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 Betreff des Beitrags: Re: Eine neue Ära
Verfasst: So 31. Mai 2009, 21:41 
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Irrlicht
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Er war so unglaublich gut. Dafür, dass er so groß und kräftig gebaut war, war er dazu auch noch verdammt schnell. Ich hatte wirklich Mühe, einigen Schlägen auszuweichen und fand es ja sehr nett von ihm, dass er sich zurück hielt. Dass er es tat, war Fakt, denn ich konnte mir gut vorstellen, wenn man den losließ, dann klingelten sämtliche Glocken. Das blaue Auge, welches ich ihm mal gerne verpasst hätte, steckte ich schnell wieder in die Kategorie "Wunschträume", aber nichts desto trotz machte es mir großen Spaß, mit Dex zu kämpfen. Endlich mal einer, der was drauf hatte. Nicht, dass die anderen Marines nichts konnten, aber bei Dex hatte ich wirklich das Gefühl gefordert zu werden. Er betrachtete den Kampf eben als Kampf und nicht ausschließlich als Training. Mein Körper schmerzte nicht wenig, aber dennoch gab ich nicht auf und auch wenn ich bereits ein paar Mal auf der Matte gelandet war, so hatte ich doch das Bedürfnis, das verdammt nochmal bei ihm auch einmal zu schaffen. Ich griff wieder an, dieses Mal mit einer neuen Variante und plötzlich lag ich wieder da. So schnell wie er reagiert hatte, hatte ich nicht gucken können. Zudem war diese Variante der Abwehr und gleichzeitiger Angriff mir völlig neu gewesen. Ich rappelte mich wieder auf und atmete schwer.
"Der war gut, das musst du mir mal genauer zeigen."
Ich wartete aber nicht darauf, dass er es mir zeigte, sondern griff blitzschnell noch einmal an. Nicht die feine englische Art und überrumpeln konnte ich ihn nicht wirklich, aber einen Treffer landete ich immerhin schon noch.

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 Betreff des Beitrags: Re: Eine neue Ära
Verfasst: So 31. Mai 2009, 21:42 
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Irrlicht
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Nein wirklich, unser neuer Freund sah gar nicht gut aus! Ich wusste, woran das lag, konnte aber nicht wirklich Mitgefühl für seine Situation aufbringen. Er war immerhin ein Wraith!
"Ja klar, verstehe ich. Ich wäre wahrscheinlich auch wütend geworden, wenn einer gekommen wäre und mich einfach so geweckt hätte. - Wissen Sie ... äh, Chase ... das wird wieder. Sie kommen wieder in Ordnung. Ehrlich! Vertrauen Sie auf uns und auf Doktor Becketts Fähigkeiten. Wir experimentieren schon eine ganze Weile damit herum, Wraith-DNS dauerhaft in menschliche DNS umzu ... äh ... programmieren. Ich bin mir sicher, dass die Analyse Ihres Blutes das fehlende Puzzle-Stück liefern wird, auf das wir schon so lange warten! Und wenn nicht die, dann die Auswertung der Labordaten. Denke ich. Zumindest."

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 Betreff des Beitrags: Re: Eine neue Ära
Verfasst: So 31. Mai 2009, 21:49 
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Irrlicht
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"Sie denken es zumindest? Sie DENKEN ES?"
Ich fauchte auf und haute mit der flachen Hand vor lauter Wut gegen die Gitterstäbe der Zelle. Ich keuchte leise auf und atmete schwer, als ich versuchte, mich wieder zu beherrschen.
"Sie wissen nicht, wie das ist, wenn der Hunger den eigenen Körper zu verbrennen droht. Wenn jede Faser Ihres Körpers danach schreit, sich zu nähren. Ich ... kann es kaum ... kontrollieren. Es ist nicht mehr so ... wie damals. Sie müssen die Behandlung vollenden. Wenn ..."
Ich stockte und brauchte einen Augenblick, um in der Lage zu sein, weiter zu sprechen.
"Wenn Sie das tun, werde ich Sie im Kampf gegen die Wraith unterstützen können. Die Antiker haben es gewusst und auch gewollt und sie hatten die Lösung gefunden. Vielleicht ist es jetzt zu spät."

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 Betreff des Beitrags: Re: Eine neue Ära
Verfasst: Di 19. Apr 2011, 01:00 
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Ich war so aufgeregt. Und zwar sogar noch mehr als vor achtzehn Tagen. Wir befanden uns gerade im Hyperraum auf dem Weg nach Atlantis. Ich konnte es kaum erwarten, die große Stadt der Antiker zu erblicken. Es dauerte nur noch eine halbe Stunde, dann wären wir da. Ein bisschen Angst hatte ich auch. Ich war nur daran gewöhnt, gegen die Ori oder gegen die Goa'uld zu kämpfen. Aber in dieser Galaxie erwartete mich ein völlig neuer Feind.
Ich schaute durch die Frontscheibe unseres neuen Schlachtschiffes, der USS Hyperion. Wie alle anderen Schiffe war es eines der Daedalus-Klasse. Im Stargate-Kommando mangelte es an ranghohen Offizieren. Ich war noch die einzig logische Lösung. Erst vor kurzem bin ich zum "Full Bird Colonel" ernannt worden. Das hat mir sehr viel bedeutet. Leider muss ich auch zugeben, dass es ein schwieriger Job war. Wir hatten erst Probleme mit dem Hyperantrieb und dann mit den Schildemittern. Aber das war nicht meine erste Mission. Als Major Boyd damals von einem schwarzen Loch aufgesogen wurde, musste ich einspringen. Damals war ich noch Lieutenant Colonel. Seit dem war ich Leiter von SG-10, eines der Teams des Stargate-Centers.
"Sir, wir erreichen Atlantis in etwa fünfzehn Minuten", sagte Major Ceylan, mein erster Offizier auf der Hyperion. Meine Ungeduld stieg. Als die viertel Stunde endlich überwunden war und wir aus dem Hyperraum fielen, konnte ich den Planeten erkennen. Er war so schön. "Also gut Major, verbinden Sie mich mit Atlantis". Ich räusperte mich und begann zu reden: "Hier spricht Colonel Fernando Lopéra, Kommandant der USS Hyperion. Ich bitte um Erlaubnis für Landeanflug auf die Stadt". Keiner antwortete. "Major, beamen Sie mich in den Kontrollraum. Der Major tat seinen Job. Ich löste mich auf und setzte mich im Kontrollraum wieder zusammen. Ein Empfangskomitee gab es leider nicht, als ich plötzlich auftauchte. "Entschuldigung dass ich hier einfach so reinplatze. Ich bin Colonel Fernando Lopéra, Kommandant der USS Hyperion. Wir haben versucht Sie anzufunken, aber keiner hat geantwortet. Könnte ich bitte mit Lieutenant Colonel John Sheppard reden?", sagte ich zu einem jüngeren Kanadier, der hinter einem Laptop saß und große Augen machte. Sein Name war Chuck. Alles schien hier so sauber zu sein. Der Boden, wie mit der Zunge abgeleckt. Hinter mir war das Stargate der Stadt. Anscheinend war es eine neuere Version, denn die Chevrons waren blau und digital. Ich kannte nur das andere, alte Stargate in der Milchstraße. Dieses war rot und drehte sich. Dann war das hier wohl die Deluxe-Edition.
"Colonel Lopéra? Colonel Sheppard ist zurzeit bei einem Gefangenen. Aber Sie können mit Doktor Salt reden", antwortete Chuck. Ich fragte mich, wer Doktor Salt war, weil mich keiner über die Neuankömmlinge informiert hatte. Ich ging an den Antikerkonsolen vorbei und betrat ein Büro. Hinter einem Schreibtisch saß eine Frau und arbeitete an ihrem Computer. "Entschuldigung, sind Sie Doktor Salt? Ich bin Colonel Fernando Lopéra, Kommandant der Hyperion", sagte ich. Sie blickte auf und schaute mich schief an. Wie es aussah, wurde keiner über die neue Hyperion informiert, nach ihrem Blick zu urteilen. "Ich bin hier für ihre Unterstützung. Die Daedalus wird gerade in der Milchstraße gebraucht. Es gibt wieder Probleme mit der Luzianer-Allianz. Sie hatten vor, die Erde anzugreifen. Die Hyperion ist unser neues Schiff", sagte ich und erwartete ein "Achso". Sie machte Augen wie ein Auto.

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 Betreff des Beitrags: Re: Eine neue Ära
Verfasst: So 11. Sep 2011, 09:52 
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Irrlicht
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Nicht wenig überrascht blickte ich den Neuankömmling an. Ein neues Schiff, ein neuer Colonel. Ich musste dringend ein ernstes Wort mit General O'Neil reden, denn ich hatte nicht viel übrig für derlei Überraschungen. Zu ändern war es nun nicht mehr und so stand ich auf und reichte dem Colonel meine Hand, welche er ergriff und zum Gruß schüttelte.
"Willkommen auf Atlantis, Colonel Lopera. Wie ich Ihrem überraschten Gesichtsausdruck entnehmen kann, haben Sie jemand anderen hier erwartet. Mein Name ist Dr. Valerie Salt und ich bin die neue Leiterin hier auf Atlantis. Aber bitte setzen Sie sich doch."
Colonel Lopera nickte und nahm vor meinem Schreibtisch Platz. Ich atmete tief durch und drehte den Screen meines Terminals herum, so dass er sehen konnte, woran ich gerade gearbeitet hatte. Es waren die Daten über das herrenlose Schiff, welches Sheppard und sein Team gefunden hatten.
"Ich denke, dass Sie mit der Hyperion dorthin fliegen sollten, um es zu bergen. Allerdings ist äußerste Vorsicht geboten, denn es gab eine ziemlich unschöne Entdeckung an Bord des fremden Schiffes. Eine kopflose gehäutete Leiche, welche von der Decke hängt. Colonel Sheppards Team hat das Schiff nach dieser Entdeckung sofort verlassen. Trotz dieses Umstandes denke ich, ist es durchaus wert, heraus zu finden, wem dieses Schiff gehört und was passiert ist. Wenn es eine neue Bedrohung in dieser Galaxie geben sollte, sollten wir das wissen. Was meinen Sie, Colonel?"

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 Betreff des Beitrags: Re: Eine neue Ära
Verfasst: Mi 14. Sep 2011, 18:49 
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"Ich werde mir das ansehen", antwortete ich und stand auf, um mich wieder zu verabschieden. Ich gab Major Ceylan Bescheid, damit er mich auf die Brücke beamen konnte. Ein blaues Licht wickelte mich ein und transferierte mich auf mein Schiff. Auf dem Sensorenbildschirm tauchte plötzlich ein roter Punkt auf. Doktor Salt hatte uns die Koordinaten zugesandt. Das herrenlose Schiff befand sich in der Nähe eines Neutronensterns.
"Das ist gar nicht gut", sagte eine Stimme hinter mir. Es war Doktor Jenkins, ein Wissenschaftler im Bereich der Astrophysik. Ich schaute ihn verdutzt an.
"Was meinen Sie damit?"
"Wissen Sie, was ein Neutronenstern ist? Es ist ein gerade sterbender Stern, der einen üblichen Durchmesser von nur zwanzig Kilometern hat. Wegen seines extremen Magnetfeldes werden die Schilde nur zu zwanzig Prozent funktionieren. Außerdem werden auch die Langstreckensensoren nur begrenzt funktionieren. Wenn ich das richtig sehe, befindet sich das Schiff etwa dreißigmillionen Kilometer von diesem Neutronenstern entfernt. Wegen seiner hohen Masse wird das Schiff immer weiter angezogen. Wir sollten uns also beeilen".

Das war also meine erste Mission. Ich sollte ein Schiff in der Nähe eines verreckenden Sterns untersuchen. Aber ich wusste, dass das Schiff dabei nicht in Mitleidenschaft gezogen wurde, nur deren Systeme. Dasselbe war auch der Odyssey passiert, als sie in eine Falle der Luzianer-Allianz getappt war. Hoffentlich wartete dort kein Basisschiff. Ich gab den Befehl zum Springen in diesen Sektor. Da das Schiff etwa dreitausend Lichtjahre entfernt war, dauerte die Reise nur etwa eine halbe Stunde.
Diese Reise war schneller vorüber, als ich es mir vorgestellt hatte. Da war es nun. War mir dieses Schiff bekannt? Ich glaubte, nicht. Ich hatte Zeichnungen und Fotos von Basisschiffen gesehen und auch von Kreuzern. Aber dieses hier war mir völlig unbekannt.
"Ich empfange hier eine Plasmaspur. Sie kommt von einer Wolke, etwa sechzehn Lichtstunden von hier entfernt. Es sieht aus, als hätte das unbekannte Schiff diese Spur zurückgelassen. Außerdem ist da noch eine zweite, etwas kleinere Spur. Sie stammt von einem Puddlejumper", meldete Major Ceylan und zeigte auf eine rote und grüne Linie auf dem Sensorenbildschirm.
"Das Schiff wurde abgebremst und zum Stillstand gebracht. Aber die Anziehungskraft des Neutronensterns hat es wieder in Bewegung gesetzt", meinte Doktor Jenkins. Die Sensoren der Daedalus-Schiffe waren dieses Jahr erst verbessert worden. Jetzt war es möglich, Abgase von Schiffen genauer zu verfolgen. Das fremde Schiff beschleunigte nur langsam.
'Es wird vermutlich noch Monate dauern, bis es den Neutronenstern erreicht', dachte ich und begutachtete das Schiff. Plötzlich bekam ich mit dem Gedanken an eine kopflose und enthäutete Leiche Bauchschmerzen. Ich sagte Major Larsen Bescheid, dass er mit einem Team Marines und Wissenschaftlern das fremde Schiff untersuchen sollte. Sie bekamen einen Sender, sodass sie nur auf einen Knopf drücken mussten, um sich wieder auf das Schiff zu beamen. Sie materialisierten sich auf dem fremden Schiff und begannen mit den Untersuchungen. Ganze zwei Stunden war das Außenteam auf dem Schiff, und ich rutschte ungeduldig auf dem Sitz herum. Mit einer kannibalistischen Rasse hatte ich wirklich noch nie zu tun gehabt. Das war für mich alles Neuland. Plötzlich meldete sich Major Larsen übers Funkgerät.
"Hier spricht Larsen. Wir haben bis jetzt nur die kopflose Leiche gefunden und etwas, das wie eine Brücke aussieht. Wir wissen immer noch nicht, mit was für einer Rasse wir zu tun haben. Allerdings haben wir hier mehrere getötete Wraith gefunden und eine ... Was war das?! Alle in Deckung! Colonel, wir werden angegriffen. Wir halten nicht mehr lange durch. Doktor Ryan ist tot und wir ...". Er verstummte.
"Major! Major!"
Ich hörte nur Rauschen. Mein Herz rutschte mir in die Hose. Was sollte ich jetzt tun? Ich konnte kein Rettungsteam auf das Schiff schicken. Wenn dieses Ding Sheppards Team vertrieben und eines meiner Teams getötet hatte, dann sollten wir mit äußerster Vorsicht an die Sache heran gehen. Zehn Mann waren gerade gestorben. Ich konnte dieses Schiff und seine Besatzung nicht in Gefahr bringen. Ich gab also den Befehl zum Rückzug. Aber Major Ceylan fiel etwas auf.
"Ein Hyperraumfenster hat sich geöffnet!", meldete dieser. Man konnte es von der Brücke aus betrachten. Es war dasselbe Schiff wie der verlassene Kahn. Vermutlich gab es hunderte solcher Lebewesen, die ihre Opfer kopfüber an die Decke hängten.
Kaum hatte das Schiff den Hyperraum verlassen, eröffnete es das Feuer, und zwar auf uns! Rote Energiestöße trafen den Energieschild der Hyperion. Es funkte aus allen Leitungen.
"Erwidern Sie das Feuer, Major!", befahl ich und rutschte nervös auf meinem Sitz herum. Auch für den Major war das etwas Neues. Er hatte genau so viel Erfahrung im Kampf gegen diese unbekannte Rasse wie ich. Die blauen Energiestrahlen der Asgardwaffensysteme trafen einen roten Energieschild des feindlichen Schiffes. Anscheinend machte es nicht viel aus. Die Schilde waren noch zu 95 Prozent aktiv. Aber unsere waren bereits bei 20 Prozent. Der Neutronenstern machte die Sache nicht gerade einfacher. Dem feindlichen Schiff machte das immense Magnetfeld des Sterns nichts.
'Dieselbe Falle wie damals!', dachte ich. Mein Magen drehte sich um die eigene Achse und ich merkte, wie es mir langsam hoch kam. Aber ich hatte mich noch im Griff. "Nehmen Sie Kurs auf Atlantis! Der Kampf ist vorbei!", befahl ich, und unser Schiff verschwand im Subraum. Die nächste halbe Stunde verbrachte die Besatzung damit, das Schiff zu reparieren. Wir hätten beinahe unseren Hyperantrieb verloren. Das wäre nicht besonders günstig gewesen, da uns das Schiff fast mit links fertig gemacht hätte. Und es gab keinen Planeten, auf den man die Besatzung hätte beamen können. Das wäre wegen des starken Magnetfeldes sowieso sinnlos gewesen.
Wir erreichten Atlantis und ich berichtete Doktor Salt von den Ereignissen, nachdem Murat mich in den Kontrollraum gebeamt hatte.

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 Betreff des Beitrags: Re: Eine neue Ära
Verfasst: So 18. Sep 2011, 12:55 
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Irrlicht
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Nach außen ruhiger wirkend, als ich mich innerlich fühlte, hörte ich mir Colonel Loperas Bericht bis zum Ende schweigend an. So hatte ich mir das sicherlich nicht vorgestellt. Auch der Colonel war wohl derselben Meinung, denn seinem Tonfall merkte man es deutlich an, dass er einen anderen Ablauf erwartet hatte.
"Sie haben die richtige Entscheidung getroffen, Colonel. Nach Atlantis zurück zu kehren, war das einzig richtige."
Ich lehnte mich auf meinem Stuhl ein wenig zurück und sah den Colonel nachdenklich an.
"Was mich nachdenklich stimmt, ist die Tatsache, dass wir es nun mit drei Gegnern zu tun haben werden. Einen davon kennen wir, die anderen beiden. Die Wraith, die Fremden, denen das Schiff gehört und anscheinend noch ein Dritter, welcher seine Leichen gehäutet und Kopflos zurück lässt. Die Wraith sind es nicht gewesen, denn wie wir wissen vergeuden sie keine Nahrung. Mit was haben wir es also zu tun? Sind Sie ganz sicher, dass niemand mehr an Bord gewesen ist, als ihre Leute auf dem Schiff waren?"

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 Betreff des Beitrags: Re: Eine neue Ära
Verfasst: So 18. Sep 2011, 17:52 
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Ich schaute sie kurz gedankenlos an und antwortete erst nach ein paar Sekunden: "Moment, wie kommen Sie darauf, dass es drei Rassen sind? Es könnte auch sein, dass das verlassene Schiff dem Monster, das seine Leichen so herrichtet, gehört. Wenn das so ist, dann waren auch noch mehrere davon auf dem anderen Schiff. Alle meine Leute wurden getötet. Major Ceylan hatte noch das Schiff gescannt. An Bord befand sich nur ein Lebewesen", antwortete ich und stand schließlich auf. "Es ist möglich, dass das Schiff, das uns angegriffen hat, den Kahn geborgen hat und längst verschwunden ist. Also ich möchte dieser Rasse nicht nochmal begegnen. Die hätten uns beinahe fertig gemacht".

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 Betreff des Beitrags: Re: Eine neue Ära
Verfasst: So 18. Sep 2011, 19:02 
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Irrlicht
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Ich schüttelte meinen Kopf und irgendetwas war da, was mich störte.
"Wieso sollten sie dann das Schiff verlassen und ihre Gegner in ihrem eigenen Schiff an die Decke hängen, mitten über einem Kontrollpult. Jedenfalls hat Colonel Sheppard berichtet, dass unter der Leiche eine Konsole war. Das macht doch keinen Sinn. Vor allen Dingen sagten Sie, dass das Schiff dem, das sie angegriffen hat, ähnlich war, also zur selben Gattung gehörte. Dann ergibt das keinen Sinn. Tote Wraith, eine Leiche über einer Konsole und das Schiff vollkommen leer."
Ich atmete tief durch.
"Jedenfalls sollten wir uns auf alles vorbereiten. Es ist gut möglich, dass man Ihren Weg hierher zurück verfolgt hat und diese Rasse auch hier einzufallen gedenkt. Wir sollten alle in Alarmbereitschaft versetzen, bis wir sicher sein können, dass diese Wesen uns nicht behelligen werden."

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 Betreff des Beitrags: Re: Eine neue Ära
Verfasst: Mo 19. Sep 2011, 15:28 
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"Wenn das Monster das einzige Lebewesen auf dem Schiff ist, kann der Rest der Besatzung schon vor Jahren gestorben sein. Anscheinend wollten es sich die Wraith ebenfalls ansehen und haben den Kahn vor uns aufgesucht. Und das Monster hatte dann alle getötet. Warum sich die Leiche direkt über einer Konsole befand weiß ich nicht. Die einzigen, die das vermutlich herausgefunden hätten, waren meine Leute und die sind jetzt tot".
Mir drehte sich der Magen erneut um. "Zum Thema Zurückverfolgung. Sie haben Recht. Diese Rasse ist eine große Bedrohung. Wenn sie die Technologie haben, Schiffe im Hyperraum zu verfolgen, sollten wir uns schleunigst Gedanken machen. Ich würde vorschlagen unsere anderen Schiffe in der Milchstraße zu lassen. Wenn sie über eine solche Technologie verfügen, können die ganz schnell den Weg zu Erde erfahren".
Doktor Salt nickte zustimmend. Während des ganzen Abenteuers hatte ich mir Gedanken über Verteidigungsmöglichkeiten gemacht und mir fiel in Doktor Salts Büro plötzlich etwas ein:
"Doktor, ich habe die Berichte von allen Missionen in den letzten vierzehn Jahren mit verfolgt. An einer Mission fiel mir etwas auf. Und zwar, als die Antiker vor drei Jahren Atlantis zurück haben wollten. Das Antikerschiff Tria war auf dem Weg von der Milchstraße nach Atlantis mit dem 0,9fachen der Lichtgeschwindigkeit, weil ihr Hyperantrieb ausfiel. Wir sammelten die Besatzung in der Nähe der Mittelstation auf und brachten sie nach Atlantis. Sie wurde kurz danach von den Replikatoren umgebracht, als diese die Stadt angriffen. Ich frage mich allerdings, was aus dem Schiff geworden ist. Wir haben die Besatzung zwar gerettet, aber das Schiff zurückgelassen und wir haben drei Jahre nicht daran gedacht. Wenn ich mich nicht täusche, dann müsste das Schiff nocht dort sein. Wenn Sie mir gestatten das Schiff mitzubringen, können wir hier Reparaturen durchführen. Die Hyperion kann ein Hyperraumfenster öffnen, das groß genug für beide Schiffe ist", schlug ich vor und wartete auf ein "okay, Colonel, brechen Sie auf". Es wäre ein enormer Vorteil, aber es hatte auch einen Nachteil: Für den Betrieb des Schiffes würden Naquadah-Generatoren nicht ausreichen. Wir brauchten also ein ZPM. Das hatte man auch schon damals bei der Orion gesehen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Eine neue Ära
Verfasst: Do 17. Nov 2011, 12:12 
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Ich war mit Colonel Lopéra, mit der USS Hyperion, gekommen. Ich hatte genau wie er Angst. Aber Freunde war unter meinen ganzen Gefühlen auch versteckt. Nicht nur wenig, sondern viel. Dr.Salt begrüßte alle. Einschließlich mich. Ich ging in mein Quartier um meine Sachen dahin zu bringen. 'Jetzt gehe ich ers mal zu Dr. Salt, weil sie mir noch sagen musste, wie lange ich bleiben darf. Ich hoffe mal ein paar Jahre. Auf der Erde hat es mir keiner gesagt, weshalb ich mir gedacht habe, dass ich einfach Dr. Salt frage.' "Ich weiß, dass Atlantis gerade Schwierigkeiten hat, aber ich möchte ersteinmal hier bleiben und die Schwierigkeiten teilen oder sie mit anderen Mitgliedern der Atlantisexpidition auszubügeln."sagte ich zu Dr. Salt als ich bei ihr ankam.

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