zerstörte. Musste ich es ihm auch noch extra schwer machen?
"Es ist wegen ihm, stimmt's?"
Okay, ich hätte mir meine ganzen Begründungen sparen können. Craig traf es auf den Punkt.
"Ja, es ist wegen ihm", wiederholte ich und sah ihm fest in die Augen. "Ich liebe Shawn. Darum kann ich nicht mehr mit dir zusammen sein."
Schweigen - die Ruhe vor dem Sturm?
Das ängstliche Klopfen meines Herzens hatte noch nicht aufgehört, vielleicht, weil ich ahnte, dass wir noch nicht am Ende dieses Gesprächs angekommen war.
"Warum er?" Craigs Stimme klang rau, sein Blick, den er auf die Weite der Ebene geheftet hatte, war hart.
Ich zuckte mit den Schultern. "Ich weiß es nicht. Er ... ist wie ich. Er ... gibt mir Kraft und Zuversicht. Er ..."
"Fickt er dich besser als ich?"
"Wie bitte?"
Craig heftete seinen Blick jetzt auf mich, und immer noch lag die gleiche Härte darin.
"Ich habe gefragt 'Fickt er dich besser als ich?', Sam. Du hast mich genau verstanden."
Das war wohl der Moment, an dem mir klar wurde, dass die Richtung, die das Gespräch genommen hatte, eine vollkommen falsche war. Meine Wut begann sich zu regen.
"Darum geht es doch gar nicht, Craig", versuchte ich es trotzdem noch einmal im Guten und sagte mir, dass ich ihm diese Frage nicht übel nehmen durfte - so waren die Männer nun einmal. Wenn die Frau sie wegen eines anderen verließ, dann zweifelten sie sofort an ihrer Männlichkeit und waren überzeugt davon, dass der Rivale sie besser bedienen konnte. Erstes Semester Psychologie. Ich atmete tief durch, und meine Wut verflog wieder.
"Nein? Geht es nicht? - HAT er dich gefickt oder hat er dich NICHT gefickt?"
Craigs Stimme wurde lauter, meine Wut kam zurück.
"Das geht dich nichts an, Craig", erklärte ich ihm schärfer als bisher und sah ihn warnend an. "Und jetzt hör auf mit dem Scheiß, okay? Ich hab gesagt, es ist aus. Was zwischen Shawn und mir gewesen ist, hat überhaupt nichts damit zu tun, klar? Es war schon vorher aus! Schon, als wir nach New Sidney gegangen sind, um dich in Sicherheit zu bringen. Schon DA war es aus, klar?"
Ich musste offenbar deutlicher werden, denn Craig mit seinem verletzten, männlichen Ego begriff die Zusammenhänge sonst wohl nicht.
Aber wenn ich gedacht hatte, dass er jetzt verstehen würde, hatte ich mich geschnitten. Sein Gesicht verzog sich auf einmal, erst ungläubig, dann hasserfüllt, und dann fuhr er mich an: "Willst du mir etwa sagen, dass du nur aus Mitleid bei mir geblieben bist? Die Wochen in der Wohnung, in denen es mir dreckig ging ... da bist du nur bei mir gewesen, weil ich dir LEID getan hab?"
Ich antwortete ihm nicht, aber das war auch gar nicht nötig, denn er fuhr sogleich noch lauter fort: "Und wo wir uns da geliebt haben, hast du da schon an IHN gedacht? HE? Hast du dir vorgestellt, wie du mit IHM VÖGELST, während wir uns geliebt haben??"
Erstaunlich, mit welch romantischen Begriffen er unser sexuelles Zusammensein bezeichnete und mit was für dreckigen er das zwischen Shawn und mir niedermachte. Erstaunlich? Nein, wohl auch nur normal.
"Ich habe dir bereits gesagt, Craig, es hat NICHTS mit Shawn zu tun!"
Ich wusste nicht recht, ob das der Wahrheit entsprach oder ob ich mir das gerade nur einredete. Ein Teil von mir hatte sich von Craig abgewandt, als er diese extreme Schwäche gezeigt hatte - wohl auch nur normal bei einem Weibchen - und Shawns Stärke hatte mich zweifellos angezogen. Neben vielen anderen Dingen, die diesen Mann ausmachten. Vielleicht war es so, wie ich sagte, vielleicht auch nicht, fest stand aber, dass ich keine Lust mehr hatte, mich noch weiter diesem entwürdigenden, eifersüchtigen Verhör zu unterziehen, als das sich unser Gespräch in der Zwischenzeit entwickelt hatte. Zumal ich auch keinen Grund mehr darin sah - Craig wusste jetzt, was los war, und er war nicht zusammengebrochen, so wie ich es befürchtet hatte. Stattdessen war er wütend geworden, aber mit männlicher Wut hatte ich schon immer gut leben können.
"Ich glaube, wir beenden das jetzt hier besser. Ich wollte es dir sagen, weil ich es für fairer hielt, dir gegenüber ehrlich zu sein ..", das war jetzt natürlich vollkommen gelogen, denn ich war nur hier, weil Shawn mir die Pistole auf die Brust gesetzt hatte, aber es machte sich gerade besser als die Wahrheit, ".. und nun weißt du es. Es tut mir leid, Craig."
Damit wollte ich mich zum Gehen wenden. Aber Craigs Hand schoss vor und schloss sich schraubstockartig um meinen Arm.
"DU glaubst, wir beenden das hier besser? Was, 'das hier'? Deine BLÖDEN, BILLIGEN Ausreden, mit denen du mir hier kommst? - Ja, DIE kannst du allerdings beenden, denn die interessieren mich einen SCHEISSDRECK, klar? Aber ansonsten wird hier GAR NICHTS beendet. GAR NICHTS, hast du mich verstanden?? Du bist meine VERLOBTE, Samantha, du gehörst zu mir! ZU MIR!! VERSTANDEN?? Wir werden HEIRATEN, und wir werden die verdammten KINDER kriegen, dann wirst du wieder NORMAL im Kopf!! - Glaubst du etwa, ich lass es zu, dass so ein dämlicher, dahergelaufener WICHSER wie dieser Dreckshacker mir MEINE FRAU WEGNIMMT???"
Jetzt war meine Wut perfekt. Mit blitzenden Augen entriss ich Craig meinen Arm und stieß ihn von mir.
"SPRICH NIE WIEDER SO VON IHM, KLAR???"
Dann fuhr ich herum und marschierte zum Schuppen zurück. Doch ich hatte den Felsen noch nicht umrundet, da traf mich plötzlich etwas mit Wucht im Rücken und schleuderte mich gegen den Stein. Und erst, als ich schmerzhaft dagegen schlug, erkannte ich, dass es Craigs Körper war.
"Du gehst NICHT wieder zu ihm!", zischte er in mein Ohr, und dann fühlte ich plötzlich - und zu meinem Entsetzen, denn damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet - wie seine Hände um meine Hüften herumfuhren und damit begannen, meine Hose zu öffnen.
"Ist es DAS, was dir gefehlt hat, he?", zischte er dabei weiter und nutzte meinen Schock aus, der mich vollkommen starr hatte werden lassen. "Wenn es nur DAS ist, das kann ich dir auch geben, Sam! Besser als er. VIEL besser!!"
Ich glaubte nicht, was hier geschah! Zu was für einem Menschen Craig sich plötzlich entwickelte! Und weil ich es nicht glaubte, kam meine Reaktion so spät. Aber dann kam sie mit Wucht!
"NEIN!!", begehrte ich laut auf und stieß ihm meinen Ellbogen in den Magen. Dann trat ich nach ihm, versuchte sogar, ihn mit meinem Hinterkopf zu erwischen, dass ich wieder frei kam von ihm. Doch so gut ich in Selbstverteidigung auch ausgebildet war, Craig hatte die gleiche Ausbildung durchlaufen, und er war stärker als ich. Mit einem Ruck riss er mir meinen Arm auf den Rücken und drückte ihn so weit zwischen meine Schulterblätter, dass ich vor Schmerz aufstöhnte. Dann biss er mir mit einem Laut, der irgendwo zwischen Wut und Lust lag, in den Nacken und zerrte mir mit seiner freien Hand die Hose herunter. Mir schossen die Tränen in die Augen, vor Fassungslosigkeit, vor hilfloser Wut, aber am meisten vor Schmerz und Enttäuschung, da der Mann, den ich bis vor kurzem so sehr zu lieben geglaubt hatte, drauf und dran war, mir das Schrecklichste überhaupt anzutun.
"Nein ...", wimmerte ich unter der Rohheit, mit der ich zurückgefordert wurde. Und dann: "Shawn ..."
Nur leise. Viel zu leise, als dass der, den ich um Hilfe rief, es würde hören können.

_________________
Bild


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
Verfasst: So 26. Aug 2007, 22:39 
Benutzeravatar
Irrlicht
Offline

Registriert: Sa 8. Okt 2005, 09:29
Beiträge: 13
Sie wollte mich verlassen und ER hatte sie mir weggenommen - das war alles, was ich noch denken konnte. Und dann kam der Blackout.

Hätte mich früher jemand gefragt, ob ich in der Lage wäre, eine Frau mit Gewalt zu nehmen, ich hätte es heftig von mir gewiesen. Ich doch nicht! Ich konnte einer Frau ja nicht einmal eine Ohrfeige geben, geschweige denn so etwas antun!
Das zumindest hatte ich von mir gedacht. Aber bekanntlich traut man sich selbst etwas Schlechtes ja immer erst als letztes zu. Was auch auf mich zutraf.
Ja, ich hatte die Beherrschung verloren, und ja, ich hätte sie in dem Moment genommen, wenn Hayes nicht dazwischen gegangen wäre. Mit Gewalt, weil ich mich im Recht fühlte. Weil ich bis zum gestrigen Tag nicht einmal eine Sekunde lang angenommen hatte, sie könnte mich nicht mehr lieben. Weil besagter gestriger Tag und auch die gestrige Nacht dafür um so schlimmer gewesen waren, denn bereits da hatte ich es gewusst, dass ihr Herz mir nicht mehr gehörte und dass sie es Hayes geschenkt hatte. Es hatte an mir gefressen. Stunde um Stunde, hatte mir den Schlaf geraubt, mich verrückt gemacht.
Und dann war sie zurückgekommen, in trauter Eintracht mit Hayes, und ich fand meinen Verdacht bestätigt, noch ehe sie mich um das berühmte Gespräch unter vier Augen gebeten hatte, dass ich sie an den Hacker verloren hatte. Es hatte mir die Fähigkeit zu denken genommen. Auch die Fähigkeit zu lieben und nur noch den tierischen Rest zurück gelassen - der, der Anspruch auf seine Beute erhob, der nichts wieder hergab, was er einmal in seinem Besitz hatte.

Heute weiß ich selbst, wie widerwärtig mein damaliges Verhalten gewesen war. Ich kann es kaum glauben, dass ich mich seinerzeit so sehr gehen ließ, dass ich bewusst in Kauf nahm, der Frau, die ich über alles liebte, weh zu tun, nur um sie zu halten. Es war eine Verzweiflungstat, auch wenn es das nicht entschuldigt. Eine Verzweiflungstat, die darüberhinaus auch noch nicht einmal Aussicht auf Erfolg gehabt hatte, denn ich wusste ja, wie gesagt, bereits zu diesem Zeitpunkt, dass ich Sam verloren hatte und dass nichts sie mir wieder zurückbringen würde. Aber das ist es wohl, das Verzweiflungstaten ausmacht, nehme ich an. Sie sind unnütz, und sie machen alles nur noch schlimmer. Wie ich erkannte, als Hayes' Schlag mich schmerzhaft wieder zur Besinnung brachte.
Schwer keuchend lag ich am Boden und schmeckte Blut. Dabei sah ich in den leuchtend blauen Himmel und hatte für einen Moment das Gefühl, meinen eigenen Körper verlassen zu haben. Als dieses Gefühl vorüber war und ich meinen Kopf hob, sah ich nicht nur in Hayes' angewidertes Gesicht und Sams verheultes, ich sah auch in Atkinsons fassungsloses - und das war es wohl, was mir am meisten verdeutlichte, zu was ich in den Augen der anderen geworden war. In den Augen der anderen? Nein, nicht nur. Auch in meinen.
Ich fuhr mir mit meiner Hand fahrig durchs Gesicht, dann richtete ich mich auf. Meine Nase schmerzte höllisch - weil sie gebrochen war, wie ich später erst bemerken sollte - aber das war in diesem Moment nicht wichtig. Wichtig war einzig die Selbsterkenntnis, die mich in diesem Augenblick traf - nämlich die, dass ich jetzt, ohne den Symbionten, noch schlimmer war als zu der Zeit, in der ich assimiliert worden war. Damals hatte es eine Rechtfertigung gegeben für mein unfassliches Verhalten, damals war ich nicht verantwortlich gewesen. Jetzt gab es keine, und die Verantwortung wog nun schwerer auf meinen Schultern als ich sie tragen konnte.

Ich rappelte mich auf und atmete tief durch. Dabei versuchte ich, Hayes' und Atkinsons anklagende Blicke zu ignorieren und sah ausschließlich auf Sam, die mir den Rücken zugekehrt hatte und sich schutzsuchend an Hayes schmiegte. Mit wie viel Recht sie das doch tat!
"Es tut mir leid, Samantha", krächzte ich kaum hörbar, dabei verschwamm ihr Anblick vor meinen Augen, weil Tränen ihn verschleierten. Dann erlöste ich sie von meiner Gegenwart und ging mit schweren Schritten zum Schuppen zurück - es wurde Zeit für mich, sie vollends von mir zu befreien.

_________________
Bild


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
Verfasst: So 26. Aug 2007, 23:51 
Benutzeravatar
Cracksüchtiger Maulwurf
Cracksüchtiger Maulwurf
Offline

Registriert: So 1. Jul 2007, 14:55
Beiträge: 186
Wohnort: Kamaria II
Meine Welt hatte eine Zeitlang Kopf gestanden und mir den Glauben an alles genommen. Doch Shawns leise, ruhige Stimme, die so liebevoll war, so einfühlsam, beruhigte mich wieder.
Ich sah in seine seelenvollen Augen, und der Schmerz ließ nach. Ich wusste, dass er wiederkommen würde, wenn ich mit meinen Gefühle allein wäre, aber jetzt, in diesem Moment, war ich es nicht, allein. Er war bei mir .. der Mann, der nicht nur den Widerstand anführte, sondern auch mein Herz lenkte, der mir Kraft und Mut gab und in der Lage war, meinen Kummer zu mindern.
"Ich liebe dich auch", flüsterte ich an Shawns Hals, denn dort hatte ich wieder Schutz gesucht - am liebsten für immer. Aber ich wusste es so gut wie er, dass wir zurück mussten zu den anderen. Dass wir uns davon überzeugen mussten, dass Craig nicht noch mehr Dummheiten machte, so wenig mir der Sinn jetzt auch danach stand, meinen Ex-Verlobten noch einmal zu sehen. Und so zwang ich mich schließlich zu den nächsten Worten: "Lass uns zurück gehen. Craig ist jetzt unberechenbar. Ich will nicht, dass es noch mehr Stress gibt."
Ich wusste zwar, dass Stu darauf Acht geben würde, dass Craig sich nicht noch einmal daneben benahm, und Dawn und vor allen Dingen Freeze würden es auch nicht zulassen, dass er austickte, aber nach wie vor - trotz allem - fühlte ich mich immer noch für ihn verantwortlich. Ich hatte ihn hierher gebracht, wegen mir befand er sich hier. Es war also an mir sicherzustellen, dass er der Gruppe nicht schadete. Inwiefern er mir selbst geschadet hatte, das würde sich später herausstellen, wenn ich etwas Abstand zu dieser Sache hätte.

Meine Sorge sollte sich als unbegründet herausstellen. Als Shawn und ich wieder am Schuppen ankamen, erfuhren wir, dass Craig darum gebeten hatte, von Josh in die Stadt gefahren zu werden. In Anbetracht dessen, was eben geschehen war, hatte Stu Dawn und Freeze nahegelegt, seinem Wunsch zu entsprechen, und so traf ich ihn letztlich gar nicht mehr an. Das machte es jedoch nicht wesentlich besser, denn auch wenn niemand etwas sagte, spürte ich doch, dass jeder wusste, was eben geschehen war, und das machte Craig nach wie vor für mich präsent.

_________________
Bild


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
Verfasst: Mo 27. Aug 2007, 11:19 
Benutzeravatar
Freakkillender Cop
Offline

Registriert: Fr 6. Jul 2007, 14:31
Beiträge: 77
Wohnort: Kamaria II
Also irgendwie war ich ja langsam bedient. Die Sache mit Dawns Vater hätte mir persönlich ja schon gereicht für heute, aber dann auch noch Conners und seine bescheuerte Aktion. - Dem hatte die Sonne wohl inzwischen das Hirn weichgekocht, dass er auf den Trichter gekommen war, sich an Sam zu vergreifen!! Und zwar in einer Art zu vergreifen, die ich von ihm nie, nie gedacht hätte!!!
Ich war nur kurz hinter Hayes am Ort des Geschehens eingetroffen - war ja auch in Alarmbereitschaft gewesen, als ich gesehen hatte, dass Sam Conners zu einem Gespräch nach draußen zitiert hatte - und mir war nicht entgangen, wie Hayes ihr die Hose wieder in die Höhe gezogen hatte. Das war der Moment gewesen, wo ich fast einen Mord begangen hätte! Vielleicht ganz gut, dass Hayes mir mit der Dresche, die er Conners verpasst hat, zuvorgekommen war. Gut für Conners und seine Gesundheit!

Auch jetzt war ich noch wütend, obwohl ich es nicht mehr zeigte. Conners war weg - auch das war besser für ihn - und Sam war offenbar nichts geschehen, weshalb ich meine Beherrschung verhältnismäßig schnell wiedererlangt hatte. Schnell für meine Verhältnisse. Was aber nicht hieß, dass es nicht noch in mir brodelte.
Kannte man mich näher, hörte man es mir auch noch an, als ich mich auf Hayes' Frage hin zu Wort meldete. Nicht gerade freundlich gab ich zu bedenken: "Was ist mit unserem Unterschlupf hier? Conners kennt ihn und könnte auspacken, um sich zu rächen. Wir sollten die Leute erst woanders hinbringen, ehe wir neue Aktionen angehen."
Bis gestern hätte ich nie in Erwägung gezogen, dass Conners uns verpfeifen könnte. Aber bis gestern hatte ich ja auch nicht gedacht, dass er Sam so etwas antun könnte.

_________________
Bild


Nach oben
 Profil  
 
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 318 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige  1 ... 21, 22, 23, 24, 25, 26, 27  Nächste

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde [ Sommerzeit ]


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast


Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Gehe zu:  


Monstersmilies


cron
Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Group
Deutsche Übersetzung durch phpBB.de