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 Betreff des Beitrags: Re: Reunion
Verfasst: Do 12. Jul 2012, 19:05 
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Wichtel
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"Das hört sich wirklich genial an! Colonel, Doktor - dass wir uns begegnet sind, ist das allerbeste, was den Aldrianern jemals seit dem Verschwinden von Prinzessin Demetres passiert ist", antwortete der Gouverneur.
"Was ist denn passiert?", fragte ich stirnrunzelnd.
"Mittlerweile ist es mehrere Jahrhunderte her, seit dem die Tochter des Gouverneurs von Aldrin einfach verschwunden ist. Eine tragische Geschichte. Natürlich ist sie mittlerweile tot."
"Das tut uns leid. Hatte man denn keine Spur gehabt?", fragte ich.
"Leider nicht."
"Hm, was mich aber wundert, ist, dass Sie anscheinend keine Verteidigungssysteme haben. Sie haben eine handvoll modifizierter Schiffe hier, die aber so gut wie gar nicht bewaffnet sind. Wie schützen Sie sich denn gegen die Terraformer?"
"Die Terraformer? Oh, Sie müssen natürlich wissen, dass wir einen Angriff seit ... Moment ... dreihundert Jahren nicht mehr hatten."
"Seit deihundert Jahren?!", brach es aus Mel und mir wie aus einem Munde heraus.
"Ganz recht! Wir leben sehr zufrieden in unserem Sonnensystem. Aber Sie haben Recht. Unser Militär hat keine wirklichen Kriegsschiffe, nur die ganzen Frachtschiffe, die auch als Springblossom-Klasse bekannt sind. Aber für den Fall eines Angriffs durch außerirdische Lebensformen haben wir ein CPU-Schiff, welches aber gerade repariert wird. Vor einigen Jahren erreichte es das Solara-System und bot uns seine Unterstützung an. Es nennt sich selbst #deca. Die fehlerhaften Befehlscodes, die die Terraformer vor neunhundert Jahren erreicht hatten, hatte #deca nie erhalten. Deshalb konnte es auch kein eigenes Bewusstsein entwickeln und steht immer noch unter den Diensten der Menschen."
"Das ist ja wirklich sehr faszinierend. Wieviele Subeinheiten kontrolliert ihr Schiff denn?", fragte Mel mit mittlerweile glitzernden Augen. Anscheinend hatte er plötzlich das Interesse an diesem Schiff gewonnen. "Und wie gelangte das Schiff hierher?"
"Vierhundertsechsundzwanzig Drohnen werden zurzeit von #deca eingesetzt. Es gibt ein Tor, welches den ersten Planeten unseres Sonnensystems, Armstrong, umkreist. Allerdings wurde es mit dem Verschwinden von Prinzessin Demetres abgeschaltet. Man sagt, sie hätte den Kontrollkristall des Tores entfernt, um das Solara-System zu schützen. Jetzt sind wir aber auch von den anderen Kolonien abgschnitten", erklärte der Gouverneur und trommelte etwas bedrückt mit den Fingern auf dem Schreibtisch herum.
"Wie jetzt?! Es gibt noch mehr Kolonien? Welche meinen Sie denn?", fragte Mel, der schon fast vor lauter Aufregung auf dem Schreibtisch saß.
"Es ist eine Vielzahl an Systemen und Sektoren, aber nur drei wurden bewohnt: Althes, Megnir und Segaris. Die müssten Ihnen noch bekannt sein. Sie wurden vor dem Terraformerkrieg im Sol-System errichtet."
"Althes ist uns bekannt, aber von den beiden anderen wissen wir nichts. Es könnte sein, dass sie während des Krieges errichtet wurden. Wieviele Sektoren gibt es denn noch jenseits dieser bewohnten Systeme?", fragte ich.
"Viele tausende. Sie sind zum größten Teil unbewohnt, oder besitzen nur nicht intelligente Lebensformen. Es ist ein eigenes Tornetzwerk, seitdem wir von den anderen Sektoren, wie Alpha Centauri abgeschnitten wurden. Und seit der Abschaltung unseres Sprungtores, sind wir auch nun von Althes, Megnir und Segaris abgeschnitten."
"Sie meinen, dass die Verbindung zwischen Althes und dem Wega-System nicht mehr existiert?"
"Ganz recht. Das Alte Volk hat es einfach nicht mehr für nötig gehalten die Verbindung aufrecht zu erhalten. Schade."
Da sollte mir doch einer einen Storch braten! So ein gewaltiges Tornetzwerk direkt vor der Haustür, was darauf wartet entdeckt zu werden, und die Tür war verschlossen. Wenn uns der Gouverneur die Koordinaten von den drei alten terranischen Systemen geben würde, könnten wir diese Systeme mit dem FTL-Antrieb besuchen, sobald wir Jamila und meinen Bruder wiederfinden würden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Reunion
Verfasst: Di 17. Jul 2012, 23:49 
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Wichtel
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Mein Respekt und meine Toleranz gegenüber den Aldrianern war, seitdem ich erfahren hatte, dass sie für den Mord an das Dorf verantwortlich waren, wie in Luft aufgelöst. Ich empfand Wut auf den jenigen, der den Angriff befohlen hatte. Aber das brachte die Menschen auch nicht wieder zurück. Sie waren nun alle tot und ich konnte nichts daran ändern. Aber wir konnten denjenigen finden, der für den Mord verantwortlich war und diesen zur Strecke bringen. Aber Fernando gefiel das überhaupt nicht.

Es dauerte unglaublich lange, bis wir auf den Boden gelangten. Und das CPU-Schiff war so riesig, dass ich mich wie eine Ameise im Vergleich zu einem Elefanten fühlte. Fernando hielt plötzlich vor mir an, sodass ich in anrempelte. Ich konnte gerade noch ein "Verzeihung" hinausquetschen, als er mir den Mund zuhielt. Nach einer Sekunde begriff ich, weshalb er so erschrocken den Hangar entlang schaute. Gut hundert Meter von uns entfernt war eine Gruppe von Leuten, welche komplett in weiß gekleidet waren. Allem Anschein nach waren es Wissenschaftler, die gemeinsam abwechselnd auf einen Tablettrechner und auf das CPU-Schiff schauten. Bevor uns einer von ihnen noch erblicken konnte, hechteten wir hinter einen Stapel von Kanistern. Ein ungewöhnlicher Geruch ging von diesen braunen Zylindern aus - Benzin. Das wurde langsam wirklich merkwürdig. Hatten die Aldrianer wirklich ein künstliches Benzinreservoir unter der Erde? Ungewöhnlich für eine solch fortschrittliche Gemeinschaft, aber wie Fernando bereits sagte, hatte man früher Benzin zum Bau von Brandbomben verwendet. Heute sollte es aber fortschrittlichere Waffen geben.
Die Gruppe von Wissenschaftlern verschwnad in einem kleinen provisorischem Häuschen. Ungewöhnlich war auch, dass weit und breit sonst niemand zu sehen war. Wir verließen langsam unser Versteck und rannten leise in Richtung des Häuschens. Somit waren wir am "Bug" des CPU-Schiffes. Aber vor dem riesigen Zylinder war mehr los. Techniker arbeiteten am Bug an der sehr großen Ionenkanone, die dazu instande war ein gesamtes Schlachtschiff mit nur einem Schiff zu verdampfen. Dafür kostete das aber auch eine Menge Energie, fast so viel, dass das CPU-Schiff danach nicht mehr in der Lage wäre den Sprungantrieb ..., ja sogar den Plasmaantrieb zu zünden. Diese Waffe war zugleich das "Auge" des Schiffes, und eine sehr große Schwachstelle. Leider aber auch sehr gut geschützt - das hatte mir mal Fernando erklärt, als ich eine Prüfung im Fach "Biologie der Terraformer" schreiben musste.

Es war wirklich kaum zu fassen, dass die Aldrianer zu so einem Verbrechen bereit waren. Aber dieses Thema hatte ich längst abgehakt. Ich hob meinen Zeigefinger und deutete auf eine Leiter, die anscheinend ins Freie führte. Nachdem ich es mir nochmal überlegt hatte, wollte ich doch keine Vergeltung üben, da es dann mit Sicherheit meine letzte Tat gewesen wäre. Deshalb zeigte ich auf unsere Fluchtmöglichkeit. Doch Fernando schüttelte den Kopf.
"Wieso nicht?! Die sind doch hier komplett irre! Lass uns diesen Laden gefälligst mit Verstärkung hochjagen!", zischte ich.


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 Betreff des Beitrags: Re: Reunion
Verfasst: Fr 31. Aug 2012, 01:20 
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Troll
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Was war denn das? So hatte ich Jamila noch nie erlebt. Plötzlich hatte sie den Drang aus allen Aldrianern Kleinholz zu machen, wo sie doch zuvor das Militär so verabscheut hatte. Aber zu so einer Handlung waren wir nicht fähig - im Moment, jedenfalls. Ich musste darauf vorbereitet sein Jamila aufzuhalten, falls sie mal austicken sollte, um dann wild auf den Gegner loszurennen.
Andererseits verstand ich Jamila zu gut, denn das, was die Aldrianer getan haben, war wirklich sehr falsch! Aber für Racheaktionen war jetzt der schlechteste Zeitpunkt, zumal wir von hunderten von wahrscheinlich schwer bewaffneten Aldrianern und einer Terraformerflotte umgeben waren. Wir verließen unser Versteck und eilten zu einem Schott, welches in einen Korridor führte, der im Verhältnis zu dem Hangar wie eine Ader eines Menschenkörpers wirkte.
Wir suchten nach Türen, die eventuell in interessante Räume, wie einem Kontrollraum, führen könnten. Aber die Beschriftungen in lateinischen Schriftzeichen waren sehr uneindeutig. Sie waren lediglich mit Buchstaben und Zahlen versehen. Schließlich fanden wir einen Kontrollraum, der zwar sehr groß, aber aufgrund seiner Lage vielleicht unbedeutend war. Aber das störte mich in diesem Moment nicht. Ich schaltete ein Datenterminal ein, dessen Inhalt komplett in Englisch beschrieben war. Freiwillig, ja sogar ohne zu meckern, nahm Jamila die Plasmawaffe und schritt zum Schott, welches sie schloss. Sie verriegelte die Tür, indem sie einfach auf den Schottschlitz in der Mitte schoss, wobei sich beide Türhälften schmelzend miteinander verbanden. Das gleiche machte sie auch mit dem Schlitz zwischen Tür und Boden.
Das Terminal, in das ich mich gehackt hatte, gab interessante Informationen über die Lage der gesamten Anlage, über Baupläne von Terraformern und zahlreichen Waffen, über das gesamte Sonnensystem, ...
"Beeil dich! Die werden bestimmt schon bemerkt haben, dass du dich hier eingehackt hast", sagte sie und setzte sich in den Schneidersitz.
"Moment, ich habe es gleich!", antwortete ich und suchte weiter.
Doch nach zehn Minuten suchen fand ich schließlich das wonach ich gesucht hatte! Schlachtpläne. Doch als ich den letzten Eintrag eines Mannes durchlaß, begann sich plötzlich alles aufzudecken ...

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 Betreff des Beitrags: Re: Reunion
Verfasst: Fr 31. Aug 2012, 16:43 
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Irrlicht
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Da stand er nun vor mir - Sergeant Gerald Holdt, salutierend! Ich war überaus glücklich zu sehen, wie jemand seinen Vorgesetzten - mich - so sehr respektierte. Allerdings musste ich mich den richtigen Respekt erst beschaffen.
"Wo ist der Rest, Sergeant?", fragte ich und schaute mich um.
Der Mann im blauen USC-Overall nahm die Hand runter und antwortete: "Sie werden noch kommen. Es ist ein sehr großes Schiff. Da braucht man eine Weile vom einen Ende zum anderen."
Natürlich! Wie konnte ich das denn vergessen. Holdts Quartier war das nächste, deshalb war er auch als erster da. Wir standen alleine in einer der vielen Kantinen und warteten. Nach wenigen Minuten kreuzte auch schon der nächste auf, allerdings gehörte der - oder eher, sie - nicht zu meinem Team. Es war Second Lieutenant Patricia Heywood, die sofort die Stirn runzelte, als sie mich sah.
"Mark? Ich wusste gar nicht, dass du auf diesem Schiff bist. Wann hat man denn das entschieden?", fragte sie sofort.
"Kurz nach der Missionsbesprechung. Ich wurde zum Staffelführer der Abfangjäger erklärt", antwortete ich. Nach ihrem Gesichtsausdruck war sie sehr überrascht.
"Staffelführer?!", prustete sie heraus. "Das freut mich für dich. Ich bin jetzt Technikoffizier im Maschinenraum. Ist zwar nicht der beste Ort, aber trotzdem ist es toll. Hast du mal die Triebwerke des Schiffes gesehen? Ein Schiff der Katana-Klasse hätte darin locker zweimal Platz."
Wir unterhielten uns noch weiter über alltägliche Dinge, während wir auf die restlichen Piloten warteten. Plötzlich überkam uns allen ein sofortiges Schwindelgefühl, was bedeutete, dass wir gerade ein Sprungtor passiert haben mussten. Die Kantine hatte keine Fenster, deshalb konnten wir auch nichts sehen. Ich fragte mich wohl, was passieren sollte, wenn wir diesen Terraformerstützpunkt erreichen würden. Es wäre vermutlich die letzte Mission. Aber daran wollte ich erst gar nicht denken.
Als schließlich alle Mann beisammen waren und alle in Reihe nebeneinander standen und auf meine Ansprache warteten, begann ich zu reden: "Das hier ist unsere erste gemeinsame Mission. Wir sind insgesamt deißig Piloten, die auf den Einsatz warten. Wenn wir den Planeten der Terraformer erreicht haben, wird eine Fähre mit einem ID-Code der Terraformer zu dem Stützpunkt fliegen und versuchen zu landen. Der Stützpunkt wird von einem großen Schutzschild geschützt, der ..." Ich verstummte. Ein gewaltiges Beben erschütterte das gesamte Schiff und ließ uns alle taumeln. Sofort wurde das weiße Licht der Deckenlampen durch ein dunkelrotes ersetzt.
"Alle Mann sofort auf ihre Stationen! Die Piloten begeben sich zu ihren Abfangjägern!", sagte die Stimme von General McLean. Entsetzt schauten mich die Piloten an, rannten dann aber sofort in Richtung Hangar. Auf den Gängen irrten teilweise junge Männer und Frauen herum, die sich noch gar nicht mit dem Lageplan des Schiffes auseinandergesetzt hatten. Aber die restlichen Menschen eilten ebenso hektisch zu ihren Aufgabenbereichen, wie wir zum Hangar. Als wir diesen erreichten, musste ich wieder staunen. Er war wirklich sehr groß und die Colorado hätte darin sechsmal Platz! Aber anstelle der großen Korvetten standen aufgereit in Blockformation die dreißig Jäger. Alle mit den notwendigen Ausrüstungsgegenständen bestückt. Funken sprühten von der Decke und Kisten kullerten nach jedem Einschlag durch die Gegend. Durch den Hangarschild konnte ich drei riesige Kreuzer der Terraformer entdecken, die nur als kleine schwarze, teilweise rotleuchtende Punkte zu sehen waren. Ohne länger zu wartensprang ich in meinen Jäger. In ihm hatten drei Mann Platz, allerdings waren wir sehr wenig Piloten, weshalb jeder seinen eigenen Jäger abbekam. Die Triebwerke heulten kurz auf und ich gab den anderen per Funk Bescheid zu starten. Wie Pfeile schossen wir fast gleichzeitig aus dem Hangar heraus und auf die Schiffe zu. Wir waren weit ab von jedem Planeten oder anderem Himmelskörper, weshalb wir keine aufwendigen Gravitationsberechnungen machen mussten.
Die Terraformer wussten anscheinend, dass wir mit Jägern angreifen würden. Wie Fliegen, die ein Pferd umsummen, bewegten sich kleine schwarze Punkte um die riesigen Träger vor einer orangenen Gaswolke. Es war fast ein schöner Anblick, aber andererseits wirkte dieser interstellare Nebel hinter den drei Kreuzern fast unheimlich. Alles war still, nur die Motoren summten vor sich hin. An uns vorbei, allerdings mit ausreichendem Abstand zischten die weißleuchtenden großen Kugeln der Punktsingularitätsprojektoren. Die Singularitäten, die abgefeuert wurden hatten wirklich verheerende Auswirkungen auf die Schutzschilde der Träger. Gegen die Jäger konnte diese gewaltige Waffe allerdings nichts ausrichten, da sie viel zu langsam war.
Die ebenfalls gefährlichen, aber rotleuchtenden Energiegeschosse der Terraformer rasten mit einem irrsinnigen Tempo in die andere Richtung auf die Kyoto zu, prallten aber vorher auf den großen Energieschild.


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 Betreff des Beitrags: Re: Reunion
Verfasst: Fr 31. Aug 2012, 19:48 
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Irrlicht
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Alles war zu meiner Zufriedenheit. Die Offiziere auf der Brücke arbeiteten hervorragend. Insgesamt waren es elf, die hier arbeiteten. Ein Pilot, ein Kopilot, ein Navigationsoffizier, ein Waffenoffizier, drei Kommunikationsoffiziere, drei Offiziere, die ständigen Kontakt zu den verschiedensten Stationen auf dem Schiff hatten, und der Kommandant - ich.
Das Schiff durchquerte ein Sprungtor in einen unbewohnten Sektor. Er machte auch genau diesen Eindruck. Nichts war da, außer dem Tor und einem orangenen Nebel, der laut der Datenbank etwa vierzwhn Lichtjahre entfernt war. Der Navigationscomuter konnte die meisten Sterne um uns herum nicht erkennen, was bedeutete, dass wir sehr weit von Zuhause entfernt waren. Wahrscheinlich am anderen Ende der Milchstraße, oder vielleicht sogar gleich in einer anderen Galaxie.
Das Schiff nahm Fahrt auf und steuerte das nächste Sprungtor an, welches etwa vierzehn Astronomische Einheiten entfernt war. Das Tor, welches in die Gemeinschaft führte wurde langsam immer kleiner und bald verschwand es.
"Major Larsson, füren Sie eine vollständige Systemdiagnose und einen Umgebungsscan durch. Ich möchte wissen in welchem Teil des Weltraums wir uns befinden", befahl ich und setzte mich in meinen Sitz, der mitten im Raum stand. Ich musste fast zu meinem Piloten brüllen, da dieser knapp zehn Meter von mir entfernt war. Die riesige Panoramafrontscheibe zeigte den orangenen Nebel und einige Sterne ... aber da war noch etwas! Drei gelbe Lichtblitze leuchtenden plötzlich auf und verschwanden sofort wieder. Aber etwas hatten sie hinterlassen. Drei Punkte, allesamt tiefschwarz mit einigen roten Punkten waren auf einmal da.
"General, ich habe hier drei Terraformerträger auf dem Gravidar!"
Terraformer! War das etwa ein Zufall, oder wieso sprangen sie gerade jetzt direkt vor unserer Nase in diesen Sektor? Aber es war kein Zufall, denn die Schiffe reagierten sofort. Direkt, nachdem sie in dieses System gesprungen waren - das übrigens kein Zentralgestirn und keine Planeten hatte, nur einige Asteroiden - eröffneten sie das Feuer. Das war ein geplanter Angriff!
"Schilde hoch! Feuer erwidern!", befahl ich fast automatisch. Eine weiß schimmernde Blase umhüllte sofort das gesamte Schiff und verschwand wieder. Die roten, leuchtenden Energiegeschosse der Terraformer schlugen unbarmherzig auf den gerade erzeugten Energieschild ein, doch der Rumpf blieb unversehrt.
"Alle Mann sofort auf ihre Stationen! Die Piloten begeben sich zu ihren Abfangjägern!", sagte ich, nachdem ich die Lautsprecher des Schiffes aktiviert hatte.


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 Betreff des Beitrags: Re: Reunion
Verfasst: Di 4. Sep 2012, 22:38 
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Wichtel
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Das Gespräch mit dem Gouverneur von Aldrin verlief sehr, sehr gut. Wir hatten viele neue Informationen über weitere Kolonien erhalten, die Aldrianer habesaßen ein CPU-Schiff zur Verteidigung und das allerwichtigste war natürlich, dass wir Freunde waren. Allerdings sollte das letztendlich unser Präsident entscheiden.
Zurück auf der La Esperanza wurden wir von Major McCallister empfangen.
"Wie lief die Besprechung, Sir?", sagte er, nachdem er salutierte.
"Hervorragend, Major. Haben Sie Fortschritte bei den Reparaturen gemacht?", fragte ich.
"Nicht nur das, Sir. Captain Takahashi hat einen Architekten engagiert, der das gesamte Schiff umgekrempelt hat. Die Quartiere sind nun größer. Auch die Korridore haben an Größe gewonnen. Die Brücke ist geblieben, wie sie vorher war. Und das beste ist: Wir haben nun einen kleineren Hauptcomputer. Den alten haben wir auf Takahashis Rat hin verkauft und mit dem gewonnen Geld das Schiff renoviert. Sie ahnen ja nicht was das für eine Mühe war das Ding samt den Kabeln zu entfernen."
"Eine Mühe, sagen Sie? Doktor Porkson und ich waren doch gerade einmal eineinhalb Stunden weg! Sagen Sie bloß, dass Sie schon fertig sind."
"Die Aldrianer arbeiten sehr schnell. Also ... ich meine natürlich ihre Renovierroboter. Die Quartiere und Korridore haben die innerhalb von einer halben Stunde fertig gehabt. Die meiste Zeit haben wir mit dem Rechner verbracht."
Ich war wirklich sehr erstaunt. Nachdem ich mir das neue alte Schiff von innen angesehen hatte, war ich es umso mehr. Alles wie fabrikneu. Als käme es gerade frisch von der Werft, was ja auch in gewisser Hinsicht stimmte.
Aber das allerbeste kam natürlich zum Schluss. Captain Aileen Takahashi wartete in meinem Quartier, was jetzt sehr groß auf mich wirkte. Es wurde in der Mitte in zwei Räume geteilt - Schlafzimmer mit Bad, und Wohnbereich. Insgesamt maß das Quartier 50 Quadratmeter, was für eine Person recht viel war.
Takahashi saß auf einem Sofa und trommelte mit den Fingern. Ich schloss das Schott hinter mir und setzte mich auf einen Hocker ihr gegenüber.
"Sie wollten mich sprechen, Captain?", begann ich.
"Ja, in der Tat. Ich habe mich mit dem Gouverneur unterhalten, als Sie auf dem Rückweg zur Werft waren. Er hat vor eine Rettungsaktion zu autorisieren, aber nicht auf militärischer Ebene. Militärschiffe will er außen vor lassen. Deshalb habe ich mich bereiterklärt Ihnen bei der Suche zu helfen", sagte sie und lächelte. Wenn das mal keine Freundlichkeit vom Gouverneur und Aileen war, dann wusste ich es auch nicht. Sogar ohne etwas dafür zu verlangen. Ich war schwer beeindruckt. "Er hat bereits Bürgermeistern von größeren Städten auf jedem Planeten des Systems eine Nachricht gesandt, dass sie auf ein beschädigtes Shuttle achten sollen, oder auf zwei umherirrende Personen, die den Beschreibungen entsprechen."
"Hat man denn schon irgendwelche Hinweise?", fragte ich neugierig.
"Leider nicht. Aber wir halten unsere Ohren stets offen."
Obwohl es ein kurzes Gespräch war, tat es sehr gut. Ich bedankte mich bei Aileen für die Rettung aus dem Nichts, für die organisatorischen Dinge an dem Schiff und die Hilfe, die wir von ihr erhielten.
Die Sunrise und die La Esperanza waren nun bereit zum starten. Wir wurden zur Startbahn gelotst, von wo aus wir dann in die Höhe stiegen. Das Blau der Atmosphäre verschwand schon nach zehn Sekunden. Dann waren nur noch Schwärze, Sterne und die Gaswolke zu sehen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Reunion
Verfasst: Di 4. Sep 2012, 23:12 
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Irrlicht
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Es war der zwanzigste Tazura, als ich aus dem Sprungtor stieß und dabei fast einen teladianischen Kräuterhändler über den Haufen flog. Dieser meldete sich kurz mit einem Zischen. Ich entschuldigte mich sofort für dieses Versehen.
Omicron Lyrae war ein recht grünes System. Nicht nur, weil der Hauptplanet, Omicron Lyrae Beta, sehr grün war, sondern wegen eines kleinem fast unscheinbaren Nebels, der schwach grün leuchtete. Man konnte ihn nur sehr schwer vom Planeten aus erkennen.
Auf Omicron Lyrae Beta war es sehr schön. Es lebten dort sehr viele pelzige Tiere, unter anderem auch Argnu-Rinder und Malau-Bären. Es wurde im Sommer nicht sonderlich warm, aber dafür im Winter sehr kalt. Die Oberfläche war übersäht mit Meeren, Wäldern und Seen. Ähnlich wie Argon Prime hatte dieser Planet zwei Polkappen, da er etwa die gleiche Neigung wie der argonische Hauptplanet hatte.

Die Handelsstation war unweit von einem Asteroidengürtel zu finden, der gerademal zwei Astronomische Einheiten von Omicron Lyrae Beta entfernt war. Blöderweise befand sich die Station zu dieser Jahreszeit hinter dem Zentralgestirn, vom Tor aus gesehen. Ich musste um die Sonne herum fliegen, was mich zwei Tage kostete. Sonst hatte ich mit den Torpositionen immer Glück gehabt, da diese in den vorigen Systemen manchmal nur eine Astronomische Einheit voneinander entfernt waren. Besonders praktisch war es, wenn zwei Tore einen gemeinsamen Planeten umkreisen.
So dauerte es eben seine Zeit.


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 Betreff des Beitrags: Re: Reunion
Verfasst: Mi 5. Sep 2012, 23:51 
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Irrlicht
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Beiträge: 7
Wohnort: Paranid Prime
Es war eine Unverschämtheit ein solches Gefährt zu erschaffen, welches die Existenz der Paraniden und die Heiligkeit der Dreidimensionalität stört. Daher musste es von Uns aufgespührt und vernichtet werden! Noch gab es keine Hinweise auf den Verbleib des Schiffes, aber schon bald würde es in Waffenreichweite kommen.
In Unserem Quartier warteten wir auf Ergebnisse von der Brücke, die dann endlich nach wenigen Tazuras nach der Abreise vom heiligen Heimatplaneten aller Paraniden durch den Navigator Bocklanckserett vorgetragen wurden.
"Lordkapitän Rolmancketslerat, Wir überbringen Euch die gewünschten Informationen über die Arbeit der Paraniden auf der Brücke. Leider konnten sie das Schiff, welches uns beleidigt, nicht auffinden. Es gibt allerdings eine Handelsstationen der unheiligen Zweiaugen, die auch als Argonen bekannt sind. Sollen Wir Kontakt mit den Kreaturen aufnehmen?"
"Was?! Die Hilfe von Argon-Kreaturen einfordern? Ihr enttäuscht mich, Navigator!"
"O Hochwürden Rolmancketslerat. Wir haben es nie in Betracht gezogen Euch zu enttäuschen. Zum Erfolg dieser heiligen Mission ist es notwendig, dass wir mit den Argonen reden. Sie werden uns bestimmt die richtigen Informationen über die Position des unheiligen Schiffes geben. Wenn sie es nicht tun werden ..."
"Nun, Navigator, vermutlich ist es wirklich das Beste Kontakt aufzunehmen. Bringt Uns in Funkreichweite und stellt eine Verbindung her!", befahlen Wir und besuchten die Brücke.
Die anderen Paraniden, die unter Unserem Kommando standen, waren sehr gute Arbeitskräfte und ich schätzte ihre Anstrengungen sehr. Wie es bei uns Paraniden üblich ist, stehen wir immer. Wir setzen uns nicht, wie die unheiligen Zweiäugigen, hin.
Aus dem großen Viertelkugelförmigen Fenster konnte man ins tiefe Schwarze des Weltraums blicken und die abermillionen Himmelskörper.
Unser Navigator stand regungslos wie eine Statue vor seiner Konsole und betrachtete die drei Bildschirme mit jedem Auge einzeln.
"Wir sind nun in Funkreichweite, o Lordkapitän. Wir öffnen einen Kanal."
Wir richteten Unsere Augen in Richtung Decke, was als Zeichen der Unwürdigkeit galt. Auf einem Holobildschirm erschien nun ein männlicher Argone, der das Zeichen sofort zu interpretieren wusste.
"Guten Taz... Oh ... Wie kann ich Euch helfen, o Hochwürden?", fragte der Unheige.
"Wir sind Lordkapitän Rolmancketsrelat, Kapitän des glorreichen Kreuzers PP Elckettsrolatt, und auf einer heiligen Mission. Wir ersuchen ein unheiliges Schiff, welches die Fähigkeit hat Sprünge in andere Sonnensysteme zu vollziehen, ohne auf die Singularitätstechnik zurückzugreifen. Wisst Ihr wo sich dieses Schiff befindet?", fragten Wir, immer noch an die Decke starrend.
"Oh, ein solches Schiff ist mir bekannt. Es ist eine terranische Korvette namens USC La Esperanza. Aber wo sich dieses Schiff befindet weiß ich nicht", antwortete der Argone.
"Wir bedanken Uns bei der Argon-Kreatur. Wenn Ihr kein unheiliger Zweiäugiger wäred, würde man Euch ehren ... für den Moment, jedenfalls!"
"Danke ... für ... das Kompliment, Hochwürden", stammelte der Mann und die Verbindung brach ab. Es war also das Werk der ebenfalls unheiligen Terraner. Sie mussten für dieses Verbrechen bestraft werden. Alle!


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 Betreff des Beitrags: Re: Reunion
Verfasst: Fr 7. Sep 2012, 16:18 
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Irrlicht
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Die Leute guckten mich mit ganz großen Augen an. Von den Argonen wusste ich, dass die Menschen leicht misstrauisch über Dinge sind, die sie nicht kennen. Einige schienen sogar meine Gegenwart zu meiden. Sie gingen mir aus dem Weg. Aber wenn ein Volk wie die Aldrianer noch nie einen "Außerirdischen" wie mich gesehen hat, ist dieses Misstrauen verständlich.
Colonel Lopéra hatte mich für kurze Zeit auf die Sunrise versetzt, damit sich die Aldrianer praktisch an Außerirdische gewöhnen konnten. Außerdem brauchte der Colonel jemanden auf diesem Schiff, der eventuell seinen Bruder wiedererkennen kann. Da Zak für Menschen nicht wirklich wie ein Außerirdischer aussah, war ich die zweite Wahl.
Für diese Versetzung durfte auch einer aus der aldrianischen Mannschaft auf die La Esperanza - Mic, der Techniker.

Ich saß auf einer kleinen Kiste in einem kleinen Kontrollraum, in dessen Mitte sich einige Computerbildschirme befanden. Mic saß an einer Konsole und tippte ungestört vor sich hin. Ich beobachtete ihn dabei, wie er seine Arbeit routinemäßig erledigte. Aber er schien mich gar nicht wahrzunehmen. Schließlich stand ich auf und watschelte auf ihn zu. Langsam drehte er sich zu mir herum und blickte mich fragend an.
"Was gibt's?", fragte er.
"Colonel Lopéra hat gebeten auf diesssem Schiff sssolange zu arbeiten, bisss wir unsssere unsere vermissssten Kollegen wiederfinden. Wie kann ich Ihnen alssso helfen, o werter Kollege Mic?"
Der Aldrianer blinzelte kurz und dachte anscheinend über seine Antwort nach. Schließlich erhob er sich und bewegte sich zu einer Konsole. Er tippte einmal auf ein graues Stück Wand und eine senkrecht eingeführte Schublade fuhr auf. Sie beinhaltete merkwürdige Glasscheiben, mit denen ich nichts anfangen konnte.
"Das sind Datenkristalle. Sie dienen als Schaltkreise für diesen Kontrollraum und als Datenspeicher." Mic nahm einen der Kristalle aus der Schublade. Bevor er ihn entnommen hatte, leuchtete er hellblau. Doch nun war er ein farbloses, handflächengroßes Stück Glas mit der Dicke eines menschlichen Fingers. "Sagen Sie bloß, dass Sie soetwas noch nicht gesehen haben. Die sind auch auf der La Esperanza eingebaut, schon bevor wir uns überhaupt begegnet sind", sagte der menschliche Fremde. Er musste meine angeregte Schuppenfinne bemerkt haben. Es war erstaunlich, dass er teladianische Mimik zu deuten wusste. Aber vielleicht hatte er auch einfach geraten.
"Dasss weißßß ich. Allerdingsss habe ich sssolche Kristalle noch gar nicht zzzu Gesssicht bekommen. Ich arbeite sssonst auf der Brücke", zischelte ich und entnahm den Kristall.
In der folgenden halben Stunde wies mich Mic in die notwendigsten Grundlagen der Schiffstechnik ein. Er war immer wieder erstaunt, dass ich so schnell begriff, aber das war für Teladi nicht unüblich. Es war aber ein merkwürdiges Gefühl mit einer solchen Technik zu arbeiten, da die großen teladianischen Schiffe noch mit Glasfaserkabel ausgestattet waren, die sehr viel Platz wegnahmen. Teilweise waren diese Kabel auch auf der La Esperanza eingebaut, aber diese waren deutlich kleiner und ungefährlicher. Sogar wurden noch auf der Brücke Kupferkabel verwendet. Aber das wollte man verbessern.

In den folgenden vierzig Minuten arbeitete ich an dieser Konsole die verschiedensten Variationen aus. Meine Aufgabe war es nämlich dafür zu sorgen, dass die Schildemitter wieder richtig funktionieren können. Aufgrund der Tatsache, dass wir frühzeitig losgeflogen waren, war das nun mein Job. Aber das Problem lag nicht an den Emittern, sondern an der Leitung, die von diesem Kontrollraum aus begann. Sie war teilweise im Eimer ... um es mal auf argonisch auszudrücken. Leider passte nur eine bestimmte Kombination von Kristallen, damit der Strom fließen konnte. Die alten, verbrannten musste ich wegschmeißen. Aber die Ersatzkristalle, die ich einsetzen musste, waren alle noch nicht auf dem Niveau programmiert, wie es sein sollte. Deshalb dauerte es solange. Und da war noch die lateinische Schrift ... Mit Altneojapanisch kam ich ganz gut zurecht, aber es war diese Schrift, die mir Sorgen machte. Immerhin wurde sie nur von Terranern und den Gonern gesprochen. Es war wahrlich ein schöner Zufall, dass mir ein Goner diese Sprache etwas nahe brachte.
Aber trotzdem meisterte ich diese Aufgabe. Die Schildgeneratoren liefen wieder zu hundert Prozent und man entließ mich in mein Quartier, dass sehr groß war. Vorrübergehend hatte man das Bett entfernt und eine Bank hineingestellt, da wir Teladi harte Untergründe lieben. Man hatte die La Esperanza auf Grundlage der Sunrise und einigen anderen, wichtigen Faktoren umgebaut. Deshalb war mein Quartier so groß, wie auf Fernandos Schiff.
Ich starrte aus dem riesigen Fenster in die Leere des Weltraums. Da sich die Sonne auf der anderen Seite des Schiffes befand, sah man nur einen Planetoiden der von der Sonne angestrahlt wurde. Es war ein Brauner Zwerg, den die Aldrianer Gordon nannten. Es war wohl ein alter, terranischer Raumfahrer gewesen, der mit Neil Armstrong und Edwin "Buzz" Aldrin als erste Menschen auf dem Erdmond gelandet waren.


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 Betreff des Beitrags: Re: Reunion
Verfasst: Mi 26. Sep 2012, 21:52 
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Registriert: Mo 18. Apr 2011, 23:51
Beiträge: 123
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"Was ist? Was hast du gefunden?!", wollte Jamila ganz plötzlich wissen und kam herbeigeeilt. Sie schaute aufgeregt auf den Bildschirm und laß sich ebenfalls den Beitrag des Mannes durch. Sie klatschte sich so heftig gegen die Stirn, dass man hätte meinen können, sie würde bald tot umfallen. Aber diese Reaktion hatte einen sehr guten Grund. Der Grund lag in dem Beitrag eines Jägerpiloten, der die ganze Zeit dabei gewesen war.
Es war ein Logbuch von Felix Haltering, der anscheinend mehrere Male das Kommando hatte. Angefangen hatte es damit:

- Wir haben es geschafft! Das Sprungtor ist also aktiv und wir können ungehindert die Drohnen hindurchschicken. Ich weiß zwar nicht, was mein Auftraggeber damit erreichen will, aber mein Geld ist mir sicher!
- Die Drohnen sind nacheinander im Halbtagsrhythmus gestartet und erfüllen ihre vorgesehene Aufgabe ...
- ... Nachdem das Zielobjekt durch das Tor gekommen ist, deaktivierte sich das Tor wie vorhergesehen völlig ...
- ... Leider kam uns dieser terranische Kapitän auf die Schliche und wir mussten unser CPU-Schiff in einer Fähre verlassen. Als wir wieder in unserer Zeit waren, sammelte uns ein Trägerschiff unserer Fraktion auf, welches uns zurück zur Basis brachte ...
- ... Nun haben wir unser System erreicht und die hiesigen Bewohner haben uns gottseidank nicht entdeckt. Wir haben einen Hangar im Inneren eines Wüstenplaneten gebaut, damit wir hier ungestört operieren können. Da es uns bisher nur einmal gelungen ist den Kapitän zu fangen, und dieser fliehen konnte, konnten wir ihm keine weiteren Informationen über die Stärke der terranischen Flotte entlocken. Alakuras war sehr, sehr sauer, als Lopéra einfach so mit den anderen Gefangenen floh.


Das war also dieser miese, faule, verlogene Haratan Alakuras, derjenige, der den berüchtigten Alakuras-Klan anführt. Und die Aldrianer hatten keinen blassen Schimmer von den Machenschaften dieser Piratenbande. Eine Invasion auf die Erde, ohne das irgendeiner etwas davon mitbekommen würde. Alles wurde nun aus dem Solara-System gesteuert.
Mir lief es kalt den Rücken herunter.
"Hoffentlich ist der Besatzung deines Schiffes nichts passiert", sagte Jamila und schaute noch einmal zur Tür, um sich zu vergewissern, dass niemand diese aufgebrochen hat. "Ich glaube, ich muss mich da bei einem gewissen Volk entschuldigen ...", murmelte sie in sich hinein.
"Ja, ich auch", sagte ich und schaltete den Computer wieder aus. Man hatte uns wahrscheinlich schon entdeckt, aber das war nun unsere kleinste Sorge. Die Yaki hatten bestimmt schon weitere Schiffe in Richtung Sol gestartet.
Als Jamila gerade versuchen wollte mit einem Plasmaschneider, den sie in einem Regal fand, ein Loch in die Tür zu schneiden, hemmerte es draußen. Sie schreckte zurück und stolperte. Nach dem fünften Klopfen tauchte plötzlich ein rotleuchtender Punkt in der Mitte der Tür auf.
Ich schmiss einen Tisch um, der aus Polydiamandoid bestand, und zog Jamila hinter diese Deckung. Sie umklammerte ihre Waffe zu fest sie konnte und zitterte sehr.
"Bleib am besten hinter dem Tisch und wage auf keinen Fall einen Blick nach draußen. Hast du verstanden?!", sagte ich und blickte um die Tischkante. Die Tür zerfiel langsam und zähflüssig in ihre Einzelteile, bis man die Silhouette eines Mannes ausmachen konnte.

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 Betreff des Beitrags: Re: Reunion
Verfasst: Mi 26. Sep 2012, 22:21 
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Wichtel
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"Erkennst du den Mann?", fragte ich so leise, dass noch nicht einmal jemand etwas verstanden hätte, wenn er direkt neben mir gesessen hätte.
Fernando schaute nochmal um die Kante und schüttelte mit dem Kopf. Plötzlich zog er seinen Kopf wieder ein und atmete tief. Im darauffolgenden Moment zischte es fast ohrenbetäubend und der ganze Raum wurde in rotes Licht gehüllt. Mit einem heftigen Knall und bestimmt auch heftigen Krater schlug das Energiegeschoss in den Tisch ein. Roter Dampf stieg auf und ich spührte die Wärme des Geschosses. Das selbe wiederholte sich, nur, dass das Geschoss in die Wand vor uns einschlug. Fernando verließ kurz sein Versteck und gab einige Schüsse auf den Mann ab. Dieser kippte sofort nach hinten und landete unter heftigem Schmerzgeschrei auf dem Rücken.
Doch damit sollte nicht genug sein. Kurz darauf erschienen weitere Männer, die sofort das Feuer auf den Tisch eröffneten. Bei jeder freien Gelegenheit zielte Fernando auf den Türrahmen, der gefüllt war mit Yaki.
Aber was war mit mir. Ich saß noch hinter dem Tisch, fest die Waffe umklammernd und zitterte am ganzen Leib. Es war unglaublich! Ich konnte keinen Finger mehr rühren. Wie gelähmt saß ich auf meinen vier Buchstaben und starrte heftig atmend die Wand vor mir an.
Aber auf einmal ertönte ein kurzer Aufschrei. Fernando neben mir hielt sich mit der rechten Hand den linken Arm, aus dem qualmend eine große Wunde klaffte. Mit der linken Hand versuchte er noch einige Schüsse abzugeben, doch dann versagte seine Kraft. Er ließ die Waffe fallen, die aus der Deckung rutschte. Sofort hörten die Yaki auf zu schießen. Stattdessen brüllten uns durcheinander an.
"Komm sofort mit erhobenen Händen heraus, Mistkerl!" Als Fernando nach der zweiten Aufforderung nicht reagierte gab einer einen Warnschuss in die Wand ab. Aber Fernando machte nichts. Er sagte nichts, und er rührte keinen Finger. Stattdessen atmete er fast asthmatisch und schwitzte sich die Seele aus dem Leib. Wieder gab ein Yaki einen Schuss ab.
Fernando war handlungsunfähig. Sie hatten ihn fast bewusstlos geschossen. Das reichte mir! Ich sprang aus meiner Deckung und feuerte zehn, zwanzig, dreißig Schüsse quer durch den Raum. Als ich plötzlich merkte, was ich angerichtet hatte, wurde mir übel. acht völlig durchsiebte Leichen lagen verteilt im ganzen Kontrollraum. Einige hatten versucht Deckung zu finden. Das merkte man daran, dass diese Leichen die Hände nach einem Tisch ausstreckten. All diejenigen Schüsse, die keinen Yaki getroffen hatten, schlugen rücksichtslos in den Wänden oder Computerterminals ein.
Ich konnte gar nicht fassen, dass ich gerade mal eben acht Schränke von Menschen weggemäht hatten, die vermutlich Familie hatten und ... Allerdings geschah es ihnen Recht! Dabei dachte ich an die Menschen im Dorf, das von einer Terraformerdrohne dem Erdboden gleich gemacht wurde.
Während ich an die Folgen meines Massakers dachte, hörte ich jemanden stöhnen. Fernando! Er lag noch immer hinter dem Tisch. Als ich mich herumdrehte, um zu ihm zu eilen, stand er jedoch schon wieder auf zwei Beinen.
"Moment! Ich dachte, du kannst dich nicht bewegen!", sagte ich und rieb mir den Kopf.
"Diese Waffen müssen eine Funktion haben, die den Körper des Getroffenen für kurze Zeit lähmt. Und jetzt müssen wir hier weg!", sagte er und lief an mir vorbei, immer noch mit der rechten Hand an seiner Wunde. In der linken hielt er wieder seine Waffe.


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 Betreff des Beitrags: Re: Reunion
Verfasst: Do 27. Sep 2012, 22:32 
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Troll
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Mein linker Arm schmerzte so höllisch, dass ich alle zehn Meter in die Knie gehen musste. Ich hatte mir aus einem Verbandskasten, den ich in dem Kontrollraum gefunden hatte, eine Binde herausgenommen, um die Wunde vor Infektionen zu schützen. Blut verlieren konnte ja nicht, da das Blut bereits wegen der Hitze der Strahlenwaffe geronnen war.
Auf dem Weg zum Hangar trafen wir nur sehr wenig auf Wachen, dafür lieferten wir uns bei jeder Begegnung ein heftiges Gefecht. Nach zehn Minuten umherirren ertönte plötzlich ein Alarm, der uns aufschrecken ließ. Zudem sagte eine Computerstimme völlig entspannt: "Achtung! Eindringlingsalarm!"
Das war unser Stichwort! Ohne groß nachzudenken spurteten wir los und erreichten nach gewisser Zeit doch den Hangar. Es war wie in einer Ameisenkolonie. Überall eilten Wissenschaftler, Techniker und Wachleute umher. Wieder hinter ein paar Kanistern beobachteten wir das Geschehen. Ein Mann trommelte keine zwanzig Meter von uns entfernt seine Leute zusammen, die echt schwere Waffen trugen. Leider waren es zu viele.
Nachdem der Kommandant seinen typischen Satz "Und macht keine Geafngenen!" beendet hatte, strömten die Soldaten in die verschiedensten Richtungen.
"Fernando, sieh mal!" Jamila stupste mich an und zeigte den Hangar, am CPU-Schiff entlang, hinunter. Ich folgte ihrem Finger und fand einen argonischen Jäger der Nova-Klasse, der direkt zwischen ein paar Terraformerdrohnen parkte. Leider war dieser Jäger gute dreihundert Meter entfernt und dazwischen waren noch eine Menge Leute. Die Soldaten waren zwar außer Sicht, aber wenn einer der Wissenschaftler Alarm schlägt, wären wir geliefert gewesen.
Es war beinahe unmöglich zu erkennen wohin ein einzelner Mann laufen könnte, da dieses Wuhling so dicht war, dass man den Jäger nur noch schwer erkennen konnte. Aber das war ein Vorteil für uns ...
Ich stand auf, deutete Jamila mitzukommen und drängte mich zwischen den Leuten hindurch. Es war erstaunlich, dass wir keine Aufmerksamkeit erregten. Selbst mit den Waffen oder meiner Wunde, oder dem ATF-Emblem an meiner rechten Schulter, was ich nach einiger Zeit schließlich abriss. Es war schließlich mit Klettverschluss an der Jacke befestigt.
Verwirrte Leute irrten durch die Gegend und wir fielen mit unserem mittlerweile eindeutigen Ziel einfach nicht auf, bis jemand quer durch den Hangar schrie: "Haltet die beiden auf!!!" Diese Person stellte sich als der Kommandant heraus, der zuvor die Soldaten einwies. Er schoss mit seiner Strahlenwaffe mehrmals in die Luft und verfolgte uns weiter.
Nun war es an der Zeit die Beine in die Hand zu nehmen und abzuhauen. Der Jäger war nur noch wenige Meter entfernt. Die Ladeluke war bereits geöffnet; wir konnten also ungehindert einsteigen. Die Strahlenwaffe traf mehrmals den Raumer, allerdings war dieser dann nur sehr geringfügig beschädigt.
Wir stolperten die Rampe hinauf und schlossen die Luke mithilfe eines roten Knopfes an der rechten Seite. Das Cockpit war eine Etage über uns. Auf dieser Etage waren Antrieb, Schlafecken, die Küche und eine Nasszelle. Eine Etage unter uns war der Frachtraum.
Im Cockpit musste ich mich erst einmal umschauen und zurechtfinden. Nachdem ich die Maschinen starten konnte, flackerten mehrere Holobildschirme auf. Zwei Bildschirme vor mir waren gewöhnliche Plasmabildschirme, die Flugdaten anzeigten. Hier funktionierte nichts mit Knöpfen, sondern mit Touchscreenbildschirmen oder Hologrammbuttons. Auf der La Esperanza musste man alles für gewöhnlich mit den guten, alten Druckknöpfen steuern und den Bildschirm mit Touchscreen. Aber hier durfte ich in der Luft herumfuchteln um Befehle auszuführen. Die einzigen Hebel, die es gab, war der Akzelerationshebel an meiner Linken und der Steuerknüppel an meiner Rechten. Während ich die Systeme durchging und alles Abgebildete in meinem Kopf auf die terranische Version des Altneojapanisch übersetzte, rückte der Kommandant, mittlerweile mit seiner Einheit, immer näher.
"Commander Haltering, hier ist S-3. Ich bin in Position und habe freies Schussfeld!", sagte plötzlich eine Stimme. Sie kam aus einem Lautsprecher. Anscheinend waren die Kommunikatoren der Yaki auf der gleichen Frequenz eingestellt, wie das Kommunikationssystems des Jägers.
"Negativ! Das ist Colonel Lopéra! Alakuras will ihn lebend! Brecht die Luke des Jägers auf!", antwortete der Hauptmann.
Aha! Es war also jener Hauptmann, welcher die heimliche Invasion auf das Sol-System angeführt hatte.
"Halt' dich fest!", warnte ich Jamila, die sich daraufhin sofort hinsetzte. Der Jäger hob vom Boden ab und beschleunigte mit einer irrwitzigen Beschleunigung nach vorne. Wir schossen durch den Hangar wie ein Pfeil. Kurz bevor wir in der Wand einschlugen lenkte ich den Raumer nach links. Man konnte überall die Leute erkennen, die fast orientierungslos umherliefen.
"Was ist denn das da?", fragte Jamila und zeigte auf eine Leitung, die von der Wand zum CPU-Schiff führte.
Das fragte ich mich in diesem Moment auch. Aber dann fiel es mir wieder ein! Die Leitung führte in jene Wand, aus der wir gekommen waren, als wir vor dem Jäger geflohen waren. Und dabei fanden wir einen riesigen See gefüllt mit Benzin!
Es war tatsache, dass sich die alten Plasmaantriebe nicht mit Benzin vertrugen. Um es anders auszudrücken: sie explodierten!
Ich gab einige Schüsse auf einen Verteiler ab, der das Benzin in die verschiedensten Richtung des Hangars verteilte. Aber es zeigte keine Wirkung.
"Vielleicht solltest du zuerst ein Loch in die Decke schießen, bevor wir den Hangar in die Luft jagen", schlug Jamila vor. Das war sicherlich eine gute Idee. Es war nur merkwürdig, weshalb ich nicht daraufgekommen war. "Moment! Da nähern sich vier Objekte!", meldete sie hektisch und zeigte auf eine Holoanzeige rechts neben mir, die ich gar nicht beachtet hatte. Im nächsten Moment ruckelte es einmal heftig und der elektronische Schutzschild flackerte kurz auf. Es waren allem Anschein nach Terraformer, die uns die Zange genommen hatten. Ich versuchte sie dazu zu bringen, dass sie auf das CPU-Schiff schossen, aber sie trafen mich fast immer. Wenn sie einmal daneben schossen, ging dieser Schuss oft in die Decke. Es war lediglich eine riesige Metallplatte, die sich zwischen uns und der Freiheit befand.
Langsam wurde dieses Katz-und-Mausspiel echt nervig und ich steuerte den Jäger wieder zurück zum Verteiler. Dieses Mal versuchte ich es mit Marschflugkörpern. Zwei dieser Geschosse reichten dann aus, um eine riesige Feuersäule zu verursachen, die einen Terraformer, der uns verfolgte zu zerstören. Die Explosionen gingen über auf die Kanister, auf andere Leitungen, auf die Terraformer, die gerade getankt wurden und schließlich auf das CPU-Schiff. Es explodierte von innen und wir waren immer noch im Hangar gefangen! Plötzlich ergriff Jamila das Steuer und feuerte vier Raketen auf die Decke ab. Mit herunterfallenden Trümmern öffnete sich langsam ein kleines Loch, welches gerademal groß genug für eine Person war. Sie drückte den Abzug noch fünfmal und die blauen Lenkgeschosse rasten auf das Loch zu und vergrößerten es beträchtlich.
Ein lautes Grummen und eine plözliche Erhellung der Nacht ließ es uns kalt den Rücken herunterlaufen. Eine immense Druckwelle schleuderte uns ganze sechzig Kilometer in Richtung Weltraum. Da die Trägheitsdämpfer aktiv waren, merkten wir nicht viel von dem kurzen Ritt.
Als sich der Jäger so drehte, dass wir freie Sicht auf den Planeten hatten, erkannten wir eine riesige Feuersäule und einen noch größeren Krater.
Das war sehr knapp! Aber wir hatten es geschafft! Ein Trümmerteil vom CPU-Schiff driftete an uns vorbei in die unendlichen Weiten.
In den letzten paar Stunden hatten wir sehr viel erreicht und vor allem sehr viel Erkenntnis gewonnen. Jetzt galt es nur noch die La Esperanza wieder zu finden. Bloß gab es da einen kleinen Nachteil: Bei der Explosion wurde unser Hauptantrieb sehr beschädigt. Eine Aktivierung wäre echt fatal für uns. Wir konnten nur noch mit den Manövriertriebwerken steuern. Ich brachte uns in eine höhere Umlaufbahn, um nicht zurück auf den Planeten zu fallen.
Momentan befand sich die Sonne noch auf der anderen Seite des Planeten. Wir sahen also nicht viel von ihm.
Aber dafür bekamen wir eine Stunde später einen wunderschönen Sonnenaufgang zu Gesicht ...

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