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Verfasst: Di 20. Nov 2007, 22:36 
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Irrlicht
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Mit prüfendem Blick sah der alte Zauberer unter zu den vier verschiedenen Gängen und hatte mit einemmal das Gefühl, in der Zeit zurück geschritten zu sein.
Es war fast wie in Moria. Nur dass es dort damals zwei Gänge gegeben hatte, zwischen denen Gandalf sich hatte entscheiden müssen. Diesmal waren es vier, und das machte die Angelegenheit nicht leichter.
"Eine Rast wäre gut, ja", stimmte er zu und stellte sein Gepäck auf einem flachen Stein ab. Den Zauberstab, der nach wie vor sein kaltes Licht verbreitete, welches in dieser Höhle nun um ein Vielfaches gebrochen und reflektiert wurde, lehnte er an die Felswand. Dann setzte er sich und zog seine Pfeife aus seiner Manteltasche, welche er weder stopfte noch anzündete, und doch qualmte sie einen Wimpernschlag später munter vor sich hin. Und während er den würzigen Rauch des Pfeifenkrauts tief in seine Lungen sog, überlegte Gandalf. Und überlegte.

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Verfasst: Di 20. Nov 2007, 22:44 
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Irrlicht
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"So ist es."
Mit einem Lächeln nahm Ayagis auf dem Stein neben She'Nala Platz und scherte sich nicht darum, dass dieser Stein kalt war. Erfreut darüber, dass die Frau an seiner Seite sich für ihn und sein Land interessierte, begann er zu erzählen.


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Verfasst: Di 20. Nov 2007, 22:48 
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Irrlicht
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Gimli lachte tief auf bei Legolas' Worten.
"Das nenne ich eine Reise!"
Begeistert über die Wendung seines Schicksals, die ihn endlich wieder unter die Erde gebracht hatte, ließ Gimli seine Taschen fallen. Prompt klirrte es laut, als seine Axt mit der Klinge auf den Fels traf, und nicht wenige aus der Gruppe zuckten zusammen, aber den Zwerg störte das nicht. Er rieb sich die Hände, dann begann er seine Vorräte auszupacken, und wenig später schmauste er, als säße er an Thorin Eichenschilds Tafel - wenn dieser denn noch lebte - und nicht in einer einsamen Höhle mitten in einem unbekannten Berg.
Doch so waren die Zwerge nun mal.


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Verfasst: Di 20. Nov 2007, 22:59 
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Irrlicht
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Celethil sah Legolas bei seinen Worten scharf in die Augen.
Hielt er sie etwa für schwach? War das der Grund, warum er ständig nach ihr sah und ihr immer wieder sein Wasser anbot? Wo sie doch ihr eigenes hatte? Und sprach er deshalb nun von 'Acht geben'?
Nichts im schönen Gesicht des Prinzen deutete darauf hin. Sein Lächeln war offen, wenn auch ein wenig spöttisch. Doch das lag in der Natur der Elben, und daran störte Celethil sich nicht.
Sie nahm das Wasser auch diesmal entgegen und trank einen Schluck. Dann, wie um Legolas ein wenig zu ärgern, reichte sie den Schlauch an F'ryan weiter - wenn der Prinz schon so großzügig mit seinen Vorräten umging, würde er ja bestimmt nichts dagegen haben, dass sie das auch so hielt. Er bemerkte es zuerst nicht, denn seine Aufmerksamkeit war auf den Zwerg gerichtet. Mit einem kleinen Schmunzeln bedeutete Celethil F'ryan, nachdem dieser getrunken hatte, den Schlauch an Aragorn weiterzureichen, den der König mit einem wissenden Lächeln annahm. Das war der Moment, in dem Legolas seinen Blick wieder auf die Elbin richtete und offenbar seinen Wasserschlauch suchte. Aragorn prostete ihm grinsend zu, dann trank auch er einen ordentlichen Schluck und gab den Schlauch danach Arwen. Celethil lachte leise auf - und entspannte sich merklich.

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Verfasst: Mi 21. Nov 2007, 11:02 
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Irrlicht
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Die Rast hatte angedauerte, und Gandalf hatte nicht durchweg auf dem Stein gesessen und die vier Durchbrüche betrachtet. Er war zwischendurch aufgestanden und hatte sich mit Gimli unterhalten, den man wohl als den Experten schlechthin für Höhlen und unterirdische Gänge bezeichnen konnte, und bei diesem hatte Gandalf um Rat gefragt.
Danach hatte der alte Zauberer sich wieder auf den Stein gesetzt und nachgedacht. Über das, was Gimli zu sagen gehabt hatte, über das, was ihm seine Instinkte rieten. Aber auch über andere Dinge hatte er nachgedacht, und zwar sehr gründlich.

Gerade in diesem Moment beendete er das Denken und kam zu dem Entschluss, dass er noch ein Gespräch führen musste.
„Celethil, meine Liebe … wärt Ihr so gut und würdet mir einen Moment Gesellschaft leisten?“
Die Elbin sah ihn verwundert an, denn mit so einer Aufforderung hatte sie wohl nicht gerechnet. Aber dann kam sie Gandalfs Bitte nach und nahm neben ihm auf dem Stein Platz, neugierig, was der Zauberer wohl von ihr wollen würde.
„Sagt, wie kam es, dass Ihr um die Gefahr wusstet, in die wir liefen?“, sprach dieser nun aus, was er sich schon geraume Zeit fragte.
Die Elbin nahm ihren Blick von seinem verwitterten Gesicht. Nachdenklich sah sie auf ihre Stiefelspitzen, und es dauerte einen Moment, bis sie antwortete.
„Ich hatte es im Gefühl. Bereits in jenem Augenblick, als wir von den Pferden stiegen. – Nein, es war mehr als nur ein Gefühl. Ich …“, sie horchte in sich hinein, schließlich nickte sie ansatzweise und schaute Gandalf wieder an. „Ja, ich denke, man kann wirklich sagen, dass ich es wusste. Nicht, welche Gefahr uns drohen würde. Aber dass sie drohen würde und wann und wo, das wusste ich.“
Gandalf nickte ebenfalls, so als hätten ihr Worte bestätigt, was er sich bereits gedacht hätte.
Dann verfiel er für einen Moment in Schweigen, und Celethil, die sich nicht sicher war, ob das Gespräch nun beendet war oder nicht, schwieg mit ihm und wartete.
Schließlich hob der Zauberer wieder zu sprechen an.
„Sagt mir, Celethil … warum benutzt Ihr niemals Euren Elbenbogen?“
Überrascht über die Wendung, die die Unterhaltung gerade nahm, antwortete die Elbin nicht sogleich, sondern sah hinüber zu ihrem Gepäck, an das sie ihren Bogen und Köcher gebunden hatte. Dabei knetete sie ihre Finger in ihrem Schoß, so, als fühlte sie sich ertappt.
„Nun?“
Die Stimme des Zauberers hatte nichts ungeduldiges, sondern klang warm und verständnisvoll. Allerdings auch ein wenig neugierig.
Celethil blickte ihn wieder an, dann erneut auf ihre Stiefelspitzen. Und rang sichtlich um Worte.
„Der Moment vorhin“, sprach Gandalf erneut und wollte es der Elbin damit leichter machen, „war wie geschaffen für den Einsatz des Bogens, nicht wahr? Ein Drache ist ein gefährliches Tier. Man tut gut daran, ihn aus respektvoller Entfernung zu bekämpfen, wenn man nicht Gefahr laufen möchte, von seinem Feuer verbrannt oder von seinen Klauen zerrissen zu werden. Legolas war das bewusst gewesen, darum bediente er sich seines Bogens. Warum tatet Ihr das nicht?“
Wieder sah die Elbin Gandalf an, und er konnte den Widerstreit der Gefühle in ihren Augen lesen. Was verbarg sie vor ihm? Warum hatte sie sich vorhin so anders als jeder andere Elb verhalten? Warum fiel es ihr auch jetzt schwer zu reden?
„Es hätte zu lange gedauert, meinen Bogen und Köcher vom Gepäck zu lösen.“
„Ja, das hätte es in der Tat. Die Frage ist jedoch, warum Euer Bogen und Köcher sich an Eurem Gepäck befanden und nicht, wie es die Art eines jeden Elben ist, auf Eurer Schulter.“
Gandalf sah Celethil unter seinen dichten, weißen Augenbrauen forschend an … und dann lächelte er und umschloss die unruhigen Hände der Elbin mit seiner großen, warmen Hand.
„Ihr könnt mir vertrauen, wisst Ihr das nicht?“
Nun war es an Celethil, in Gandalfs Augen zu lesen. Und was darin geschrieben stand, schien ihr ein Gefühl der Sicherheit zu vermitteln, denn schließlich lächelte sie zögernd und nickte.
„Ich weiß, dass ich das kann. Und darum will ich Euch gestehen, dass ich den Bogen darum nur ungern benutze, weil ich … nicht treffsicher bin.“
Dieses Geständnis war der Elbin sichtlich schwer gefallen, und für einen Augenblick hatte sie Gandalf damit auch überrascht, denn die Brauen des Zauberers hoben sich verwundert in die Höhe. Aber dann blickte er mit gerunzelter Stirn nach innen und murmelte nickend: „Das passt.“
„Das passt?“
Der Zauberer ruckte aus seiner kurzen Versunkenheit hoch und sah die verdutzt dreinblickende Elbin entschuldigend an.
„Es ist nichts. Vergesst, was ich gesagt habe. Es mangelt Euch also an Treffsicherheit, sagt Ihr?“
Celethil nickte und sah dabei gar nicht glücklich aus. Was natürlich nicht verwunderlich war, denn sie war eine Elbin, und Treffsicherheit mit dem Bogen galt als eine herausragende Eigenschaft dieses Volkes. Es wurde ihnen quasi in die Wiege gelegt.
„Und darum gebt Ihr dem Schwert den Vorzug. – Ist das schon immer so gewesen?“
Wieder nickte Celethil. Dann fügte sie erklärend hinzu: „Es ist nicht so, als ob ich den Bogen nicht führen wollte. Ich würde es so gerne! Ich habe es oft versucht. Früher – vor längerer Zeit – habe ich sogar im Verborgenen geübt.“
Gandalf wusste, warum die Elbin dies im Verborgenen getan hatte – sie hätte sich in den Augen aller anderen Elben lächerlich gemacht, hätte sie mit öffentlichen Übungsstunden ihren Mangel eingestanden.
„Unter der Anleitung meines melethron – Gefährten. Er war der einzige, der wusste, wie ungenügend ich mit dem Bogen umgehen kann.“ Gandalf nickte verstehend. Offenbar hatten die Übungsstunden keinen Erfolg gezeitigt, wenn die Elbin nach wie vor lieber zum Schwert als zu ihrem Bogen griff. Und er bezweifelte sehr, dass sich dies noch jemals ändern würde, denn wenn Celethil nicht von Natur aus über das Augenmaß der Elben verfügte, würde sie es auch nicht erlernen können. Wieder dachte Gandalf, dass das alles sehr passend war. Steinchen um Steinchen fügten sich zu einem Mosaik zusammen.
„Ihr sagtet gerade ‚wusste’“, kam er noch einmal auf die letzte Bemerkung der Elbin zurück.
Celethil entzog ihm ihre Hände und sah mit dunklem Blick in die schwarz gähnende Öffnung eines der Gänge.
„Er ist tot. Gefallen in der Schlacht um Helms Klamm. Mein Herz ist seitdem in Trauer um ihn.“
Gandalf antwortete ihr diesmal nicht, und er fragte auch nichts mehr. Er hatte an einen wunden Punkt gerührt, und da er die Gefühlswelt der Elben kannte und wusste, dass kein Volk so sehr trauerte wie sie, respektierte er Celethils erneutes Schweigen und hielt sie auch nicht auf, als sie zu den übrigen Gefährten zurück kehrte. Doch sah er ihr nach, als sie ging, und ein leises Seufzen des Bedauerns kam ihm über die Lippen.

Eine halbe Stunde später hatte Gandalf den Eindruck, dass die Rast nun lange genug gedauert und der Rest der Gruppe sich ausreichend erholt hatte. Er stand auf und deutete auf den zweiten Gang, für den er sich schon während des Gesprächs mit Gimli entschieden hatte.
„Hier entlang müssen wir gehen!“
Unternehmungslustig nahm er seine Taschen vom Boden auf und griff nach seinem Zauberstab und schritt munteren Fußes in den bezeichneten Gang hinein. Und auch hier wurde das Licht seines Stabes tausendfach reflektiert und gebrochen, so dass die Gefährten die Augen zukneifen mussten, um nicht geblendet zu werden.
Dies war ein Ort, den die Zwerge höchst interessant finden würden, dachte Gandalf bei sich, als er zügig ausschritt. Aber er wusste auch, dass er sich nicht darum würde kümmern müssen, dass diese es erfuhren. Dafür würde Gimli schon sorgen, daran hatte der Zauberer nicht den geringsten Zweifel.

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Verfasst: Mi 21. Nov 2007, 11:47 
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Irrlicht
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Das Leben schaffte es immer wieder, sogar alte Zauberer wie ihn noch zu überraschen, denn mit vielem hätte Gandalf in dieser Höhle gerechnet, doch nicht mit dieser Anlage, die auch er sofort als das erkannte, was sie war - ein Tempel der Faneadari. Oder besser gesagt, ein Tempel der Qu'madossi, des Seevolkes, denn diesen Namen hatte Dalharils Volk getragen, ehe es sich in die Faneadari und Inthulavari aufteilte. Vor vielen tausenden von Jahren.

So sehr dieser Fund den Zauberer nun aber auch überrascht hatte, Dalharil jedoch war mehr als das! Aufgeregt lief sie herum und starrte die Schriftzeichen an den Wänden an, führte die Gruppe auf diese Weise in eine Art Säulenhalle und öffnete dort sogar mit Leichtigkeit einen geheimen Gang.
Die Gefährten sahen sich staunend um, und am meisten staunte wohl Ayagis unter ihnen, wenngleich ihn der Tempel selbst weniger zu berühren schien als die Schriftzeichen in den Wänden, die er bis zum Öffnen des Geheimgangs sehr genau betrachtet hatte. Aber als der Felsblock knirschend beiseite geschoben wurde, kehrte auch seine Aufmerksamkeit zu den Vorgängen zurück, und gemeinsam mit Dalharil und den anderen sah er Gandalf fragend an und erwartete eine Antwort von ihm.

Der Zauberer gab sie ihnen.
"Es war vor Äonen, da gab es ein Volk, das weit entfernt von Mittelerde lebte. Die Menschen dieses Volkes nannten sich die Qu'madossi, das Seevolk, und man gelangte zu ihnen, wenn man das Große Meer an das Mittelerde im Süden grenzt, überquerte. Die Qu'madossi besaßen Magie. Eine größere Magie als die der Elben, wenngleich nicht so groß wie .. nun ja, die anderer Zauberer", ein kleines Schmunzeln huschte bei diesen Worten übe Gandalfs Gesicht, doch schnell wurde er wieder ernst. "Es trug sich nun zu, dass die Qu'madossi über diese Magie uneinig wurde. Es kamen Tendenzen auf, die die Magie als gefährlich verschrieen, andere erachteten sie als unentbehrlich, und so kam es, wie es kommen musste, es entbrannte ein Krieg unter dem Seevolk, das schließlich in ihrer Teilung gipfelte. Diejenigen, die die Magie verehrten, vertrieben diejenigen, die sie nicht haben wollten, aus ihrem Land - natürlich, nachdem sie diesen Brüdern und Schwestern ihre magische Begabung entzogen hatten. Die Vertriebenen kamen über das Große Meer nach Mittelerde, wanderten nordwärts und ließen sich in der Nordmark am Ered Erichel nieder. Sie gaben sich selbst den Namen Inthulavari, während diejenige, die im Süden blieben, sich fortan Faneadari nannten. Nun war der Hass der beiden Völker aufeinander so groß, die Verbitterung so schmerzlich, dass sie ihre Geschichtsschreibung neu begannen und alles aus ihren Büchern tilgten, was zuvor geschehen war. Nichts sollte mehr an die Brüder erinnern, man wollte nichts mehr mit ihnen zu tun haben. Es dauerte jedoch nicht lange, bis die Inthulavari die Magie zu vermissen begannen. Sie war ein Teil von ihnen gewesen und nun, da ihnen diese - auf eigenen Wunsch, wohlgemerkt - herausgerissen worden war, fühlten sie sich nicht mehr vollständig. Der Stolz hielt sie jedoch davon ab, zu ihren Brüdern im Süden zurückzukehren, und es ist ohnehin zweifelhaft, dass die Faneadari diese Unruhestifter wieder aufgenommen hätten. Es blieb, wie es war - ein geteiltes Volk mit geschwisterlichen Banden, welches nie aufgehört hatte, sich untereinander zu hassen und sich gleichzeitig nacheinander zu sehnen. Und um nun auf deine Frage zurückzukommen, Dalharil - dieser Tempel, den du hier siehst, wurde nicht von den Faneadari gebaut, sondern von den Inthulavari ...", Gandalfs Blick schweifte bei diesen Worten zu Ayagis, der dem Zauberer mit funkelndem Blick zugehört hatte. "Und doch hast du Recht, wenn du sagst, dass er wie der Tempel der Faneadari ist. Du und Ayagis, ihr entstammt einem Volk. Und wer weiß, vielleicht seid ihr es ja, die dieses Volk wieder zusammenführen kann."
Auch Gandalf war die Prophezeiung des Spiegels von Norgoth bekannt, so wie ihm alle Prophezeiungen bekannt waren, die je gemacht worden waren. Und er wusste längst um den Zweck, den Ayagis mit seinem Hiersein verfolgte. Doch würde er sich, wie es Istari-Art war, nur so weit einmischen, wie es unbedingt vonnöten war.

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Verfasst: Mi 21. Nov 2007, 12:02 
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Irrlicht
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Der Fund des Tempels hatte ihn schon verblüfft und die Schriftzeichen ebenso, die überall auf den Wänden geschrieben standen und die er beinahe allesamt hatte lesen können, weil sie große Ähnlichkeit mit der Schrift seines eigenen Volkes hatten.
Aber Gandalfs Erzählung nun machte Ayagis fassungslos!

Die Inthulavari und die Faneadari waren früher einmal ein Volk gewesen?? Das erklärte so vieles Rätselhafte, das Ayagis in der letzten Zeit verwirrt hatte! Fragen, die aufgeworfen worden waren, als er die Prophezeiung im Spiegel von Norgoth gesehen hatte, weitere Fragen, als er auf She'Nala getroffen war ...
Nein, es war alles gar nicht verwunderlich. Die Gleichheit ihrer Augen, die Ähnlichkeit ihrer Sprache und sogar die ihrer Magie, wie sie im Kampf gegen die Wolke festgestellt hatten. Einzig, dass Ayagis überhaupt in der Lage war, die Magie zu nutzen, wo sie den Inthulavari doch entzogen worden war, war noch verwunderlich. Aber vielleicht hatte die Magie ja selbst entschieden, zu ihm zurückzukommen, damit er in der Lage wäre, She'Nala zu finden und sie heim zu seinem Volk zu bringen ...
Ja, so musste es sein! Wenn er der Auserwählte war, dem es bestimmt war, die Völker wieder zu vereinen, dann war es nur richtig, dass die Magie ihm dabei half.

Mit einem Lächeln und funkelnden Augen sah er She'Nala an und sagte: "Nun weißt du auch, warum deine Mutter einen Namen der Inthulavari trug. Du und ich, wir sind dazu ausersehen, unser Volk wieder zu vereinen. Die Magie will es so. Darum ließ der eoul sich von dem Elben stehlen. Und darum schickte der Spiegel von Norgoth mich aus, dich zu suchen. Nur so konnten wir beide aufeinander treffen!"


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Verfasst: Mi 21. Nov 2007, 13:00 
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Irrlicht
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Sie war wie die Wärme der Sonne, die das Eis zum Schmelzen brachte. Wie ein Lichtstrahl, der die lange Dunkelheit einer Winternacht erhellte.
"Das werden wir", pflichtete Ayagis She'Nala von ganzem Herzen bei, und das war der Moment, wo die Liebe zu ihr mit aller Macht entbrannte. "Wir werden zu unseren Völkern gehen - gemeinsam. Und wir werden sie wieder zusammen führen. Niemals mehr darf getrennt sein, was zusammen gehört!"

Nicht nur ihre beiden Völker waren es, von denen Ayagis jetzt sprach. Ebenso meinte er She'Nala und sich selbst. Sie waren füreinander bestimmt gewesen, sie hatten sich gefunden. Und nun würde nichts auf der Welt sie mehr trennen!


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Verfasst: Mi 21. Nov 2007, 18:37 
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Irrlicht
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Er fühlte eine stetig wachsende Unruhe in sich, die über das Maß der Überraschung und der unerwarteten Freude hinaus ging.
Ja, er wollte hinein in diese Halle. Es verlangte ihn plötzlich sehr danach. Eine beinahe schon hypnotische Anziehungskraft ging von dem Eingang aus, der er sich nicht entziehen konnte. Und so ließ Ayagis Dalharil stehen und folgte dem Ruf. Und mit jedem Schritt, den er der Halle näher kam, gesellte sich ein Kribbeln zu der Unruhe hinzu, das seinen gesamten Körper durchlief und seine Haut überzog, so dass sich jedes einzelne Härchen darauf aufrichtete.

Dann betrat er die Halle. Und schnappte scharf nach Luft, als er sah, dass diese nicht, wie erwartet, dunkel war, sondern von einem hellblauen Leuchten erfüllt war, das von einem handtellergroßen Stein ausging, der in der Mitte der Halle über einem großen Becken voller Wasser hing. Mitten in der Luft, ohne jeglichen Halt.
Zeklet’tau! – Himmel!“, entfuhr es Ayagis beim Anblick des Steins ungläubig. Langsamen Schrittes näherte er sich ihm, bis der Beckenrand ihn zum Halten zwang.
„Ein Wunder!“


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Verfasst: Mi 21. Nov 2007, 19:27 
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Irrlicht
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F'ryan fühlte sich nicht gut, und er wusste genau, woran das lag.
Eigentlich hätte er dankbar sein müssen, das war ihm klar. Dafür, dass er in so legendärer Gesellschaft reisen durfte, dafür, dass er eben einen Drachen gesehen hatte - den ersten und vielleicht auch den letzten in seinem Leben - überhaupt dafür, dass er ein Abenteuer bestehen durfte, von dem er bislang immer nur geträumt hatte. Und nicht zuletzt auch dafür, dass er Celethil immer noch nahe sein durfte.
Aber gerade letzteres war es, das ihn nun betrübte, obwohl es doch eigentlich ein Anlass zur Freude sein sollte.

Sie hatte sich verändert. Und diese Veränderung hatte ihren Anfang genommen, als sie vor einer Woche auf die anderen getroffen waren. Nicht, dass sie nicht nach wie vor freundlich zu F'ryan gewesen wäre, so war es nicht! Immer noch schenkte sie ihm ihr liebreizendes Lächeln, neckte ihn hin und wieder und unterhielt sich auch mit ihm. Aber die Vertrautheit, die sich zwischen ihnen breit gemacht hatte, als sie beide noch alleine unterwegs gewesen waren, war verschwunden.
Damals war F'ryan alleine es gewesen, mit dem sie gesprochen hatte. Er hatte sie, nachdem er seine anfängliche Ehrfurcht vor ihr ein wenig abgestreift hatte, tausend Dinge über die Elben gefragt, und sie hatte ihm alle Fragen geduldig beantwortet. Es hatte sich eine Freundschaft zwischen ihnen entwickelt, die - zumindest, was F'ryan betraf - letztlich sogar romantische Züge angenommen hatte, denn er hatte es sich längst eingestanden, dass er mehr für die Elbin empfand, als es einem jungen Wegbegleiter wie ihm zustand. Natürlich hatte er sich nicht wirklich Hoffnungen gemacht. Celethil hatte zu keiner Zeit in ihm den Eindruck erweckt, mehr in ihm zu sehen als einen Freund. Aber das war für F'ryan erträglich gewesen, solange er sie für sich gehabt hatte. Nun aber musste er sie teilen. Mit einem so berühmten Helden wie Legolas Grünblatt, der - ein Unglück kam ja bekanntlich selten allein - auch noch ein Elb wie sie war und darum mit Unsterblichkeit gesegnet. Und da waren auch noch Dalharil und Ayagis, alles Fremde für Celethil und ihr doch so viel ähnlicher als er selbst, F'ryan. Die Elbin schien dies gespürt zu haben, denn F'ryan hatte wohl gemerkt, dass sie sich öfter mit ihren neuen Gefährten abgab als mit ihm. Mehr mit ihnen redete, mehr mit ihnen scherzte. Zumindest zu Beginn der gemeinsamen Reise.
Diese Veränderung, die in F'ryans Augen nicht unbedingt eine positive gewesen war - zumindest für ihn selbst nicht - hatte nun einer neuen Platz gemacht, denn jetzt hatte es den Anschein, als hätte sie beschlossen, alles und jeden zu meiden. Seit dem Vorfall mit dem Drachen und vor allen Dingen seit ihrem Gespräch mit dem Zauberer hielt sie sich für sich, sprach kaum noch und erweckte den Eindruck völliger Versunkenheit.

Das Auffinden dieser Halle hatte dies nicht geändert. So unglaublich, so unfasslich es für F'ryan auch gewesen war, hier unter dem Berg auf solch eine Baukunst zu treffen - eine, die Gimli übrigens mit einem Schnauben und einem unwirschen Gebrumme quittiert hatte - als er sich von seiner Überraschung erholt und Gandalfs Erzählung zu Ende gelauscht hatte, war sein Blick wieder zu Celethil geschweift, die ein wenig abseits vom Rest der Gruppe ebenfalls zugehört und die Mauern der Halle dabei mit ihren schönen Augen undefinierbar gemustert hatte. Als sich ihr Blick und seiner dabei gekreuzt hatten, hatte sie sofort wieder weggesehen, und F'ryan hatte nicht gewusst, was er davon hatte halten sollen. Es hatte ihm einen Stich versetzt. Es war fast so gewesen, als traute sie ihm nicht mehr, und das hatte weh getan.
F'ryan war sich unschlüssig gewesen, wie er sich ihr gegenüber weiter verhalten sollte. Sollte er es akzeptieren, dass sie offenbar lieber allein sein wollte? Die anderen hatten offenbar beschlossen, ihren Wunsch nach Distanz zu respektieren. Schon, als sie vom Gespräch mit dem Zauberer zurückgekehrt war und ihre Decke an einen Platz gezogen hatte, an dem niemand anderer saß, hatten die anderen sie gelassen. Weshalb F'ryan der Gedanke, ihr hinterher zu laufen und sie womöglich auch noch nach dem Grund für ihren Rückzug zu fragen, zuerst ungebührlich und aufdringlich erschienen war. Aber nach diesem kurzen Blickkontakt, der ihn in tiefe Betrübnis gestürzt hatte, konnte er einfach nicht anders und ging doch auf sie zu - im gleichen Moment, wie Ayagis Eisfalke in die andere Richtung marschierte, und zwar auf den Eingang in einen neuen Raum zu, der sich wie von Zauberhand geöffnet hatte und wahrscheinlich auch irgendwelche Unglaublichkeiten enthielt. Für F'ryan waren sie nicht annähernd so wichtig wie das Wohlergehen der Elbin.
"Was ist mit Euch?", fragte er sie darum jetzt doch wider der warndenden Stimme seiner Vernunft, nachdem er entschlossen auf sie zugegangen war. "Wollt Ihr es mir nicht erzählen, Celethil? Was hat Gandalf zu Euch gesagt, das Euch so verändert hat? Ihr seid ... nicht mehr glücklich."
Genau das war es, wie F'ryan jetzt bewusst wurde. Sie hielt sich nicht nur für sich, das Strahlen aus ihren Augen war verschwunden. Was in Morgoth Namen hatte der alte Zauberer da bloß von sich gegeben, dass es sie so getroffen hatte?
Die Elbin schenkte ihm ein Lächeln, das wohl beruhigend sein sollte, aber F'ryan wollte sich gerade nicht beruhigen. Er wollte wissen, was los war.
"Wie kommst du denn auf so einen Gedanken?"
Natürlich. Hatte er erwartet, dass sie ausgerechnet ihm ihr Herz ausschüttete? Einem zweiundzwanzigjährigen, unbedeutenden Rohirrim, wo sie von Königen und Königinnen und Prinzen umgeben war?
"Weil ich Euch inzwischen kenne, deshalb", antwortete er ihr gerade heraus und sah sie ernst an. "Es ist etwas mit Euch ... seit Ihr mit Gandalf geredet habt. Ich ..", im letzten Moment schluckte F'ryan die Aufforderung, ihm zu erzählen, was der Zauberer denn gesagt hätte, hinunter, weil das dann doch zu dreist gewesen wäre.
"Ich will ja gar nicht wissen, worüber Ihr mit ihm gesprochen habt ..", oh, und wie er das wollte! Aber das konnte er ihr unmöglich sagen, ".. aber ich möchte, dass Ihr wisst, dass Ihr mit mir über alles reden könnt. Ich bin immer für Euch da, Celethil!"
Er meinte es ernst. Und er hoffte, dass sie es auch so auffasste.
Aber wie auch immer er mit seiner kleinen, entschlossenen Ansprache auch gerade gewirkt hatte, Celethil nahm ihn am Arm, drehte ihn zu der Tür herum, durch die der Eisfalke eben geschritten war und ermahnte ihn belehrend: "Nebenan geschehen gerade Wunder, wie du sie nie wieder zu Gesicht bekommen wirst. Du solltest dir deine Fürsorge für später aufheben."
Und damit schob sie ihn vor sich her, bis auch er die Tür durchschritten hatte. Und obwohl ihm ein Protest auf der Zunge lag, erstickte dieser im Keim, als F'ryan sah, was in der nächsten Halle wirklich vor sich ging.
War das ein Stein, der da mitten in der Luft hing und leuchtete, als hätte ein Zauber ihn zum Leben erweckt? Und wieso hatte Celethil davon gewusst?


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Irrlicht
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Das Licht anrufen ... wenn Ayagis nur wüsste, wie das ging!
Er ließ seine Taschen von den Schultern gleiten, wobei er den Blick nicht vom Stein nahm und dachte nach.
Schon einmal hatte er Magie in sich heraufbeschworen. Magie, die, wie es jetzt aussah, von diesem Stein gekommen war, der anscheinend die Quintessenz der Magie war, die die Inthulavari vor ewigen Zeiten besessen hatten. Wie hatte er es geschafft, diese Magie zu aktivieren, als die Wolke sie angegriffen hatte?
Eines war klar, großartig gedacht hatte er dabei nicht.
Vielleicht war es auch hier ratsam, das Denken auszuschalten und die Magie einfach zu wollen. Anders würde er an den Stein vermutlich nicht heran kommen, denn ihn einfach aus der Luft zu holen war aufgrund des tiefen Beckens, über dem er hing, nicht möglich. Ayagis atmete tief ein, so, als hätte er vor, in eben jenes Becken hinein zu springen und wollte.
Doch es geschah nichts.
Eine ganze Zeitlang sehnte er sich den Stein herbei - mit offenen Augen, mit geschlossenen Augen, aber es funktionierte nicht. Wenn er überhaupt derjenige sein sollte, der auserkoren war, diesen Stein hier zu lenken, dann musste er es auf andere Weise versuchen. Nur auf welche?
'...Wasser, welches der eoul in magisches Feuer umwandeln kann ...'
She'Nalas Worte kamen ihm plötzlich in den Sinn. Wenn ihr eoul Wasser in Feuer verwandeln konnte, dann konnte dieser hier ja womöglich Wasser zu Eis erstarren lassen!?
Einen Versuch war es wert.
Ayagis wollte, dass das Wasser sich in Eis verwandelte.
Und er hatte kaum zu Ende gewollt, als die Oberfläche des Wassers tatsächlich knarzend gefror, immer fester und trüber und schließlich weiß wurde und der gesamte Beckeninhalt einen Moment später einem gefrorenen Teich im Winter glich. Gleichzeitig war nun auch der letzte Rest Wärme aus der Halle gewichen, und die Temperaturen, die hier nun herrschten, waren sogar für den kältegewohnten Ayagis empfindlich tief.
Dennoch, die Freude darüber, dass er den ersten Schritt geschafft hatte, wog schwerer als das Ungemach der Kälte, und so atmete er erleichtert durch. Einem Nebel aus winzigen Eiskristallen gleich entwich sein Atem seinem Mund und biss ihn in die Nasenspitze. Ayagis ignorierte es und betrat beherzten Schrittes das Eis, auf dem er sich dank lebenslanger Erfahrung mit glattem, rutschigem Boden sicher und schnell bewegte. Nur wenige eisige Atemzüge später hatte er den Stein erreicht und griff danach. Ohne zu zögern diesmal und ohne die Unsicherheit, die er eben noch gespürt hatte. Kalt schmiegte sich die glatte Oberfläche des Steins in seine Hand, doch in dem Moment, in dem er Ayagis Haut berührte, spürte dieser die Kälte nicht mehr. Es war, als hätte der Stein ihn immun dagegen gemacht. Ihn, jedoch nicht die anderen, wie der Eisfalke feststellte, als er sich mit erhobener Hand und einem "Geschafft!" triumphierend zu seinen bibbernden Gefährten umdrehte.


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In der Tat, Ayagis Eisfalke hatte es geschafft! Er hatte nicht nur den Zwilling des roten eoul gefunden, sondern diesen sogar unter seine Kontrolle gebracht. Gandalf hatte trotz seines umfangreichen Wissens weder mit dem einen noch mit dem anderen gerechnet und war entsprechend zufrieden.

Weniger zufrieden hingegen schien ihm manch anderer Gefährte zu sein. Als er sich umblickte, erkannte er, dass zumindest Aragorn, F'ryan Coblebay und Dalharil dabei waren, einzufrieren, während Gimli nicht ganz so schlimm dran war - die Zwerge waren ein robustes Volk - und nur Legolas, Arwen und Celethil von der Kälte unbetroffen zu sein schien. So wie er selbst, der er in gewissen Dingen bereits jenseits von Gut und Böse war. Weltliche Dinge wie Frieren hatte er schon längst hinter sich gelassen.

"Wie es scheint, war es ein guter Entschluss gewesen, dem Weg in den Berg zu folgen", zog er zufrieden Resumee. "Nun wollen wir sehen, ob dieser Weg uns auch weiter führt, oder ob wir gezwungen sind, den Rückweg anzutreten. In diesem Fall lasst uns hoffen, dass der Drache nicht nur zu einem kurzen Rundflug aufgebrochen war!"
Gandalf umrundete das Becken und begab sich in den hinteren Teil der großen Halle, der durch seinen Zauberstab ganz ausgezeichnet ausgeleuchtet wurde und begann, nach einem Durchbruch oder einer versteckten Tür zu forschen, die sie weiter bringen würde. Denn immer noch spukte ihm der Gedanke an das Grab des Trollkönigs im Kopf herum, welcher keine Ruhe geben wollte. Sie hatten bereits einmal Glück gehabt, womöglich reichte ihr Glück heute auch für ein zweites Mal.

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